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Darum sind Schweden die entspannteren Menschen

Wir sehnen uns nach Gelassenheit. Und trotzdem sind wir immer im Stress. Was wir von unseren nordeuropäischen Freunden lernen können.

Three smiling friends relaxing at the seaside
Getty Images

Es ist nun endlich Sommer. Das Gejammer können wir für den Moment also stecken lassen. Die Badesaison ist da. Einige zieht es «ab in den Süden, der Sonne hinterher». Andere findens zu Hause am schönsten. Eines haben alle gemeinsam: Der Wunsch nach Erholung ist gross. Dafür sind Ferien oder freie Tage (sogenannte Wochenenden) ja da. Gestresst sind wir trotzdem. Summer Scaries (das ist, wenn wir uns unter Druck fühlen, unbedingt etwas unternehmen zu müssen, obwohl wir eigentlich müde sind) sind real.

Gelassenheit ist das Schlagwort, nachdem sich alle sehnen. Und wir müssen noch nicht einmal im balinesischen Yoga-Retreat einchecken, um innere Ruhe zu finden. Wir können uns auch einfach mal ein Scheibchen von unseren skandinavischen Freunden abschneiden.

Hier sind 4+ aus Skandinavien importierte Ideen, wie der 2019-Sommer zum entspanntesten aller Zeiten wird.

Happy dogs and their companions on a camping in forest
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1. «Jedermannsrecht» ist für alle da

In Schweden gibt es diese wunderbare Regel: Die Natur ist für alle da. Dieser Grundsatz kulminiert quasi im Jedermannsrecht. Das heisst: In Schweden darf man beinahe überall ein Zelt aufschlagen oder die Natur geniessen – wenn man sich an ein paar Regeln hält: «Nicht stören, nicht zerstören». Das heisst: Kein Feuerchen machen, wo Feuerchen verboten sind. Und bitteschön den Müll aufsammeln (klappt hierzulande nicht soooo gut. Schon mal Sonntag in der Früh über die Zürcher Allmend gejoggt? Es ist beschämend). Also: Einfach mal raus. In der Schweiz aber vorher husch informieren, wo Zelten erlaubt ist. Wir sind hier ja etwas strenger …

Young beautiful woman having fun in the river, splashing water on a sunny summer day.
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2. Ein Ausflug in die Badi

Mit Meeranstoss können wir in der Schweiz ja leider nicht bluffen. Dafür mit wunderschönen Seen, Flüssen und Freibädern. Jetzt ist es ja so, dass ein Ausflug in die Badi nicht für alle zwingend ein Feuerwerk der Gelassenheit ist, deshalb ...

a) Gut planen

In urbaneren Regionen ist das mit dem entspannten Badeausflug dann und wann etwas schwieriger. In und um Zürich empfielt es sich, eher früh aufzubrechen. Zu späterer Stunde anzukommen, hat aber irgendwie auch seinen Reiz. Schon mal mit dem Badtüechli Tetris gespielt? Ist läss. Auch in Bern soll es durchaus voll sein (unser Redaktions-Berner formuliert es so: «Für Berner Verhältnisse ist das Marzili voll. Für Zürcher halb leer.»). In Basel ist es schön, den Rhein hinunterzutreiben. Am richtigen Badefisch (das sind diese angebilch wasserdicht verschliessbaren Taschen) erkennt man die Profis (aber bitte aufpassen – die Strömung ist nicht ohne. Nur für gute Schwimmer). Unser Lieblings-Berg-Badi-Geheimtipp? In Andeer im schönen Graubünden gibt es ein wunderhübsches Freibad mit Panorama-Blick. Zur Not hat es in der Nachbarschaft auch einen Camping-Platz (vgl. Punkt 1 adaptiert auf die Schweiz). Da kommen wir der Sache mit dem «Jedermannsrecht» immerhin ein paar Millimeter näher.

Woman walking on log in alpine lake with dog watching from dock
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b) Bikini Bikini (oder generell: Badetextilien!!!)

Gibt es ein Kleidungsstück mit mehr Bewegungsfreiheit? Und ein Wort, in dem das, äh, Wort «Freiheit» enthalten ist, ist ein gutes Wort. Es gibt sie in knapp, mit mehr Stoff, mit gaaaaanz wenig Stoff (Tipps zur passenden Auswahl hätten wir hier zusammen gestellt). Tollerweise gibt es heutzutage kein Richtig oder Falsch – es gibt nur den Bikini oder das Bade-Tenue, das beim herzhaften Sprung ins Gewässer der Wahl nicht verrutscht.

c) Snacks forever

Im Sommer haben wir weniger Appetit, der Energiebedarf des Körpers sinkt mit steigenden Temperaturen. So halten wir es mit dem einfachen Grundsatz, dass man eigentlich nie zu viel Wassermelone essen kann. Selbstverständlich ist eine reine Wassermelonen-Diät nicht zu empfehlen (weil Diäten generell doof sind und einseitige Ernährung ebenso). Aber wir können unseren Speiseplan mit leichten und bekömmlichen Speisen vollstopfen. Die Lust auf Spätzli mit Sauce kommt dann im Herbst automatisch wieder zurück. Übrigens: Beeren sind fast so toll wie Wassermelone. Für etwas mehr Gelassenheit empfehlen wir selber pflücken auf einem Erdbeerfeld (oder direkt in Schweden. Die wilden Blaubeeren sollen gar köstlich sein …). Entschleunigt. Hat was von Lagom (wir erinnern uns an Niki Brantmark, die Lagom wie folgt definierte: «Nicht zu viel, nicht zu wenig, einfach genau richtig. Dass man die Balance findet, die für einen stimmt.») 

Volvo Fika Schweden
Getty Images/Cultura RF

3. Eine «Fika» ist nie verkehrt

Was in der Schweiz der Apéro ist, scheint für Schweden die Kaffeepause, die Fika. Schweden, we feel you. Denn: Wer hat noch nie zum Beispiel deutschen Kolleginnen und Kollegen den Zauber der Schweizer Apéro-Kultur erklärt? Nun. Es ist halt einfach etwas mehr, als ein Gläsli Weissen zu schnappen und an ein paar Crackern zu knabbern. Eine Einladung zum Apéro ist die erste Stufe Freundschaft. Wers nicht verhaut, der wird zum Z’Nacht eingeladen. Die schwedische Kaffeepause ist also in dieser Analogie mehr als einfach ein Käffeli. Es ist so viel mehr, dass selbst die schwedische Handelskammer in Schweden ansässige deutsche Firmen (mit deutschen Chefs) davor warnt, die Fika abzuschaffen. Statt alkoholischer Getränke und salziger Snacks werden hier Heissgetränke und Süssgebäck angeboten. Eine Fika geht immer – morgens, abends, locker. Wir finden: eine gute Idee. Wir kleben doch alle viel zu viel am Bildschirm. Kopf lüften, Magen füllen – dann läufts gleich wieder konzentrierter.

Group of young people holding flaring sparklers celebrating in the evening on a rooftop.
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4. Poesie! Poesie!

Die Vorstellung bei Helligkeit zu schlafen ist für uns hier ein bisschen irritierend. Und doch hat es etwas Romantisches, wenn der Tag sich quasi endlos in die Nacht hinein erstreckt. Irgendwie ist das wahnsinnig poetisch. Literaten durch die Jahrhunderte fühlten sich vom Zwielicht (das klingt jetzt eher unangenehm, ist aber eigentlich lieb gemeint) inspiriert. Dieser Zustand, der den sonst fixen und durchaus strukturierenden Ablauf von Tag und Nacht auf den Kopf stellt. In Schweden wird zu Ehren dieser weissen Nächte «Midsommar» gefeiert. Und das immer an einem Samstag zwischen dem 20. Und 26. Juni. «Midsommar» ist fast noch wichtiger als Weihnachten. Städter pilgern aufs Land. Man trifft sich mit Freunden und der Familie und feiert bis in die weisse Nacht hinein.

Volvo V60
Volvo

Enstpannung auf Rädern

Kühn und elegant, robust, aber dynamisch – der neue V60 Cross Country von Volvo hat Charakter wie kein anderes Fahrzeug. Auf die Frage, was für ihn Cross Country bedeutet, antwortet Robin Page, Senior Vice President of Design: «Den Alltag hinter sich lassen. In Schweden lieben wir die freie Natur, und am Wochenende verschwinden alle wie auf ein geheimes Zeichen – aufs Land, ans Meer, in die Wälder.»

Beim Design des neuen V60 Cross Country ging es darum, diesen Lebensstil sichtbar zu machen. Die Lust am Abenteuer und Entdecken liegen dem Premium-Kombi im Blut, und doch steht er für schwedischem Luxus, wie er inzwischen Synonym für die Fahrzeuge von Volvo ist.

www.volvocars.ch

Von Style am 17. Juni 2019