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Im Bann der Beeren

Für Landwirt Jonas Boog steht das Wohl seiner Strauchbeeren an oberster Stelle. Sie bekommen auf dem Betrieb Buuregarte Boog eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Damit es ihnen genauso gut geht wie uns Menschen.

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In Hünenberg ZG hat sich Landwirt Jonas Boog auf die Zucht von Strauchbeeren und Erdbeeren spezialisiert.

PASCAL MORA

Es hat schon lange keinen Sonntagmorgen mehr gegeben, an dem Jonas Boog, 32, nicht durch alle Gewächshäuser und über jedes Feld gegangen ist, um seine Kulturen zu inspizieren. Weil der Sonntag sein freier Tag ist, lässt er das Handy jeweils zu Hause. «Das ist für mich Luxus.» So könne er sich ganz in Ruhe mit den Pflanzen befassen. «Meine Art von Meditation.»

Jonas Boog ist gelernter Obstfachmann, führt zusammen mit seiner Familie den Mehr-Generationen-Betrieb Buuregarte Boog, der sich über 20 Hektaren in der fruchtbaren Reussebene nahe Hünenberg ZG erstreckt. Die Familie kultiviert neben den Beeren, die den Hauptabsatz ausmachen, Gemüse, Salate und Blumen. Jonas Boog ist verantwortlich für den Beerenanbau. Neben Erdbeeren pflanzen sie seit knapp zwei Jahrzehnten auch Strauchbeeren wie Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Cassis und Stachelbeeren an.

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Ein echter Familienbetrieb: Janine und Jonas Boog mit ihren Kindern Elodie und Wendelin.

PASCAL MORA

Boog steht im Gewächshaus einer Brombeerkultur. Er hält eine einzelne Beere zwischen den Fingern, dreht sie langsam, bevor sie in seinem Mund verschwindet. «Die Brombeere ist die am meisten unterschätzte Frucht, die wir in der Schweiz haben.» Viele würden sie nicht mögen, weil sie sauer schmecke. Das liege daran, dass sie oft zu früh geerntet wird. «Pflückt man die Brombeere zum richtigen Zeitpunkt, ist sie die süsseste Frucht, die man zwischen die Zähne bekommen kann.» Man müsse nur warten, bis jede einzelne Pore wirklich voll mit klebrig-süssem Fruchtsaft sei.

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In der Hochsaison beschäftigen Boogs bis zu 80 Erntehelfer, die vor allem aus Polen und Rumänien kommen.

PASCAL MORA

Für seine Produkte hat Boog über die Jahre eine «tiefe Leidenschaft» entwickelt. «Beeren sind die arbeitsintensivsten Früchte, die man anpflanzen kann.» Man müsse sich rund um die Uhr um sie kümmern. «Bei Beeren ist es wie bei Menschen: Wenn sie gesund sind, vertragen sie mehr. Sie sind widerstandsfähiger.» Sowohl die Brombeer- als auch die Himbeerkulturen ziehen Boogs deshalb im Gewächshaus auf. Hier können sie die Feuchtigkeit und die Wasserzufuhr regulieren. «Diese Kulturen sind so empfindlich, dass es ein zu grosses Risiko wäre, sie nicht unter ständiger Beobachtung zu haben.» Der Aufwand lohnt sich. «Beeren sind ein Produkt, das die Kunden berührt. Wir bekommen gerade in unserem Hofladen viel positives Feedback. Das motiviert. Die Leute haben einfach Freude an feinen Beeren.»

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Brombeeren haben von Juli bis Oktober Saison. An Spitzentagen erntet die Grossfamilie mehrere hundert Schalen.

PASCAL MORA

Boog ist überzeugt, dass man beim Anbau von Beeren noch einen Unterschied zur Importware machen kann. Bei vielen Produkten sei dies gar nicht mehr möglich: «Eine Beere schmeckt am besten, wenn sie am Morgen gepflückt und am Abend gegessen wird.» Da sind Boogs gegenüber ausländischen Beerenproduzenten im Vorteil. «Von den Feldern zum Hofladen sind es 150 Meter.» Neben der Direktvermarktung liefern sie ihre Ware an Gastronomen, Grossverteiler, Marktfahrer und weitere Hofläden. Während der Corona-Krise haben sie einen Heimlieferservice eingerichtet. Dieser kommt so gut an, dass sie überlegen, ihn weiterzuführen.

Der Zuger Landwirt, der mit seiner Frau Janine, 33, und den Kindern drei Kilometer entfernt vom Betrieb wohnt, hatte nie einen anderen Beruf als Obstbauer in Betracht gezogen. «Meine Eltern haben sehr viel gearbeitet, mir aber auch die Freude an dieser Arbeit vorgelebt.» Abstriche habe er in seiner Jugend kaum machen müssen. «Meine Brüder und ich sind nicht weniger in den Ausgang, weil wir eine landwirtschaftliche Ausbildung machten – wir haben einfach weniger geschlafen.»

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Im Hofladen gibts Produkte wie Erdbeeren und Spargeln, die am selben Morgen geerntet wurden.

PASCAL MORA

Landwirtschaft war für die Grossfamilie immer mit Fortschritt und Experimenten verbunden. Der Hof wurde von Boogs Grosseltern als Milchwirtschaftsbetrieb geführt. Seine Eltern Edgar und Bernadette stellten auf Gemüse- und Früchtebau um. «Es ist auch mir wichtig, neue Dinge auszuprobieren, um mit dem Betrieb in Bewegung zu bleiben.» So baut er seit einigen Jahren Bimi, auch Sommerspargel genannt, an. Ein Gemüse, das wie Broccoli ausschaut, nach Erbsen schmeckt und 85 Prozent der Schweizer nicht kennen. «Mir ist das auf unserer Hochzeitsreise in Australien auf fast jedem Teller begegnet. Ich wollte sehen, ob Bimi auch bei uns wächst.»

Mitreden darf auf Boogs Betrieb jeder. «Ideen besprechen wir intensiv. Da kommt es auch mal zu Meinungsverschiedenheiten.» Einzige Bedingung: Am Sonntagabend müssen alle am selben Tisch sitzen können.

EINE AKTION FÜR DIE BAUERN

«Mehr Schweiz im Teller» ist eine Aktion von Verlag und Redaktion der Schweizer Illustrierten in Zusammenarbeit mit Agro-Marketing Suisse (AMS) und dem Schweizer Bauernverband (SBV). Auf www.vomhof.ch präsentieren sich rund 2000 Hofläden, die eine bunte Palette an regionalen Produkten anbieten.

Mehr Infos zu Schweizer Obst und Beeren unter www.suissegarantie.ch und www.swissfruit.ch sowie www.landwirtschaft.ch

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AMS Agro-Marketing Suisse
am 15.06.2020
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