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DIY Samenbomben

Lasst uns Guerilla-Gärtnern für mehr Stadtbienen!

«Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt!» Pippi Langstrumpfs Motto ist auch unseres. Wir sorgen mit Seedbombs für Farbtupfer und Bienenglück im Siedlungsgrau!

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Seedbombs sind eine effektive Methode, um dunklen Ecken ein paar Farbtupfer zu verleihen und dabei auch noch Bienen und Schmetterlinge im Siedlungsbereich zu fördern.

Getty Images

Seedbombs, also zu Deutsch Samenbomben, sind kleine Kügelchen, die Saatgut enthalten. Wer sie herstellen möchte, braucht weder Talent noch einen grünen Daumen. Es reicht ein wenig frische Erde, dazu in etwa dieselbe Menge Tonerdepulver und schliesslich noch Blumensamen.

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Für unsere Mischung haben wir bio­logische Wildblumensamen verwendet, die Bienen und Schmetterlinge ganz besonders mögen.

Paul Seewer

Damit ihr die Kügelchen formen könnt, müsst ihr die Tonerde zusammen mit dem Humus und ein wenig Wasser zu einem modellierfähigen Teig mischen. Dann kommen die ­Blumensamen rein. Die Kügelchen ­brauchen ungefähr einen Tag, um aus­zuhärten. So ist das Saatgut im Ton-­Erde-Mantel gut geschützt, ­sodass es nicht von Vögeln gefressen oder von Ameisen abtransportiert ­werden kann.

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Die fertigen Samenbomben geben ein hübsches Geschenk ab!

Paul Seewer

So funktionieren die Seedbombs

Zu 99,9 Prozent werden eure Kinder fragen: «Und wie explodieren die jetzt?» Gar nicht. Wer die Samenbomben abwirft, sollte darauf achten, dass sie an einem Ort landen, wo die Blumen gut gedeihen können. Achtet bei der Mischung darauf, ob sie Schatten oder Sonne brauchen. Die Witterung tut den Rest: Bei Regen zerfallen die Kügelchen und bieten den Samen gleich die optimale Nährstoffgrundlage, um zu keimen.

Von Sylvie Kempa am 21.03.2020
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