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Fabian Cancellara als Regisseur? So habt Ihr den Radrennfahrer garantiert noch nie gesehen. Im Rahmen des ZFF-Fotoshootings schlüpft der Sportler in eine ungewöhnliche Rolle. Schweizer-Illustrierte.ch konnte mit den Mercedes-Botschaftern hinter den Kulissen sprechen. Im Video erfahrt ihr, wie es Daniela Ryf, Fabian Cancellara und Sven Wassmer beim Fotoshooting ging.  
Advertorial

Drei Stars in neuen Rollen

Eine Triathletin, ein Strassenrennfahrer und ein Spitzenkoch wechseln die Rollen – Daniela Ryf, Fabian Cancellara und Sven Wassmer für einmal als Schauspielerin, Regisseur und Kameramann.

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Perfektes Bild: Kameramann Sven Wassmer mit dem Mercedes-Benz 300 SL Cabrio. Er gilt als Ikone der Automobilgeschichte und gehört zu den wertvollsten Oldtimern heute. In unzähligen Filmen trat der 300 SL in Haupt- und Nebenrollen auf.

Geri Born

«Instagram zeigt nur die Glamourseite»

Sven Wassmer, Sie gehören zu den besten Köchen der Schweiz. Inwiefern gleichen sich der Job des Kameramanns und der eines Küchenchefs?
Es geht immer darum, eine Vision zu haben. Wie ein Kameramann, der immer neue Bilder und Filme aufnimmt, geht es auch bei uns darum, ständig an Details zu feilen.

Durch Instagram wurden Köche selbst zu Kameraleuten. Wie wichtig ist das Bild für ein Gericht?
Instagram-Kochen zeigt nur die Glamourseite des Jobs. Es zeigt aber nicht, wie ein Team aus Köchen und auch Produzenten jeden Tag eine Spitzenleistung erbringen. Essen verliert auch etwas an Reiz, wenn man alles schon mal gesehen hat. Essen soll etwas Organisches sein und nicht ein fixes Bild. Ein Kameramann muss sein Bild ja auch anpassen ans Wetter, ans Licht oder an den Hauptdarsteller.

Sie sind hier in einem 300 SL Roadster zu sehen, einer Ikone der Automobilgeschichte. Gibt es Gerichte von Ihnen, die zu Ikonen wurden?
Mein Saibling mit Tannenöl und gebranntem Rahm ist ein Signature Dish, den die Gäste immer wieder verlangen. Oder die Corne-de-Gatte-Kartoffel mit hiesigem Burgundertrüffel und geschmolzenem Sbrinz – das sind kleine Ikonen meiner Arbeit.

Müssen Sie ein Gericht immer wieder kochen, bis Sie zufrieden sind – so wie ein Kameramann immer wieder neue Einstellungen versucht, um das perfekte Bild zu bekommen?
Sich ständig zu hinterfragen, ist in jeder Sparte das, was den Unterschied zwischen gut und herausragend ausmacht. Es gibt Gerichte, die ich unzählige Male koche, und am Ende bin ich doch nicht zufrieden.

Marc Langenbrinck

Das Auto der Stars am 16. Zurich Film Festival ist erneut der Mercedes-Benz EQC mit Elektroantrieb. «Mit unserem vollelektrischen Shuttledienst haben wir beim letzten ZFF rund sechs Tonnen CO2 eingespart», sagt Marc Langenbrinck, Chef von Mercedes-Benz in der Schweiz.

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Hauptrolle: Daniela Ryf als Schauspielerin mit dem preisgekrönten Konzeptfahrzeug Mercedes- Benz AVTR. Das Elektroauto ist vom Erfolgsfilm «Avatar» inspiriert und verkörpert die Vision von Designern, Ingenieuren und Trendforschern für eine Mobilität der Zukunft.

Geri Born

«Sport ist das Gegenteil von Schauspielerei»

Daniela Ryf, Sie sind Triathletin und mehrfache Ironman-Gewinnerin: Macht Ihr Sport Sie zu einer Art einsamen Hauptdarstellerin, wenn Sie Hunderte Kilometer auf sich allein gestellt unterwegs sind?
Ganz allein bin ich ja nicht, ich habe zum Beispiel einen Betreuer, der mich mental unterstützt. Im Wettkampf aber bin ich tatsächlich auf mich gestellt, das Bild der einsamen Hauptdarstellerin stimmt schon.

Was fasziniert Sie an dieser Rolle?
Mich reizt die Leistung, das Spannungsfeld zwischen der Vorbereitung und dem Wettkampf, wo man gewissermassen ins Scheinwerferlicht tritt, um zu zeigen, was man geübt hat.

Fühlen Sie sich wohl in dieser Art von Hauptrolle?
In meiner Freizeit stehe ich lieber nicht im Rampenlicht, meine Bühne sind Strasse und Wasser.

Was macht für Sie eine gute Schauspielerin aus?
Wenn jemand in einer Rolle, die der eigenen Person kaum entspricht, glaubwürdig wirkt. Das braucht sehr viel Energie, man muss mental und körperlich fit sein, zum Beispiel wenn jemand für eine Rolle Gewicht zulegt und dann wieder verlieren muss.

Was unterscheidet Schauspieler und Spitzensportler?
Beim Sport kann man niemandem etwas vormachen: Du bist, wie du bist. Die Schauspielerei ist das pure Gegenteil davon.

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Teamleader: Olympiasieger Fabian Cancellara gibt für einmal als Regisseur den Ton an. Im Hintergrund der vollelektrische Mercedes-Benz EQC. Das Auto bringt die Stars und VIPs ökologisch an den grünen Teppich des Zurich Film Festival.

Alexandra Pauli

«Zum Glück bin ich nicht als Held gestorben»

Fabian Cancellara, als Teamleader in Velostrassenrennen nannte man Sie Spartacus nach dem Helden im gleichnamigen Römerfilm von 1960. Wie kam es dazu?
2004 hat ein italienischer Kollege mich so beschrieben: Ich sei gross und kräftig, das erinnere ihn an Spartacus. Im Gegensatz zu Spartacus bin ich aber zum Glück nicht als Held gestorben, sondern konnte auf dem Höhepunkt abtreten.

Wie sind Sie in die Rolle des Teamleaders oder Regisseurs hineingewachsen?
Ich habe schon als junger Rennfahrer Rundfahrten gewonnen und wurde so bald zum Leader. Und es hat schon etwas von einem Actionfilm: Vorn bin ich im gelben Trikot, und hinten sind meine Krieger.

Was macht einen guten Teamregisseur aus?
Ein guter Leader muss die Stärken und Schwächen der anderen spüren und sie richtig einsetzen. Es geht nicht darum, Kommandos zu geben, sondern darum, alles zusammenzuhalten.

Was hat es überhaupt mit Ihrer Vorliebe für Sandalenfilme wie «Gladiator» oder «Spartacus» auf sich?
Solche Filme haben einen sportlichen Aspekt. Und es geht immer auch um das Team, nicht nur um den glamourösen Helden.

Welches waren die oscarreifen Momente in Ihrer Karriere?
2012 war ein schlechtes Jahr, ich bin zweimal gestürzt, hatte einen Schlüsselbeinbruch, habe das olympische Rennen in London verloren, und meine neugeborene Tochter wurde krank. Ich musste 2013 ganz unten anfangen und konnte die FlandernRundfahrt gewinnen – ein Drama mit Happy End!

Der EQC-Faktor

Der gelernte Elektriker Fabian Cancellara fährt seit Längerem unter anderem den vollelektrischen Mercedes-Benz EQC. Sein Fazit: «Ich komme mit viel mehr Ruhe ans Ziel, Mobilität ist weniger stressig, wenn man elektrisch fährt.» Natürlich müsse man mehr planen, «aber wenn ich eine halbe Stunde früher losfahre, um unterwegs noch zu laden, ist das kein Drama».

Zurich Film Festival 2020

Das 16. Zurich Film Festival findet vom 24. September bis zum 4. Oktober 2020 statt. In diesem Jahr freuen wir uns auf Gäste wie Juliette Binoche oder Til Schweiger. Alle Infos zum grossen Filmfest, Tickets und das Festivalprogramm zum Downloaden gibt es hier

Von David Schnapp am 21.09.2020
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