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  3. Sven Epiney wohnt im Epizentrum des Gewittersturms – sein Verlobter schildert die stürmische Nacht

Sven Epineys Verlobter Michael Graber über den Sturm

«Ich hatte Angst, das Dach stürzt ein»

Gestern entlud sich über der Schweiz ein heftiger Gewittersturm, der im Norden von Zürich besonders stark zu spüren war. Dort wohnen Sven Epiney und sein Verlobter Michael Graber – der eine heftige Nacht durchlebte.

Sven Epiney und sein Verlobter Michael Graber

Michael Graber war in der Gewitternacht alleine zu Hause – Sven Epiney drehte eine Sendung in der Romandie. 

 

Amanda Nikolic

Der Gewittersturm von gestern Abend riss Michael Graber (28), den Verlobten von Sven Epiney (49), mitten in der Nacht aus den Federn – obwohl er sonst eigentlich immer tief und fest schläft. «Erst dachte ich, dass jemand draussen an den Fenstern rüttelt», schildert er das unsanfte Erwachen. «Doch dann öffnete ich die Rollläden und sah einen von Blitzen grell erleuchteten Himmel, wegen des Regens und dem Wind betrug die Sicht keine dreissig Zentimeter.»

Michael Graber mit seinem Hund Neo

Mitten in der Nacht musste Michael Graber das Mobiliar auf seiner Terrasse in Sicherheit bringen – Hund Neo war zum Glück nicht zu Hause. 

Instagram/michael_graber
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«Bäume stürzten um, alles flog umher»

Kein Wunder! Auch über ihrem Zuhause entlud sich das heftige Gewitter mit voller Kraft, was auch in den schützenden vier Wänden deutlich zu spüren war. «Vor dem Haus stürzten Bäume um, der Wind peitschte gegen die Fenster und es blitzte so stark, dass ich mich nicht nahe ans Fenster traute», erzählt Michael Graber, der zum Zeitpunkt des Sturms alleine zu Hause war.

Seinem Verlobten Sven Epiney, der für Dreharbeiten in der Romandie war, zeigte er die dramatisch Situation live via Facetime: «Zeitweise hatte ich wirklich Angst, das Dach würde einstürzen, auf unserer Terrasse flog alles umher und ich konnte gerade noch meine vier Bibeli retten, die ihre erste Nacht im Aussenstall hätten verbringen sollten.»

Am Morgen nach dem Sturm zeigte sich in Zürich ein Bild der Verwüstung

Am Morgen nach dem Sturm zeigte sich in Zürich ein Bild der Verwüstung.

PASCAL MORA

«Anderen erging es viel schlimmer als uns»

Das Paar hatte aber Glück im Unglück, betont Michael Graber: «Es sind keine persönlichen Gegenstände, die wir nicht ersetzen könnten, zu Bruch gegangen und auch unsere jungen Hühnern haben die Nacht gut überstanden.» Auch wenn er heute, wegen der kurzen Nacht und dem vielen Aufräumen, total müde ist, weiss er, dass es andere viel schlimmer getroffen hat und ist sich sicher: «In Zukunft werden wir uns vermehrt auf solche Wettersituationen einstellen müssen – darum sollten wir unserer Umwelt unbedingt schnell mehr sorge tragen.»

Von Lucien Esseiva am 13.07.2021
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