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  2. Chloë Grace Moretz im Interview über ihren Film «Greta»

Bag aus «Greta» zu gewinnen

Chloë Grace Moretz steckt alle in die Tasche

Das Action– und Horrorgenre hat sie weit gebracht, aber jetzt will die 22-jährige Schauspielerin mit dem Thriller «Greta» neue Wege gehen. Ein Interview über Pausen, ihre sexuelle Orientierung und die Fallen des Lebens. Apropos: den Köder aus «Greta», der zur Katastrophe führt, – eine Tasche von Maison Héroïne nämlich– könnt ihr hier gewinnen.

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In Chloës aktuellem Film «Greta» lockt eine ältere Frau (namens Greta) sie anhand einer verlorenen Handtasche zu sich und versucht mit allen Mitteln die Freundschaft ihrer Filmfigur Frances (links) zu gewinnen.

Patrick Redmond

Das unschuldige Engelsgesicht stach dem Publikum früh ins Auge: Chloë Grace Moretz war gerade mal zwölf Jahre jung, als sie vor der Kamera ihren Co-Stars ins Schienbein trat oder sie mit losem Mundwerk und gefährlichen Beisserchen erschreckte: In der Comic-Adaption «Kick-Ass» bewies die Newcomerin, dass sie einen Actiofilm anführen kann, und im Horrorstreifen «Let Me In» fletschte sie als sensible Vampirin überzeugend die Zähne. Danach drehte sie mit Filmlegenden wie Martin Scorsese («Hugo») und Tim Burton («Dark Sha- dows») und spielte die Titelrolle im Remake des Stephen-King-Splatter-Klassikers «Carrie». Aber der berufliche Erfolg machte Chloë Grace Moretz nicht immer happy. Mit dem Prominentenstatus kam auch die vier Jahre dauernde On-off-Beziehung mit Starfussballer-Sprössling Brooklyn Beckham. Jetzt datet sie ein Model und positioniert sich auf dem «gay spectrum», so der politisch korrekte Ausdruck in Amerika. An der Seite der französischen Ikone Isabelle Huppert und unter der Regie von Neil Jordan («Interview with the Vampire») läuft Chloë Grace in «Greta» als Opfer einer aggressiven Stalkerin, die ihre Opfer mit verlorenen Taschen zu sich nach Hause lockt, jetzt aktuell im Kino zur Hochform auf. 

Die Tasche aus dem Film (im Wert von ca. 455 CHF) könnt ihr jetzt gewinnen!

Teilnahmeschluss war der 26. Juni 2019. Der Gewinner wurde von uns per Mail benachrichtigt. Vielen Dank fürs Mitmachen! 

Maison Héroïne

Passt auf, dass euch von der Marlene Tablet Mini von Maison Héroïne niemand mit bösen Absichten weglockt!

Maison Héroïne
Moretz

Chloë weiss: In den Warenkorb mit der hübschen Tasche, bitte! Halt stopp: Ran an die Verlosung mit euch!

Tung Walsh/2DM Mangement Styling: Robyn Kotze

Style: Chloë Grace Moretz, sagen Sie mal ...

... Sie haben ja eine Vorliebe fürs Makabre. Im Psychothriller «Greta» liessen Sie sich von Isabelle Huppert in eine Kiste sperren. Sind Sie nicht klaustrophobisch?
Chloë Grace Moretz: Und wie! Das war brutal. Aber Isabelle kennt das Gefühl auch. Sie steckte ihre Finger zwischen Kiste und Deckel und liess mich sie halten vor jedem Take, damit ich nicht total ausrastete. Der Regisseur Neil Jordan verbannte alle Crewmitglieder, die nicht unbedingt gebraucht wurden, vom Set, weil mich diese Szenen in Tränen ausbrechen liessen. Ich hatte wirklich Glück, bei Neil und Isabelle in guten Händen zu sein.

Im Film wird Ihre Figur, die gutmütige Frances, von einer reifen Dame ausgenützt. Kann man Sie auch leicht über den Tisch ziehen?
Ich bin auch schon ausgenützt worden, aber ich will diesen Leuten hier keine Aufmerksamkeit schenken. Und nach «Greta» habe ich momentan auch keine Lust mehr, die gute Samariterin zu spielen und eine gefundene Handtasche zu retournieren (lacht). Zu gefährlich, sorry. Die Themen des Films sind aber auch Einsamkeit, ein gebrochenes Herz und was das mit einem macht. Wie viel davon braucht es, um ein Monster zu werden?

Um Intimes ging es auch im Film, «The Miseducation of Cameron Post», in dem Sie eine Lesbe spielen, die sich einer Conversion-Therapy unterziehen soll, um von der Homosexualität «geheilt» zu werden. Sie haben selbst jetzt eine Freundin. Wie persönlich war der Film für Sie?
Sehr, meine beiden Brüder Trevor und Colin sind schwul, und alle, die bei diesem Film mitgemacht haben, sind auf dem «gay spectrum»: Es ist ein Film für die ganze LGBTQ-Community, die gesehen und richtig porträtiert werden will.

Stimmt es, dass Sie mit der Schauspielerei aufhören wollten?
Das wurde berichtet, stimmt aber nicht. Ich wollte die Schauspielerei nie aufgeben, das könnte ich gar nicht. Das wäre, wie wenn ich mir den Arm amputieren müsste. Aber ich habe eine lange Pause eingelegt. Denn die Flamme, die in mir seit meinem fünften Lebensjahr für die Schauspielerei lodert, wurde immer schwächer. Das erschreckte mich, weil ich meine Identität zu einem grossen Teil über die Schauspielerei definierte. Immerhin hatte ich die Weitsicht, die Bremse zu ziehen. Ich sagte alle Projekte ab, für die ich mich bereits mehr oder weniger verpflichtet hatte, und gönnte mir eine anderthalbjährige Auszeit.

Und wohin lenkt Sie Ihr Herz als Nächstes?
Ich wusste eigentlich schon immer, dass ich mehr sein wollte als eine Schauspielerin. Während meiner Auszeit wurde mir klar, dass ich damit anfangen will, mich auch hinter der Kamera zu engagieren. Ich möchte in Zukunft bei der Kreation dabei sein. Ich habe bereits bei vier Projekten in der Produktion mitgeholfen. Bald werden mein Bruder und ich sogar Regie zusammen führen. Mehr kann ich dazu aber noch nicht verraten.

 

Der Wettbewerb wurde beendet.

 

Teilnahmebedingungen

Die Gewinner werden jeweils schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosungen und Gewinnspiele wird keine Korrespondenz geführt. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Personen unter 18 Jahren, sowie Mitarbeiter der Ringier Axel Springer Schweiz AG und deren Tochtergesellschaften sowie Angehörige dieser Mitarbeiter. Die Preise können weder umgetauscht noch in Bargeld umgewandelt werden. Ringier Axel Springer Schweiz AG behält sich das Recht vor, die Teilnehmeradressen für eigene Marketingzwecke einsetzen. Die Adressen werden jedoch nicht an Dritte weitergegeben. Mit der Teilnahme an einer Verlosung, einem Wettbewerb, einem Glücksspiel oder einer ähnlichen Interaktion erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen einverstanden.

Von Style am 15. Mai 2019