TV-Mann Nik Hartmann spricht in der aktuellen Ausgabe der Schweizer Illustrierten erstmals über seinen jüngsten Sohn Melchior - er hat ein angeborenes Leiden, das seine Entwicklung verlangsamt.
Nik Hartmann Sorgen um Baby Melchior
Am Freitag erhielt Nik Hartmann, 37, den Schweizer Fernsehpreis als «Star des Jahres», jetzt spricht der Superstar zum ersten Mal über den Schatten über seinem Glück: Sein einjähriger Sohn Melchior leidet an einer Krankheit, für die es bisher keinen Befund gibt. Was der Kleine hat, wissen die Eltern im Moment selbst nicht genau.
Einige Wochen nach der Geburt begleitete die Schweizer Illustrierte die Familie auf den Zugerberg - die Welt war da noch in Ordnung:
Vergangenen Herbst habe seine Frau Carla, 37, und ihn erstmals der Verdacht beschlichen, dass mit Melchior etwas nicht stimmen könnte. «Die Ärzte sagen, es handle sich um ein angeborenes Leiden, dass seine Entwicklung stark verlangsamt», sagt Hartmann. Aber der Kleine habe keine Schmerzen: «Er ist äusserlich ein gesunder Bub - und kräftig dazu.»
Verzweifelt das Traumpaar jetzt am Schicksal ihres Jüngsten? Nein. «Carla und ich gehen sogar noch rücksichtsvoller miteinander um.
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Kommentare
JOSEPHINE STAUB-BORER
18. Dezember 2011 - 11:01
HALLO NICK ICH HABE DICH WIEDER GESEHEN BEI JRZ UND WIEDER KAM MIR EUER SOHN MELCHIOR IN DEN SINN UND ICH FRAGTE MICH WIE ES IHM WOHL MITLERWEILEN GEHEN MAG? WIR HABEN AUCH EIN CP KIND DAS JETZT 3 WIRD UND WEDER SITZEN NOCH KRICHEN NOCH GEHEN KANN... ICH WÜNSCHE EUCH ALLES GUTE FROHE FETSTTAGE UND ALLES GUTE FÜRS 2012!
Nicole Troxler
18. November 2011 - 11:19
Lieber Nik und Liebe Familie Hartmann,
Mein Name ist Nicole Troxler, bin 40 Jahre alt, bin seit mener Geburt körperlich Behindert, meine Behinderung nennt sich Apert - Syndrom, Ihr dürft gerne nachlesen was das ist.
Ich werde auf der Strasse von meinen Mitmenschen oft angestarrt, aber das macht mir nichts aus, denn ich bin an das gewöhnt.
Ich hoffe, dass Euer Sohn Melchior auch so tapfer sein wird, wie ich.
Ich wünsche Euch sehr sehr viel Chraft und alles alles Gute für die ganze Familie.
Mit lieben Gruss
Nicole Troxler
Bea
9. Juni 2011 - 20:06
Lieber Nik
Durch die Vorschau zu "Aeschbacher" habe ich von Eurem Schicksal erfahren. Was es heisst, ein cerebrales Problem zu haben, weiss ich aus eigener Erfahrung - doch ich habe ein leichtes CP - als Kind musste ich aber jede Woche zwei Mal turnen gehen - hat sich ausbezahlt.
Ich möchte Dich und alle anderen Eltern besonderer Kinder hier vor allem auf das Schweizer Internet-Forum www.dasanderekind.ch aufmerksam machen. Es wurde von Eltern besonderer Kinder gegründet und wir sammeln darin alles Wissenswerte zum Thema, bieten Raum für Fragen, sorgen und Freuden (auch die gibt es ganz besonders oft - trotzdem), helfen uns einfach gegenseitig mit eigener Erfahrung.
Vielleicht magst Du mal vorbeischauen, die MItgliedschaft ist kostenlos wie überhaupt alles im Forum.
Ganz herzliche Grüsse sendet Dir und allen, die ein so besonderes Kind in ihrer Familie haben
Bea
vom Elternforum
www.dasanderekind.ch
Zürcher Sibylle
23. Februar 2011 - 11:47
Liebe Familie Hartmann
Wir haben gestern die Schweizer Illustrierte bekommen und ihre Geschichte gelesen.
Ein Gedanken lässt uns einfach nicht los. Will absolut nicht dreinreden, nur nicht schweigen und wegschauen!
Haben sie Melchior mit zwei Monaten impfen lassen? Kann das sein, dass sich Melchior seit da nicht mehr "normal" entwickelt?
Wenn man wie wir sich mit Impfschäden und Impfkritik auseinander setzt, wird man sehr hellhörig auf diese plötzlichen Genfehler!
Impfschäden sind komischerweise immer "ganz seltene Genfehler!"
Wir Eltern wollen nur das Beste für unsere Kinder. Will das die Pharmaindustrie ganz sicher auch?
Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft mit ihrer Aufgabe und weiss, mit Terapien und homöopathischer Begleitung kann man sehr sehr viel für solche Kinder tun.
Liebe Grüsse
Ursula Jost
3. April 2010 - 9:38
Liebe Familie Hartmann,
Wir haben Ihre Geschichte von Melchior mit viel Interesse gelesen. Vieles kommt uns sehr bekannt vor. Unsere jüngste Tochter Lea (3 Jahre) entwickelt sich auch in ihrem eigenen Tempo, sie ist zur Zeit den gleichaltrigen ca ein halbes Jahr hinterher. Seit einem Jahr hat ihr medizinisches Problem einen Namen, womit aber keine konkrete Antwort besteht. Da diese Krankheit sehr sehr selten ist, kann uns niemand sagen, was wir zu erwarten haben. So nehmen wir eines nach dem andern und versuchen unsere Tochter möglichst gut zu fördern. Es braucht aber viel Energie und Durchhaltevermögen für die ganze Familie. Wir freuen uns an allen Vorschritten und versuchen die möglichen Komlikationen auszublendne.
Wir wünschen der Familie Hartmann, dass sie gute Fachpersonen findet, die sie unterstützen.
Liebe Grüsse
Gast
2. April 2010 - 8:09
Liebe Familie Hartmann,
Schon beim Lesen der ersten Zeilen kommen Erinnerungen auf. Wir haben eine wunderbar besonderes Kind. Unser Sohn ist 7 Jahre alt und musste in seinem Leben schon viele Hürden nehmen, viele stehen wohl auch noch an. Leider wissen auch wir nicht was sein Medizinisches "Problem" ist. Jedoch wussten wir schon von Geburt an, das etwas nicht stimmt. Er war lange Zeit im Spital. Seine Entwicklung ist stark verzögert. Laufen lernte er erst mit 3 1/2 Jahren, sprechen kann er noch heute nicht richtig. Ausserhalb der Familie versteht ihn keiner. Doch er gibt uns so viel, so viel wie wohl kein anders geben kann. Er ist der Sonnenschein der Familie, hat immer ein fröhliches Lachen im Gesicht und ist für jeden Spass zu haben.
Dies nur ein ganz kleiner Einblick in unsere Glückliche Familie. Auf diesem Weg wünsche ich ihnen ganz viel Kraft, Durchhaltewille und natürlich alles alles Gute.
Liebe Grüsse
Gast
30. März 2010 - 22:41
Liebe Familie Hartmann,
betroffen habe ich von euren Sorgen um Melchior gelesen. Es ist sehr hart, wenn einem so etwas trifft. Vor allem weil man dem Ganzen keinen Namen geben kann und niemand einem sagen kann, wie alles Enden wird. Ich wünsche euch von ganzem Herzen Trost, Kraft und die Zuversicht, dass alles gut wird!
Bestimmt kein Trost, aber vielleicht ein winzigkleiner Strohhalm: unser Sohn ist heute 14 Jahre alt. Nach einer schweren Geburt entwickelte er sich auch nur langsam. Er war zwar immer gesund und fröhlich aber in der Entwicklung wurde der Abstand zu den Gleichaltrigen immer grösser. Als er eingeschult werden sollte, sagte man uns, wir könnten froh sein, wenn er überhaupt mal bis 20 zählen und seinen Namen schreiben könne...
Diese Aussicht hat uns schwer getroffen...
Nach mühsamen und sehr, sehr intensiven Jahren ist mit unserem Sohn ein kleines Wunder passiert. Plötzlich, für uns unerklärlich, löste sich sein innerer Knoten und er begann aufzuholen. Im vergangenen Sommer konnte er in die normale 5. Klasse eingeschult werden und kann sich dort bis heute halten. Altersmässig ist er seinen Mitschülern zwar zwei Jahre voraus, aber entwicklungsmässig hat er sie eingeholt - er ist immer noch unser Sonnenschein und ist übrigens ein riesiger Fan von Nik Hartmann. Als ich ihm von Melchior erzählte, sagte er: "Melchior ergeht es bestimmt wir mir" - in diesem Sinne wünsche ich euch von ganzem Herzen, dass er Recht behält. Alles Gute!
Silvia Mauron
30. März 2010 - 21:14
Liebe Familie Hartmann, ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen viel Kraft und Zuversicht. Ich hoffe mit Ihnen, dass der kleine Sonnenschein Melchior gesund bleibt. Man darf den Glauben und die Hoffnung nicht verlieren, am Ende des Tunnels brennt immer ein Licht. Ich wünsche Ihnen, dass sie dieses Licht bald sehen können und das Rätsel gelöst wird. Alles Liebe für Ihre wunderbare Familie.
Ursula Stettler
30. März 2010 - 19:36
Liebe Familie Hartmann, wir hoffen, dass Sie bald mehr gewissheit haben werden, was die Krankheit Ihres Sohnes Melchior betrifft.Und wünschen Ihnen allen viel kraft und alles Gute für die Zukunft.
Janine Haas
30. März 2010 - 16:40
Liebe Familie Hartmann,
ich wünsche ihnen viel Kraft für die jetzige Situation. Es ist manchmal nicht einfach mit einer solchen Situation umzugehen aber sie sind eine starke Familie und es ist besonders jetzt wichtig miteinander darüber reden zu können. Ich hoffe das der kleine Melchior wohlauf bleibt.Alles Gute für die Zukunft.
Liebe Grüsse und ganz viel Kraft J.Haas
Denise Scheiben
30. März 2010 - 16:35
Liebe Familie Hartmann
Sie haben unser grösstes Mitgefühl.Wir können nur all zu gut nach empfinden was in Ihnen vorgeht.Wir haben eine 9 Jahre alte Tochter,bei ihr wurde auch nach und nach eine Entwicklungsretardierung diagnosdiziert.Es kam dann ein langer Weg der Trauer und der Verarbeitung in dieser Zeit wuchs unsere Ehe und der Zusammenhalt in der Familie.Wir haben noch einen 11 Jährigen Sohn.Uns wurde vor Augen geführt dass ein besonderes Kind in der Familie ein grosses Geschenk sein kann und uns eine neue Sichtweise über die Selbstverständlichkeiten im Alltag gibt.Bei unserer Tochter kommen leider noch etliche gesundheitliche Probleme dazu und sie kann nicht sprechen aber sie ist ein riesengrosser Sonnenschein und eine grosse Persönlichkeit.
Das Wichtigste ist,immer offen in der Familie miteinander zu reden und auch die Geschwister miteinzubeziehen weil diese spüren wenn man ihnen etwas verheimlichen will.Wir wünschen Ihnen alles Gute,viel Kraft und dass Sie an Ihrer Aufgabe wachsen werden.
Mit freundlichen Grüssen
Familie Scheiben
Susanne Dudle
30. März 2010 - 11:08
Sehr geehrte Familie Hartmann
Ich habe vernommen, dass Sie in Sorge um die Gesundheit Ihres herzigen, kleinen Melchiors sind. Wir haben selber zwei Buben und wissen, wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein und miteinander reden zu können.Ich hoffe sehr, dass Melchior bei den Ärzten in guten Händen ist und die richtige Behandlung bekommt. Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Herzlich
S.Dudle
Brigitte Baumgartner
29. März 2010 - 17:49
Ich habe die Zeilen soeben gelesen und es schmerzt mich im Herzen sehr, wenn es nach mir gehen sollte, sollten alle Eltern nur mit Glück beschenkt werden. Es tut mir so leid, ich hoffe aber sehr, dass Ihr beide die Kraft habt, alles so zu nehmen wie es aus euren Herzen kommt. Ich habe 3 Söhne und bin uh Dankbar dass sie gesund sind. Ja es ist nicht alles selbstverständlich aber man muss es heutzutage schätzen.
Ich finde doch, Ihr seid für mich das Ideale Paar. Viel Kraft wünsche ich . Liebe Grüsse Brigitte
Fässler Daniel
29. März 2010 - 17:21
Sehr geehrte Fam. Hartmann,
auch wir haben einen Sohn, bei dem es genau so war.
Mit 1 Jahr merkte die Mütterberatung das was nicht stimmt.
Den seine Entwicklung ging nicht so vorwärts.
In der Therapie musste er alles erlernen.
Diverse abklärungen beim Kinderarzt, wie auch im Kinderspital waren die Folge.Sogar ein MRI wurde gemacht.
Eine genaue Diagnose haben wir trotzdem nicht.
Er ist jetzt 10 Jahre alt und ist auf einem Stand von einem 5 jährigen. Aber er ist ein Sonnenschein.
Ich würde gerne Kontakt mit ihnen aufnehmen wenn sie möchten.
Viele Grüsse und viel Kraft D. Fässler
D.Hofstetter
29. März 2010 - 14:31
Liebe Familie Hartmann,unsere Tochter ist 6J. und vor 5Jahren standen wir auch vor einem solchen problem.Es wurde bei ihr Entwicklungsrückstand und Wahrnemungsstörungen festgestellt.Sie macht auch eine ganz langsame Entwicklung durch,darum beträgt der Altersrückstand schon 2.5Jahre.Als sie 1Jahr alt wahr, fingen wir an mit verschiedenen Therapien.Jetzt nach 5Jahren hat sie gewaltige fortschritte gemacht.Sie kommt im Sommer in den Heilpädagogischen Kindergarten.Wir hatten am anfang der Abklärung zur Einschulung uns immer Hoffnung gemacht,dass Sie in einen normalen Kindergarten kann wie unser Sohn 8Jahre alt.Uns wurde aber bewusst,dass Sie sich in dem normalen Kindergarten nie wohl fühlen wird,weil Sie immer merken würde,dass Sie mehr hilfe als andere Kinder benötigen wird.Jetzt wo sie angemeldet ist im Heilpädagogischen Kindergarten und ich den Kindergarten mit der Tochter besichtigt habe,wusste ich,dasss ist der richtige Platz für Sie.Sie fühlte sich sehr fohl und geborgen dort.Es ist eine grosse Aufgabe an die ganze Familie,mit einem solchen kind umzugehen,aber aus Erfahrung:ES GEHT SEHR GUT!!!!!!Nun wünsche ich ganz viel Kraft,dass auch Sie an den Punkt kommen,wo Sie sagen können,wir haben das bis jetzt alles richtig gemacht.Ihr Sohn wird Ihnen später danke sagen.Ganz bestimmt.Liebe grüsse D.Hofstetter