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Jetzt wirds gruselig!

In diesen royalen Schlössern treiben Geister ihr Unwesen

Herzogin Camilla und Prinz Charles teilen sich ihre Gemächer ebenso mit Geistern wie Königin Silvia von Schweden oder König Harald von Norwegen. Wir haben die gruseligsten Schlösser der Royals für euch zusammengefasst.

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Herzogin Camilla und Prinz Charles verbringen regelmässig Ferien im Castle of Mey in Schottland – wie hier 2005 – und sind dort nicht alleine.

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Schloss Windsor

Das Windsor Castle ist einer von Queen Elizabeths aktuellen Wohnsitzen. Und gleichzeitig das grösste durchgängig bewohnte Schloss der Welt. Da hats auch genügend Platz für ein paar Geister! 

So soll sich das aktuelle Staatsoberhaupt von Grossbritannien ihr Zuhause gleich mit mehreren ihrer Vorgänger teilen müssen. König Heinrich VIII. etwa, der unter anderem durch die Hinrichtung zweier seiner Ehefrauen bis heute berühmt ist, soll auf Schloss Windsor noch immer sein Unwesen treiben. Von klappernden Schlüsselbunden, rätselhaften Blutflecken oder mysteriösen Erscheinungen wird berichtet.

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Ein bisschen Mut braucht schon, wer auf Schoss Windsor übernachtet.

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Auch König Charles I. und Königin Elizabeth I. sollen noch immer durch die Gänge des Windsor Castle wandeln. Und manchmal, wenn der Nebel durch den Schlosspark zieht, wollen Besucher und Bedienstete auch schon König George II. an einem Fenster des Schlosses erblickt haben. Wie er traurig in die Ferne schaut. Er, der einst nach einem Wahnsinnsanfall ins Koma fiel – und nie mehr aufwachte.

Castle of Mey

Das Castle of Mey gehörte einst Queen Mum. Es war das einzige Anwesen in ihrem Leben, das sie ganz alleine besass. 1952 kaufte sie das Schloss im Norden von Schottland und verbrachte dort ungestörte Stunden weitab von höfischer Etikette.

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Die Mutter der aktuellen Königin Elizabeth II. vor ihrem einzigen wirklich eigenen Schloss. Dachte sie. Denn teilen musste sie es nicht nur mit ihren Hunden...

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Wobei, so ganz ungestört waren diese Stunden vielleicht dann doch nicht. Denn im Schloss soll noch der Geist der grünen Lady spuken, der Tochter des 5. Grafen von Caithness. Sie hatte sich einst in einen Landarbeiter verliebt. Ihr Vater aber war gegen die nicht standesgemässe Liaison und sperrte seine Tochter kurzerhand auf dem Schlossboden ein. Vor lauter Liebeskummer stürzte sie sich daraufhin aus einem Fenster des Schlosses in den Tod.

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Ein Schloss in totaler Abgeschiedenheit: Hier fühlen sich Geister wahrscheinlich besonders wohl.

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Übrigens: Das Castle of Mey kann heutzutage auch von Nicht-Adligen – sprich Touristen – besichtigt werden. Ausser im August: Dann verbringen Prinz Charles und Herzogin Camilla meist einen Teil ihrer Ferien in Anwesenheit der «grünen Lady».

Buckingham-Palast

Selbst inmitten von London soll es spuken! Berichten zufolge lässt sich im Buckingham-Palast immer einmal wieder ein Mönch sehen. Beziehungsweise vor dem Palast, auf der hinteren Terrasse. Noch immer soll der Mönch, oder besser gesagt sein Geist, in Ketten gelegt sein. Denn an genau dieser Stelle stand früher ein Kloster, in dem der Mönch in eine Zelle gesperrt war. Wegen einer Sünde.

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Es sieht alles so friedlich aus in den Gärten des Buckingham-Palasts. Doch der Schein trügt... 

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Und wenn man im Buckingham-Palast nicht gerade das Rasseln der Mönchs-Ketten hört, nimmt man vielleicht einen Schuss wahr. Gleich wie damals Anfang des 20. Jahrhunderts, als sich zur Regierungszeit von König Edward VII. in einem Büro im ersten Stock ein Mitarbeiter das Leben nahm. Er fiel nach der Scheidung von seiner Frau in Ungnade. Und konnte mit der Ächtung nicht leben. Bis heute soll der Knall der Pistole durch die Gänge hallen...

Holyrood-Palast

Im Holyrood Palace im schottischen Edinburgh wohnte einst Maria Stuart, die Königin von Schottland, die auf Geheiss der britischen Königin Elizabeth I. 1587 hingerichtet wurde. Heute wird der Palast von Königin Elizabeth II. genutzt, wenn sie im hohen Norden offizielle Empfänge gibt. Und der eine oder andere Gast mag dort auch schon auf einen mysteriösen Blutfleck gestossen sein.

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Heute nutzt Queen Elizabeth II. Holyrood, wenn sie in Schottland Empfänge gibt.

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Das Blut soll nicht etwa von Maria Stuart stammen – die ja in London hingerichtet wurde – sondern von deren angeblichem Geliebten, dem Sekretär. Dieser wurde aus Eifersucht von Stuarts Ehemann mit 57 Messerstichen ermordet. Das Blut wurde anschliessend natürlich weggeputzt, soll aber wie ein Mahnmal immer wieder einmal auftauchen.

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Sieht irgendwie auch von aussen ein bisschen wie ein Spuk-Schloss aus: Der Holyrood-Palast

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Schloss Versailles

Maria Stuart war nicht die einzige Königin, die enthauptet wurde: Am 16. Oktober 1793 verlor auch Marie-Antoinette, die Frau von König Ludwig XVI. von Frankreich, im Zuge der Französischen Revolution ihren Kopf.

Bevor sie in den Tuilerienpalast umsiedeln musste, lebte sie auf Schloss Versailles aber ein Leben in Saus und Braus. Und dahin soll sie auch nach ihrem Tod zurückgekehrt sein.

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Wer Schloss Versailles besucht, begegnet nicht nur Touristenströmen.

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Besucher behaupten immer wieder, der kopflosen Marie-Antoinette auf Versailles begegnet zu sein. Sogar auf Souvenirfotos taucht ab und an eine unheimliche Lichterscheinung auf.

Schloss Drottningholm

Auf Schloss Drottningholm sollen sich Königin Silvia und König Carl Gustaf von Schweden die Gemächer gleich mit mehreren Geistern teilen. «Sie sind alle sehr freundlich, aber man spürt, dass man nicht allein ist», erzählte die Königin höchstpersönlich einst in einer TV-Dokumentation. 

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Auf Schloss Doggningholm in der Nähe von Stockholm wohnen König Carl Gustaf, Königin Silvia - und ganz viele nette Gespenster.

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Ganz anders hingegen sollen die Gespenster im Stadtschloss von Stockholm gesinnt sein. Beziehungsweise vor allem eine: Die weisse Frau. Schon frühere schwedische Monarchen berichteten von ihrer Anwesenheit – und dem gruseligen Geräusch ihres klappernden Schlüsselbundes. Die weisse Frau soll immer dann auftauchen, wenn der Tod eines Mitglieds der Königsfamilie kurz bevorsteht.

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Königin Silvia höchstpersönlich erzählte bereits Gruselgeschichten über ihre Wohnsitze.

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Schloss Akershus

Schloss Akershus liegt wunderschön am Oslofjord und ist die letzte Ruhestätte der norwegischen Könige. Kein Wunder, dass es hier spukt, könnte man jetzt meinen. Aber es sind nicht etwa die verstorbenen Monarchen, die hier ihr Unwesen treiben. Sondern ein Hund!

Dieser soll vor über 700 Jahren hier von den Bauarbeitern eingemauert worden sein und bis heute Spaziergänger erschrecken. Und Royals aus aller Welt. Denn auf Schloss Akershus finden regelmässig auch offizielle Empfänge von König Harald und Königin Sonja von Norwegen statt.

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Ob man das Bellen des Geisterhundes auch im Stadtzentrum von Oslo hört?

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Unterstützung beim Herumspuken erhält der Hund übrigens von einer Kammerdienerin von Königin Margrethe I. Die Dienerin soll um 1400 solchen Liebeskummer gehabt haben, dass sie nichts mehr ass und verhungerte – und seither keine Ruhe findet.

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Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon mit ihren Kindern im Jahr 2017 bei Schloss Akershus während des Nationalfeiertages. Und wer ganz genau hinschaut, sieht hinter der Familie... nichts.

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Von Thomas Bürgisser am 02.05.2020
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