Whitney Houston Nach Tod: Plötzlich reden alle

Nach dem Ableben von Whitney Houston äussern sich alle zur Sängerin, ihrem Leben, ihren letzten Tagen. SI online hat die Aussagen zusammengefasst und zeigt, wie Houston die letzte Ehre erwiesen werden soll.

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Abschied von Whitney

Eigentlich sollte Whitney vor grossem Publikum verabschiedet werden: In einem Sportstadion hätten 18'000 Fans und Familienmitglieder ihr die letzte Ehre erweisen sollen, hiess es während der letzten Tage. Jetzt hat sich die Familie umentschieden, sagt Cory Booker, der Bürgermeister von Newark. Am Samstag, 18. Februar, um 12 Uhr will sie im kleinen Kreis in der baptistischen New-Hope-Kirche in Newark Abschied nehmen, heisst es auf TMZ.com. Ausgeschlossen wird nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch Whitneys Ex-Mann Bobby Brown. Er sei extrem enttäuscht über diesen Entscheid, sagen Insider.

Wie die «New York Times» schreibt, soll Whitneys offener Sarg ab Donnerstag, 16. Februar, im Prudental Center in Newark aufgebahrt werden. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Die Familie streitet sich gemäss Viply.ch derzeit darüber, wo Whitney begraben werden sollte. Ihre Mutter Cissy, 78, und ihre Cousine Dionne Warwick, 71, sind für eine Bestattung in Atlanta, der Rest der Familie bevorzugt Newark.

BODYGUARD
Während sieben Jahren war Alan Jacobs Whitney Houstons, †48, Leibwächter. RadarOnline.com erzählte er nun seine Erfahrungen: Er habe Whitney und ihren Ex-Mann Bobby Brown schon vor Jahren gewarnt, dass ihr Leben wegen der Drogeneskapaden in einer Tragödie enden werde. Kurz darauf trennte sich Whitney von Jacobs. «Sie können jemanden vor allem Möglichen beschützen, aber nicht vor sich selbst», sagt er heute. «Etwas ist ausser Kontrolle geraten.» Er selbst sah Whitney nie Drogen konsumieren, bemerkte aber plötzliche Verhaltensänderungen. Niemand wollte sie darauf ansprechen, aus Angst vor Whitneys Reaktion. «Mehr Vorsicht wäre vielleicht angebracht gewesen. Aber andererseits heisst es: ‹der Boss hat nicht immer Recht, aber er ist trotzdem der Boss›.»

FREUNDE
Gemäss TMZ.com habe Whitney gespürt, dass ihr Leben bald vorbei sei: «Ich will Jesus sehen», soll sie Tage vor ihrem Ableben gesagt haben, erzählen mehrere Freunde. Kurz vor dem Tod habe sie gemeint: «Ich werde Jesus treffen.» Anderen Freunden gegenüber soll sie folgendes geäussert haben: «Ich glaube, meine Zeit ist gekommen.»

BRANDY
Zwei Tage vor Whitneys Tod gab die R&B-Sängerin Brandy ein TV-Interview. Houston platzte während der Aufnahmen in das Gespräch und übergab Brandy einen Zettel, worauf diese plötzlich verstummte. «Ich werde nie erzählen, was Whitney mir geschrieben hat», sagt Brandy nun gemäss FemaleFirst.co.uk. «Whitney bedeutete mir alles! Sie ist der Grund, weshalb ich singe!»

LEANN RIMES, AMBER RILEY & ASHANTI
Kaum ein anderes Lied wird so sehr mit Whitney Houston in Verbindung gebracht wie «I Will Always Love You». Zig Musiker nutzen derzeit die Gunst der Stunde und singen den Song, der von Dolly Parton geschrieben wurde - natürlich ganz zu Ehren von Whitney.

LeAnn Rimes bei einem Konzert in Reno:

Amber Riley in der Valentinstags-Folge von «Glee»:

Dies war ein Zufall: Die Episode war längst abgedreht und hat nichts mit Whitneys Tod zu tun. Eigentlich...

Ashanti wählte für ihren Auftritt bei «Good Morning America» Houstons Hit «I Have Nothing»:

CHAKA KHAN
Die Sängerin gibt Whitneys Umfeld die Schuld am Tod - unter anderem Whitneys Musiklabel, schreibt eOnline.com. Man hätte besser auf Whitney aufpassen sollen, sagt Khan.

JANET JACKSON
Sie weiss, was es bedeutet, einen Superstar in der Familie zu haben. Sie weiss auch, was es heisst, einen Superstar zu verlieren. Janet Jackson glaubt, dass sie vor knapp drei Jahren nach dem Tod ihres Bruders Michael in einer ähnlichen Situation war wie Whitneys Tochter Bobbi Kristina zurzeit. «Irgendwann musst du es einfach akzeptieren», rät Janet Bobbi in der Talkshow von Anderson Cooper: «Du musst es in Gottes Händen lassen. Es klingt so böse, aber du musst schauen, dass du dein Leben lebst und darüber hinwegkommst. Wenn du immer am Tod festhältst, kann es dich zerstören.»

Doch Janet belässt es nicht nur bei den Ratschlägen, sie erzählte in der Talkshow auch von der «tiefen Freundschaft», die sie und Whitney in den 80er-Jahren verbunden hat. «Ich konnte es kaum glauben, zitterte am ganzen Körper», erinnert sich Jackson an den Moment, als sie von Whitneys Tod erfuhr. «Es war ein Schock!»

ANGELA BASSETT & LORETTA DEVINE
An der Seite von Houston spielten die beiden Schauspielerinnen im Film «Warten auf Mr. Right» mit. «Ich bin dankbar dafür, dass ich sie kennenlernen durfte», sagt Angela Bassett gemäss USMagazine.com in den MTV News. Und Loretta Devine meinte nach der Nachricht über Whitneys Ableben: «Wir sprachen erst gerade über den Drehstart von ‹Warten auf Mr. Right 2›.»

BILL O'REILLY
Der Radio- und Talkshow-Moderator ist sich sicher: «Whitney Houston wollte sich selber umbringen.» Bill O'Reilly glaubt, dass niemand so viel Drogen nehme, dem sein Leben gefällt. «Das Brutale ist, dass es immer Menschen geben wird, die sich selbst zerstören wollen. Und die Gesellschaft kann nichts dagegen tun.»

Als die Meldung von Whitney Houstons Tod am vergangenen Wochenende um die Welt ging, trauerten die Stars auf Twitter. Und auch am Abend der Grammy Awards gedachten Musiker ihrer.

Whitney Houston starb am 11. Februar in einem Hotel in Beverly Hills. Sie wurde 48 Jahre alt. Die genaue Todesursache ist noch unklar.

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Kommentare

j-z
16. Februar 2012 - 19:05

alle reden aber niemand war da um ihr zu helfen....tragisch

 
 

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