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  4. Winter, Kälte, Regen, Kinderkleidung: So frieren Kinder nicht im Schnee

Wie man Kinder richtig einpackt

Wenns draussen nass und kalt ist, sollten Eltern diese Fehler vermeiden

Klirrende Kälte, nasses Wetter, wenig Sonne. Der Winter zeigt sich mal wieder von seiner unwirtlichsten Seite. Viele Eltern fragen sich, wie sie ihre kleinen Kinder warm einpacken können, so dass diese weder frieren noch schwitzen. Unsere Tipps werden euch diese Entscheidung vielleicht etwas leichter machen.

Kind mit Beret

Selbständig, wohlerzogen, stilvoll gekleidet: am Ruf, den französische Kinder geniessen, ist etwas dran.

Getty Images/Image Source

Schlechtes Wetter gibt es nicht. Nur unpassende Kleidung. Mit diesem Spruch fährt man als Eltern ganz gut. Denn tatsächlich ist es vielen Kindern absolut schnuppe, was das Wetter macht, sie wollen raus! Spielen, durch die Pfützen hüpfen, im Regen tanzen und den Nebel einfangen. Damit sie beim Freiluftspiel im Winter weder ins Schwitzen noch ins Schlottern kommen, hier ein paar Bekleidungs-Fehler, die ihr unbedingt vermeiden solltet.

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1. Temperatur an den Händen oder der Stirn messen

Wenn Eltern überprüfen wollen, ob ihre Kinder kalt haben, legen sie ihnen oft eine Hand auf die Stirn oder fassen die kleinen Händchen an. Dabei kann man jedoch schnell verpassen, ob seinem Kind eventuell sogar zu warm ist. Denn Babys können sehr wohl kalte Händchen haben ohne dass der Körper friert. So messt ihr die Körpertemperatur eurer Kinder richtig: Mit den Fingern im Nacken / oberen Rückenbereich spüren. Ist die Haut angenehm trocken und warm, ist alles in Ordnung. Fühlt sich die Haut feucht oder klebrig an, ist dem Kind zu heiss.

2. Das Kind zu warm anziehen

Kinder bewegen sich viel mehr als Erwachsene. Wenn die Eltern noch frieren, kann das Kind auf dem Spielplatz schon ins Schwitzen kommen. Man kann also nicht  nur von eigenen Empfindungen ausgehen, sondern muss die Wahrnehmung des Kindes mit berücksichtigen. Denn wenn ein Kind in der Kälte schwitzt, haben Erkältungsviren ein ein leichtes Spiel.

3. Zu dicke Pullover anziehen

Um sich schnell an neue Gegebenheiten anpassen zu können, macht es Sinn, das Kind im Zwiebelprinzip anzuziehen. Also mehrere dünne Schichten übereinander, statt weniger dicker. Das hilft auch, dass die Luft gut zirkulieren kann und das Kind weniger schnell schwitzt. Als einfache Faustregel gilt: Babys tragen im Winter grundsätzlich eine Schicht mehr als Erwachsene. Bei Babys in der Tragehilfe wird jedoch durch die Körperwärme und Jacke der Erwachsenen wieder eine Schicht abgezogen.

4. Jacken und Schneehosen nicht zu knapp kaufen

Denn: Bewegungsfreiheit muss sein!

5. Geheimtipp Gangstermütze

Schlupfmützen, wie man sie auch zu Skifahren unter dem Helm trägt, sind eine echter Winterbekleidungs-Geheimtipp. Sie sind viel praktischer als Mütze und Schal, denn sie verrutschen nicht, gehen nicht verloren beim Spielen und lassen erst noch keine Kälte rein.

Von KMY am 16. Februar 2022 - 07:09 Uhr
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