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Kates Bruder spricht über seine Depressionen

James Middleton isolierte sich von seiner Familie

Jahrelang litt James Middleton, der Bruder von Herzogin Kate, unter schweren Depressionen. Jetzt sprach der Engländer erstmals darüber, wie sehr in seine Krankheit von seiner Familie abschottete.

James Middleton Hochzeit Meghan Harry

James Middleton litt über Jahre an Depressionen.

Getty Images

James Middleton litt unter der Öffentlichkeit, die mit der Hochzeit seiner Schwester Herzogin Kate, 37, über ihn hereinbrach. So sehr sogar, dass er an Depressionen erkrankte. Der 32-Jährige machte sein Leiden öffentlich und sprach nun darüber, wie schlecht es wirklich um ihn stand. 

«Auf einmal und sehr öffentlich wurde beurteilt, ob ich erfolgreich oder ein Versager war. Das setzt dich unter Druck», so der Brite zu dem Magazin «Tatler». Middleton war 23, als seine Schwester den britischen Thronfolger Prinz William, 37, heiratete. Dass dies sein Privatleben so sehr beeinflussen würde, damit hatte er nicht gerechnet.

Gelähmt und isoliert

«Ich führe ein von ihnen getrenntes Leben. Wenn sich jemand für mich interessiert, grossartig. Wenn man sich für mich ihretwegen interessiert, ist das was anderes.»

Seine Krankheit kam schleichend, wie er beschreibt. Die Depression habe ihn gelähmt und isoliert: «Sie hält dich im Bett, während dich die Angst lähmt und du dich schuldig fühlst. Ich dachte: ‹worüber muss ich deprimiert sein?› Ich hatte so viel Glück mit meiner Erziehung, ich hatte alles, was ich wollte.»

Von der Familie abgekapselt

Nicht mal seine Eltern, die zwar «wussten, dass was nicht stimmte», wollte James um sich haben. «Ich habe mich total abgekapselt und überhaupt nicht mehr mit meiner Familie kommuniziert.»

Heute, so Middleton, gehe es ihm wieder gut. Das auch dank ärztlicher Hilfe. «Ich bin glücklich – ich fühle mich wieder wie James Middleton.» Einen grossen Anteil an seiner Genesung hatten auch seine vielen Hunde, schreibt er auf seinem Instagram-Account: «Ich hatte diese panische Angst vor der Einsamkeit, in der man ganz allein im Universum ist. Glücklicherweise hatte ich meine Hunde.»

Von Berit-Silja Gründlers am 26. Juni 2019