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Gerüchte und Leaks

Faltbares iPhone: Kommt ein Apple-Foldable im September?

Lange wurde spekuliert, nun verdichten sich die Hinweise: Ein faltbares iPhone könnte diesen Herbst erscheinen. Was bisher alles geleakt wurde.

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Möglicherweise stehen ab Herbst in Apple-Stores faltbare iPhones.
Möglicherweise stehen ab Herbst in Apple-Stores faltbare iPhones. Moment Capsule Photography/iStock via Getty Images

Kaum ein Apple–Produkt hat im Vorfeld so viele Spekulationen ausgelöst wie das mögliche faltbare iPhone. Während mehrere Wettbewerber den Markt längst bespielen, hat sich Apple auffällig lange Zeit gelassen. Genau das gehört jedoch zur bekannten Strategie des Konzerns: nicht der Erste sein, sondern derjenige, der eine Kategorie neu definiert. Was bisher über ein faltbares iPhone spekuliert wird.

Aktuell mehren sich die Hinweise, dass es tatsächlich ernst wird. Mehrere gut vernetzte Branchenberichte zeichnen ein relativ klares Bild: Apple arbeitet mit Hochdruck an einem Foldable und peilt weiterhin einen Marktstart im Herbst 2026 an, also im klassischen September–Slot, in dem traditionell neue iPhones vorgestellt werden.

Gleichzeitig zeigt sich aber auch, wie fragil dieser Zeitplan ist. Insbesondere aus der Lieferkette dringen immer wieder Meldungen über technische Herausforderungen nach aussen, die das Projekt verzögern könnten. Trotz solcher Unsicherheiten bleibt die Grundtendenz stabil: Ein Launch im September gilt in der Branche derzeit als möglich, wenn auch nicht garantiert. Insider sprechen eher von einem «knappen Rennen gegen die Zeit» als von einem sicheren Termin.

Das Display als Schlüssel: Apples grösster Trumpf

Wenn Apple tatsächlich in den Foldable–Markt einsteigt, dann offenbar mit einem klaren Ziel: die grössten Schwächen der Konkurrenz–Geräte zu beseitigen. Im Zentrum steht dabei das Display. Während aktuelle faltbare Smartphones oft noch mit sichtbaren Knickstellen kämpfen, arbeitet Apple laut mehreren Berichten an einer nahezu faltenfreien Lösung.

Genau hier könnte Apple seinen typischen Perfektionsanspruch ausspielen. Denn während Konkurrenzprodukte bereits alltagstauglich sind, gelten sie in puncto Langlebigkeit und Haptik noch nicht als perfekt, was Apple gezielt adressieren dürfte. Sollte das gelingen, wäre ein faltbares iPhone nicht nur ein weiteres Gerät im Portfolio, sondern ein technologisches Statement.

Vom iPhone zum Mini–Tablet: Das mögliche Design

Auch beim Formfaktor scheint Apple eine klare Richtung einzuschlagen. Statt eines kompakten Klapphandys im Stil klassischer Flip–Phones, was angeblich zunächst Apples Plan war, deuten nun Leaks auf ein «Book–Style»–Design im Format 4:3 hin. Das Gerät würde sich wie ein kleines Buch aufklappen und so vom Smartphone zum Tablet verwandeln.

Apple würde damit gezielt Nutzer ansprechen, die unterwegs mehr Bildschirmfläche für Multitasking, Medienkonsum oder produktives Arbeiten benötigen. Passend dazu soll das Gerät relativ dünn sein, das iPhone Air wird immer wieder als Testlauf für eine solch dünne Bauweise genannt. Die Rede ist hier von vier bis fünf Millimetern im aufgeklappten Zustand.

High–End ohne Kompromisse, auch beim Preis

Wenig überraschend dürfte das faltbare iPhone klar im Premiumsegment angesiedelt sein. Branchenbeobachter rechnen aktuell mit Preisen jenseits der 2.000–Dollar–Marke. Damit würde Apple das Gerät bewusst als Prestigeprodukt positionieren, vergleichbar mit anderen technologischen Vorreitern des Unternehmens.

Auch bei der Ausstattung soll Apple seine beste Hardware ausliefern. Neben dem im Herbst aktuellsten Prozessor könnten deutlich mehr Arbeitsspeicher und die grösste bisher in einem iPhone verbaute Batterie zum Einsatz kommen, von etwas mehr als 5.000 mAh ist in Medienberichten die Rede.

Begrenzter Start: Ein iPhone für wenige?

Selbst wenn Apple den Zeitplan einhält, dürfte das faltbare iPhone zunächst kein Massenprodukt sein. Die komplexe Fertigung und neue Produktionsprozesse sprechen dafür, dass die Stückzahlen zum Start begrenzt bleiben.

Experten gehen davon aus, dass Apple zunächst Erfahrungen im Markt sammeln will, bevor die Produktion in grösserem Massstab hochgefahren wird. Für viele Interessierte könnte das bedeuten: Selbst nach einer möglichen Präsentation im September müssten sie womöglich geduldig bleiben.

Fazit: Viel spricht dafür, sicher ist noch nichts

Die Hinweise verdichten sich, dass Apple kurz davor steht, den Foldable–Markt zu betreten. Ein Launch im September 2026 ist durchaus realistisch, aber alles andere als sicher. Zu komplex ist die Technik, zu hoch der eigene Anspruch.

Gerade das macht die Situation so spannend. Denn sollte Apple tatsächlich liefern, könnte das faltbare iPhone weit mehr sein als nur ein weiteres neues Modell. Es hätte das Potenzial, eine bislang experimentelle Geräteklasse endgültig im Mainstream zu verankern – ganz so, wie Apple es in der Vergangenheit schon mehrfach gelungen ist.

Von SpotOn vor 1 Stunde