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  4. Mama ist krank: Tipps, wie ihr trotzdem auf eure Kinder aufpassen könnt

Auch Anja Zeidler hats erwischt

Krank auf Kinder aufpassen zu müssen, ist grausam

Es ist echt gemein: Da wird man von Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen geplagt und kann sich nur schlecht eine Pause gönnen. Grund dafür sind die Kids, die weiterhin gleich viel Betreuung brauchen, Fieber hin oder her. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie ihr die schwierige Zeit halbwegs heil überlebt.

Anja Zeidler

Anja Zeidler mit Freund Milan Anicic und Baby Jela im Bett.

Instagram/anjazeidler

Krank zu sein ist per se schon ein Übel. Wenn man sich dann auch noch um kleine Kinder kümmern muss (die schlimmstenfalls selber auch nicht ganz fit sind), fühlt es sich an, als wäre der Karmagott absichtlich grausam.

Sie ist erst seit Kurzem Mutter, kennt die Situation aber bereits: Anja Zeidler, 26, ist seit Tagen ausser Gefecht gesetzt. Dies verrät die Influencerin auf ihrem Instagramprofil. «Seit zwei Tagen kämpfe ich mit starkem Husten und hohem Fieber», schreibt sie zu einem Foto, das sie mit Freund Milan Anicic, 23, und Töchterchen Jela im Bett zeigt. Der Vater des Babys leidet ebenfalls – an Bronchitis. «Einzig unsere kleine Maus ist wohlauf, was hoffentlich so bleibt.»

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Vom gewohnten Zeidler-Glow ist wenig zu sehen. Sowohl sie als auch Freund Milan sehen ganz schön erschöpft aus mit Wuschelfrisur und Augenringen. Im Arm hält das ehemalige Fitness-Model Baby Jela, die unbeirrt an Mamas Brust trinkt. Der Beitrag läuft ja auch unter dem Stichwort «Real Life», da wird nichts beschönigt und die Medizinfläschchen auf dem Kopfteil des Betts wurden nicht extra weggeräumt. 

Zahlreiche Fans wünschen der kleinen Familie in den Kommentaren gute Besserung. Da schliessen wir uns doch an – und geben den beiden und natürlich auch allen anderen Eltern gleich noch fünf Tipps mit, wie sie die Zeit besser überstehen.

Fünf Überlebenstipps für fiebrige Eltern

  • Der Fernseher ist euer bester Freund: Kindern passiert nichts Schlimmes, wenn sie vorübergehend übermässig lange in die Röhre gucken. Es könnte sogar sein, dass ihr ihnen wahre Glücksmomente beschwert, an die sie sich auch als Erwachsene noch zurückerinnern werden. «Weisst du noch, damals, als wir uns eine Liegewiese mit all den Kissen und Decken gebaut und den ganzen Tag Pippi Langstrumpf, Ninjago und Pokemon geschaut haben?» Das ist wahres Kindheitsgold – und gibt euch die Chance, herumzuliegen und nur im Notfall aufzustehen.
  • Essen einfrieren: Tut euch den Gefallen und kocht, wenn ihr gesund seid, einfach mal die doppelte und dreifache Portion. Nicht, um dann tagelang dasselbe zu essen, sondern für harte Zeiten. Wenn ihr nämlich das nächste Mal hustend und von Schüttelfrost geplagt auf allen Vieren durch die Wohnung kriecht, weil euch alles weh tut, ist es einfacher, ein Tupperware mit gutem Food aus dem Tiefkühler zu holen und aufzuwärmen, als von Grund auf neu kochen zu müssen. 
  • Niemand möchte fiebrig 20 Mal Tee kochen müssen. Da kommt die gute alte Thermoskanne zum Einsatz. Kocht zwei Liter Wasser vor und stellt Tassen und Tees bereit. So dauert die Zubereitung nur ein paar Sekunden und ihr seid schnell wieder unter der warmen Decke.
Sick Mother With Thermometer Laying in Bed Covered With a Blanket Checking Temperature While Her Little Son Takes Care of His Mother and Brings Her Tea. Asian Woman Feeling Sick With a Cold and Holding Thermometer With Her Son Who Sits Next to Her and Helping His Mom

Wenn Eltern krank zu Hause bleiben müssen, sind da immer noch Kinder, die betreut werden wollen.

Getty Images
  • Nehmt Hilfe an: Ich weiss, das hört sich verrückt an. Hilfe annehmen – wer macht in unserer Leistungsgesellschaft noch sowas? Spass beiseite. Tut es einfach. Vielleicht ist da ein Grossvater, der Zeit hätte, die Kinder mit Geschichten zu bespassen, damit Mutter mal eine Stunde schlafen kann. Oder eine Nachbarin, die schon mehrmals angeboten hat, euch aus dem Supermarkt etwas mitzubringen. Es ist keine Schande, nicht immer alles alleine zu schaffen. 
  • Lasst die Kinder machen: Klar, mit der Klobürste spielen ist nie eine gute Idee. Wenn ihr aber krank seid, macht es Sinn, ein bisschen nachsichtiger zu sein mit euch und eurem Nachwuchs. Sie wollen das gesamte Bastelmaterial rausholen und kreativ sein? Kein Problem. Hütten bauen mit der ganzen sauberen Bettwäsche? Geht klar. Fensterscheiben mit Glasreiniger besprühen und mehr Dreck machen als zuvor? Das ist in Ordnung. Aufräumen müsst ihr sowieso, wenn ihr wieder fit seid.
Von Edita Dizdar am 09.03.2020
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