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Präsentiert von Credit Suisse

Job-Rückkehrerinnen – Darum machen sie ihre Firmen besser

Victoria Bürgisser schaffte nach einer längeren Job-Auszeit den Wiedereinstieg in ihren Beruf – dank viel Engagement und dem Real-Returns-Programm der Credit Suisse.

Victoria Bürgisser

«Hauptsache ist, dass man fähig ist und den Willen hat»: Job-Rückkehrerin Victoria Bürgisser.

ZVG

Victoria Bürgisser brauchte eine Pause. 17 Berufsjahre in der Film-, Rohstoff- und Finanzbranche. Zwei Kinder, die sie grossgezogen hatte. Die heute 45-Jährige sehnte sich nach einem Sabbatical. Im Oktober 2019 liess sie ihren Vertrag als Marketing- und Kommunikationsspezialistin bei einer Schweizer Privatbank auslaufen – und startete ein völlig neues Kapitel in ihrem Leben. Bürgisser studierte Interior Design und wandte das Gelernte beim Bau eines neuen Hauses zusammen mit ihrem Mann sogleich an. Materialien, Farben und Licht – all das war ihre Domäne. «Das machte unglaublich viel Spass», erinnert sie sich. «Ich konnte dort meine kreative Seite voll ausleben. Zudem lernte ich gleich noch, mich in der männerdominierten Baubranche zu behaupten.»

Erst skeptisch, dann begeistert

Entsprechend zuversichtlich packte Bürgisser ihre Rückkehr in den angestammten Beruf an – und sah im Internet ihren Traumjob ausgeschrieben: Senior Global Editorial Content Specialist bei der Credit Suisse. «Die Job-Beschreibung faszinierte mich», sagt sie dazu. «Ich wollte diese Stelle unbedingt.» Dass neben dem eigentlichen Job noch ein Begleitprogramm zum Wiedereinstieg nach einer längeren Karrierepause mit zum Angebot gehörte, beurteilte Bürgisser hingegen zunächst kritisch. «Ich hörte zuvor schon von solchen oder ähnlichen Programmen. Viele entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als eine Art Feuerwehrübung, die schnell jemanden fit trimmen will, um eine Personallücke zu schliessen.»

Bürgissers Skepsis bezüglich Real Returns verflog dann allerdings schnell: Denn als sie das Rückkehrer-Programm der Credit Suisse genauer kennenlernte, zeigte sie sich begeistert. «Es handelt sich um einen unglaublich detaillierten und vielschichtigen Prozess, von dem auch wirklich beide Seiten profitieren», schwärmt sie. Etabliert im Jahr 2014, ermöglicht Real Returns Job-Rückkehrern nach einer längeren Familienzeit, einem Umzug in ein anderes Land oder einer Zeit der mentalen Selbstfürsorge den reibungslosen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben.

Die Zahlen zu Real Returns: In der Schweiz haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Schnitt einen Karriereunterbruch von 4,5 Jahren hinter sich. 69 Prozent von ihnen durften sich am Ende über eine Festanstellung freuen. Im neunten Jahr seines Bestehens haben weltweit Real-Returns-Programme mit über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattgefunden. Anne Eckert, Verantwortliche für Real Returns erklärt: «Unser Programm fördert die ausgeglichene Vertretung der Geschlechter in der Belegschaft. Und es unterstreicht unseren Willen, eine möglichst diverse Talente anzuziehen, zu entwickeln und bei uns zu behalten – sowie Geschlechtergerechtigkeit zu fördern.»

 #ChangeTheGame – Chancengleichheit für Frauen

Die Credit Suisse setzt sich dafür ein, den Wandel voranzutreiben und die Leistungen der Frauen zu würdigen. Wir sind bereit, etwas zu verändern, und engagieren uns für Geschlechtervielfalt, unter anderem

  • als Arbeitgeberin
  • durch die Vermittlung von Finanzkompetenz und Beratung in Finanzangelegenheiten
  • als Partnerin in unterrepräsentierten Bereichen wie Frauenfussball

Mehr Informationen zu den Massnahmen der Credit Suisse zur Förderung der Chancengleichheit, Stärkung der Frauenstimmen und Stärkung der Finanzkompetenz unter:

#ChangeTheGame – Chancengleichheit für Frauen

Viele Monate unterstützt und begleitet

Konkret werden die «Returners» während vier bis sechs Monaten mit Schulungen, Projekten und strukturierten Orientierungsmodule dabei unterstützt, ihre Kompetenzen auszubauen, Branchenkenntnisse auf den neuesten Stand zu bringen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Das Ziel ist es letztlich, dass diese Aufbauphase in eine feste Anstellung mündet. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht zudem jederzeit eine Mentorin oder ein Mentor zur Seite, die auch beim Networking innerhalb der Firma mithelfen. Ein sehr wichtiger Punkt, wie Bürgisser findet. «Ob Asset Management, Wealth Management, Business Support oder IT – ich kriege innert kurzer Zeit unzählige Gelegenheiten, andere Abteilungen und neue Leute kennenzulernen. Ein Prozess, der im Normalfall Jahre dauert innerhalb einer Firma.» Überhaupt werde den Teilnehmenden von Real Returns viel Goodwill entgegengebracht. «Es ist ein Türöffner für vieles. Und jeder versucht, dir zu helfen und dich zu unterstützen, das Comeback im Beruf wieder zu schaffen.»

Nach drei Monaten im Wiedereinsteigerprogramm ist Bürgisser mittlerweile nicht mehr «bloss» Teilnehmerin, sondern Mitgestalterin. Sie will ihrerseits anderen Frauen dabei helfen, das Job-Comeback zu schaffen und Selbstvertrauen zu gewinnen, tut dies auch als Teil der CS-Initiative #ChangeTheGame – Chancengleichheit für Frauen (siehe Box). «Ich bin eine resolute Leaderin und möchte andere ermutigen, ihre Stärken zu entdecken und setze mich dafür ein, ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen», so ihr Credo, das auch auf ihrem LinkedIn-Profil steht.

So sei ihr klar, dass die Rückkehr in den angestammten Beruf nicht allen so leicht fallen würde wie ihr nach ihrer Auszeit. «Nach meiner Bau-Erfahrung wusste ich: Ich kann alles machen. Doch viele Frauen sind in der Phase des Wiedereinstiegs von Selbstzweifeln geplagt und stellen sich Fragen wie: Kann ich wieder so effizient sein wie zuvor?» Durch die Teilnahme an einem Wiedereinstiegs-Programm werde das Selbstvertrauen gefördert. Die Frau könne zum Beispiel mit ihrem Ehemann Geschichten über das Arbeitsleben austauschen. Dies hören auch die Kinder mit – und erfahren, dass die Mutter eine Berufskarriere vorantreiben kann, obwohl sie gleichzeitig das Familienleben managt.

Veraltete Job-Paradigmen über Bord werfen

Ein Stereotyp, das Bürgisser nicht begreifen kann. «Weshalb sollten Frauen nicht auch innerhalb einer Firma ein Team oder eine Abteilung, eine ganze Firma managen können?» Auch die Annahme, das leitende Positionen nur mit einem 100-Prozent-Pensum möglich seien, findet Bürgisser veraltet. «Es kommt doch nicht darauf an, ob jemand fünf Tage die Woche arbeitet. Oder ob jemand immer im Büro anwesend ist. Ich glaube fest daran, dass das auch in einem 60-Prozent-Pensum möglich ist. Die Hauptsache ist doch, dass jemand dazu fähig ist.»

Deshalb sei es wichtig, dass ein Unternehmen flexibles Arbeiten ermögliche. «Bei einem meiner letzten Arbeitgeber musste ich beispielsweise jeweils fast den Handstand machen, um im Home Office arbeiten zu dürfen und selbst dann wurde mir allerhöchstens eine Ausnahmebewilligung erteilt», erzählt sie. Klar, Corona habe hier sicherlich seinen Teil beigetragen. «Aber wie man sieht, kehren viele Firmen wieder in den Vor-Pandemie-Modus zurück. Dabei wäre es nun zentral, die hybride Arbeitsweise fest zu institutionalisieren.» So wie es die Credit Suisse mit dem flexiblen Arbeitsmodell «The Way We Work» in der Schweiz macht.

Dies alles erleichtere es Frauen nicht nur, ihre erworbenen Fähigkeiten im Beruf wieder anzuwenden, statt sich administrativen Barrieren gegenüber zu sehen. Profitieren könne auch das Unternehmen. «Studien zeigten, dass die Performance eines Unternehmens besser ist, je mehr Frauen in den Teams arbeiten.» «Collective Intelligence» lautet hier das Stichwort. Was Equality und Women Empowerment betreffe, sei die Credit Suisse schon sehr weit, bilanziert Victoria Bürgisser. Das Unternehmen könne als grosser Player in der Schweizer Wirtschaftswelt nun Signalwirkung haben und mithelfen, den in der Gesellschaft längst fälligen Paradigmenwechsel zugunsten von mehr Frauenpower in der Arbeitswelt einläuten zu können.

Gefordert seien aber auch die Arbeitnehmerinnen selbst, findet Bürgisser. «Es ist auch wichtig, einer Tochter aufzuzeigen, dass es möglich ist, gleichzeitig eine erfüllende Karriere und eine Familie zu haben. So sieht sie, dass sie ihren eigenen Weg gehen und ihre Träume verfolgen kann.» Nach dem Motto: «Du kannst es schaffen. Du kannst alles schaffen. Erobere die Welt!»

am 25. Juli 2022 - 08:24 Uhr
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