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Kleiner Tipp mit grosser Wirkung

So bleiben Zwetschgen länger frisch

Damit das Steinobst lange prall, knackig und saftig bleibt, sollte man eines unbedingt vermeiden.

Zwetschgen

Knackig und saftig – so schmecken Zwetschgen am besten.

imago images/5second

Jetzt liegen sie wieder im Verkaufsregal, die feinen Zwetschgen. Aber leider ist die Zeit, in der sich das Steinobst von seiner knackigsten Seite präsentiert, nur kurz: mit praller Haut und voller Saft. Kaum gekauft, verlieren sie zu Hause schnell mal ihre glatte Oberfläche und diesen süss-sauren Geschmack, der Zwetschgen so einzigartig macht. Schnell werden sie überreif und mehlig. Der grösste Fehler: Zwetschgen vor dem Lagern mit Wasser abspülen! Denn damit geht die weissliche Wachsschicht verloren, die ein natürlicher Schutz ist und das Obst vor dem Austrocknen bewahrt. Also, die Zwetschgen erst direkt vor dem Verzehr waschen.

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Zwetschgen

Die weisse Wachsschicht vorerst nicht abwaschen. Erst unmittelbar bevor die Zwetschge gegessen wird.

Getty Images/EyeEm

Wie erkennt man reife Zwetschgen?

Wer das Obst nicht sofort verwendet, sollte Früchte mit glatter, praller Haut und dunkler Färbung shoppen. Auch ein prall gefüllter Stielansatz gibt Hinweise auf das Reifestadium. Denn weist die Oberfläche schon im Laden Druckstellen und Falten auf, können die Früchte nicht gut aufbewahrt werden. Dann lieber gleich zu einer Konfitüre, einem Mus, Chutney, Kuchen oder einer Creme verarbeiten.
Zwetschgen bewahrt man übrigens am besten in einer Papiertüte auf. Bei Zimmertemperatur reifen härtere Exemplare innert zwei bis drei Tagen nach. Im Kühlschrank können unreife Zwetschgen aber mehlig werden. Und noch was: Zwetschgen nie gemeinsam mit Tomaten, Gurken oder Brokkoli lagern. Denn das Obst gibt grosse Mengen des Reifungsgases Ethylen ab – und das Gemüse verfällt schnell.

Zwetschgen

Zum Zmorgen, Zmittag, Znacht oder zwischendurch: Eine Zwetschgenwähe schmeckt immer.

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Zwetschgen erst an-, dann einfrieren

Natürlich können Zwetschgen tiefgekühlt werden, um sie das ganze Jahr zu verarbeiten und einzusetzen. Am besten eignet sich frisch geerntetes Obst. Das allerdings muss vorher gewaschen und sehr gut getrocknet werden. Dann halbieren, Stein entfernen und evtl. vierteln. Die Schnitze auf ein Backblech nebeneinander legen und in den Tiefkühler stellen, um sie anzufrieren. Danach in einen Gefrierbeutel abfüllen. Durch das Vorfrieren, kleben sie nicht aneinander.

Von no am 05.09.2021
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