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So klappts mit der Home Bar – ohne Kopfschmerz

Laue Sommerabende auf dem Balkon werden noch schöner, wenn sie angemessen begossen werden. Um Leber und Budget nicht zu sehr zu beanspruchen, mixen wir die Drinks ab jetzt einfach selbst und alkoholfrei. Mit unserem Mocktail 1×1 gibts statt Kater einen Vitaminkick.

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So klappts mit der Homebar – ohne Kopfschmerz

Den perfekten Sommerdrink gibt es nur mit Alkohol? Blödsinn. Wer weiss wie, mixt leckere Mocktails zu Hause und tut sich damit noch was Gutes. 

Getty Images/Cultura RF

Fruchtig süss, erfrischend sauer, im besten Fall mit Schirmchen – und im schlimmsten mit einem ordentlichen Kater am nächsten Tag. Das ist die Cocktail-Kurzbeschreibung. Bis auf den letzten Teil gefällt sie uns ausgesprochen gut. Wie praktisch, dass man genau den bei Bedarf einfach streichen kann, in den man aus dem Cocktail einen Mocktail macht. 

Der Titel ist ein bisschen gemein. Er impliziert, dass der Mocktail nur «mockt», also nachahmt, und eigentlich gerne so cool wäre wie sein mindestens 18 Jahre alter Bruder. Dabei muss er das gar nicht. Richtig gemischt schmeckt er meist besser als das Original und – jetzt kommts – steckt auch noch voller Vitamine und Mineralstoffe. Man muss nur wissen, was man tut. Aber keine Angst: Das ist alles andere als ein Hexenwerk.

Komponenten-Wissen

cocktail party close up of bar cart orange peel cut open with drinks in the background

Lohnt sich die Investition in eine Home Bar? Aber ja!

Getty Images

Um zu verstehen, wie der perfekte Cocktail funktioniert, muss man wissen, wie er sich zusammensetzt: Das Fundament bildet immer die sogenannte Base – üblicherweise der «grundlegende» alkoholische Teil, etwa Wodka, Whiskey oder Rum. Dazu kommt ein Modifier. Der heisst so, weil er den Geschmack vom harten Alkohol abrunden und verfeinern soll. Deswegen muss er selbst aber lange noch nicht alkoholfrei sein. Fernet Branca oder Vermut kommen häufig zum Einsatz, aber auch Fruchtsäfte und/oder Rahm sind mögliche Modifier. Zum Schluss kommen noch Flavoring und Coloring zum Einsatz. Meist in Form von Bitter oder einem Sirup wie Grenadine. Etwas Eis dazu – mehr braucht es nicht für einen guten Cocktail. Aber klar: Beim Mocktail sieht das etwas anders aus.

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Ersatzstoffe

A pair of fresh cocktails on the marble counter top of a bar, glittering in the sunlight.

Wie wärs mit einem frischen Mocktail mit Gurken statt Rahm, der schwer im Magen liegt?

Getty Images

Der wichtigste Punkt bei allen Mocktails: Die Base, die im Normalfall der Alkohol bildet, will durch irgendetwas ersetzt werden. Im besten Fall durch etwas, das nicht das komplette Aroma der Mischung verändert oder sich zu sehr in den Vordergrund drängt. Gut eignet sich alles, was mit nicht allzu viel Eigengeschmack daherkommt – Mineralwasser mit Zitrusaroma, Kokosnusswasser (z.B. Karma Coconut Water) oder Kombucha (z.B. Karma Kombucha Acerola & Ginger). Besonders praktisch: Ohne den zusätzlichen Zucker nehmen wir durch die Ersatzstoffe Elektrolyte oder Probiotika auf und tun unser Gesundheit damit etwas Gutes!

Pro-Tipp: Gerade im Sommer schmeckt ein frischer Mocktail mit Melone oder Gurken oft besser als ein cremiger Virgin Colada und spendet durch das Obst/Gemüse zusätzlich Extra Vitamine. 

Don’t worry, drink happy

Das Karma Coconut Water verleiht Mocktails einen Hauch Karibik und sorgt mit seiner wechselnden Farbe für einen pinken Farbtupfer bei Virgin Colada und Co. Auch die beiden neuen Kombuchas von Karma, Acerola & Ginger und Cucumber & Coriander, bieten die perfekte Basis für erfrischende Mocktails.

Die Zauberformel kennen

Für Cocktails gibt es eine goldene Regel, an der sich Bartender überall auf der Welt entlanghangeln: Zwei Teile Base/Alkohol, ein Teil Sauer, ein Teil Süss. Das Problem: Verzichtet man auf den boozy Part, geht diese Rechnung nicht mehr ganz auf. Wer nicht weiss, was er tut, steht am Ende entweder mit einem zuckersüssen oder super-saurem Ergebnis da. Doch es gibt eine geheime Zauberformel, die aus Mocktails echte Geschmackswunder macht: vier Teile Base, ein Part Sauer, ein halber Part Süss. Ein bisschen Abschmecken ist immer noch nötig – aber ohne Liebe entstehen nunmal keine Meisterwerke. 

Wissen wie

So klappts mit der Homebar – ohne Kopfschmerz

Fällt der Alkohol weg, darf etwas Extra-Liebe in die Deko gesteckt werden. Das Auge trinkt schliesslich mit. 

Getty Images/EyeEm

Der letzte Punkt auf dem Weg zum perfekten Mocktail: Wissen, wie man ihn mixt. So viel sei schon mal gesagt: Nicht für jeden Cocktail braucht ihr einen Shaker. Grundsätzlich werden alkohollastige Cocktails wie Manhattans, Martinis oder Gimlets nur vorsichtig gerührt – sie sollen ja nicht verwässern. Zitruslastige Drinks wie Piña Coladas oder Margaritas werden mit viel Eis ordentlich geschüttelt. Da die erste Variante bei gesunden Virgin Drinks entfällt, kommt der Shaker umso häufiger zum Einsatz. Enthält eure Base Kohlensäure, sollte aber nicht mehr als ein Rührstäbchen mit ihr in Berührung kommen. Ah, und besonders liebevolle Dekoration (vielleicht ein Schirmchen?) natürlich. 

Von Style am 23. Juli 2020 - 06:09 Uhr