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Madonna, Pedro Pascal und mehr

Zahlreiche Stars fordern Schliessung von US-Abschiebelager

Dutzende Prominente aus Hollywood haben einen offenen Brief unterzeichnet, der die Schliessung eines ICE–Haftzentrums in Texas fordert. Unter anderem Madonna, Pedro Pascal und Gracie Abrams prangern katastrophale Zustände an.

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Madonna, Pedro Pascal und Gracie Abrams gehören zu vielen prominenten Unterstützern eines offenen Briefs gegen US-Abschiebelager.

Madonna, Pedro Pascal und Gracie Abrams gehören zu vielen prominenten Unterstützern eines offenen Briefs gegen US-Abschiebelager.

ddp/EMPICS/Doug Peters / imago/ZUMA Press Wire / MediaPunch / imago/SOPA Images/Image Space

Dutzende hochkarätige Stars haben einen eindringlichen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie die sofortige Schliessung des ICE–Haftzentrums in Dilley, Texas, fordern. Zu den Unterzeichnern gehören neben Pop–Ikone Madonna auch Schauspieler Pedro Pascal, Sänger John Legend, Sängerin Gracie Abrams und Schauspieler Billy Porter sowie die Schauspielstars Javier Bardem, Mark Ruffalo, Keke Palmer und Jane Fonda.

In dem Schreiben, das an die US–Regierung und den privaten Gefängnisbetreiber gerichtet ist, prangern die Prominenten laut dem Branchenportal «Variety» schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen und die systemische Vernachlässigung von Kindern und Familien an.

Der Brief stützt sich auf Berichte über katastrophale Zustände innerhalb der Einrichtung, die von verunreinigtem Essen und Schlafentzug bis hin zu gefährlicher medizinischer Vernachlässigung reichen. «Kein Kind sollte in einem Einwanderungshaftzentrum eingesperrt sein», heisst es in dem Dokument, das die traumatischen Auswirkungen der Inhaftierung auf Minderjährige hervorhebt. «Kinder gehören in die Schule. Nicht in Haftzentren», heisst es in dem Brief. Die Unterzeichner fordern nicht nur die Schliessung des Standorts, sondern auch die sofortige Freilassung der dort festgehaltenen Personen.

Der Brief wurde durch die YouTube–Persönlichkeit «Ms. Rachel» (Rachel Accurso) angestossen, die nach Gesprächen mit inhaftierten Kindern von gefängnisähnlichen Zuständen berichtet hatte.

Massive Spannungen in den USA

Die Initiative ist Teil einer breiteren Protestwelle, die durch aktuelle Berichte über Todesfälle in Abschiebehaft und die Verschärfung der Einwanderungspolitik unter der aktuellen US–Administration befeuert wurde. Die prominente Forderung fällt in eine Zeit massiver gesellschaftlicher Spannungen in den USA.

Erst am vergangenen Wochenende gingen bei den landesweiten «No Kings»–Protesten laut Organisatoren rund 8 bis 9 Millionen Menschen auf die Strasse, um gegen die aktuelle Politik der US–Regierung zu demonstrieren. Stars wie Bruce Springsteen, Robert De Niro und Billy Porter zeigten dabei Präsenz auf den Bühnen und Strassen von Minneapolis bis New York.

Von SpotOn am 31. März 2026 - 13:27 Uhr