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  4. Prinz Charles wollte als Kind stricken lernen, jetzt bringt er seinem Enkelsohn Prinz George das Gärtnern bei

Nach gescheitertem Hobby in der Kindheit

Prinz Charles bringt George das Gärtnern bei

Kinder probieren viele Hobbys aus, da unterscheiden sich auch die Royals nicht vom gemeinen Volk. Prinz Charles scheiterte an seiner ursprünglichen Leidenschaft allerdings. Im Gärtnern fand er jedoch seine neue Passion – die gibt er jetzt an seinen Enkelsohn weiter.

Prinz Charles

Prinz Charles liebt die Gartenarbeit.

Danapress

Kinder probieren gerne viele verschiedene Hobbys aus, um dabei möglicherweise auf eine grosse Leidenschaft zu stossen. Auch royale Kinder unterscheiden sich dabei nicht von der breiten Masse. Während es heutzutage glücklicherweise keine «typisch weiblichen» und «typisch männlichen» Hobbys mehr gibt, sah das wohl in den Kindertagen von Prinz Charles (73) noch etwas anders aus. Das sollte den Thronfolger allerdings nicht daran hindern, für sein Geschlecht «untypische» Hobbys auszuprobieren. Denn der Sohn von Queen Elizabeth II. (95) plauderte kürzlich aus dem Nähkästchen, wie das «Hello Magazine» nun berichtet und offenbart dabei, dass er als Kind stricken lernen wollte.

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Mit sechs oder sieben Jahren habe er sich am Stricken versucht, doch scheiterte er nach eigener Aussage kläglich. Ob seine Lehrkräfte oder Familienmitglieder versuchten, ihm das Handwerk beizubringen, verriet Charles indes nicht, machte aber deutlich, dass alle Liebesmüh umsonst gewesen sei. Die Begeisterung fürs Stricken hat er dennoch bis heute nicht verloren, auch wenn er selbst seit Kindertagen nicht mehr zur Nadel griff. «Ich bin immer verblüfft darüber, wie die Damen gleichzeitig TV schauen und stricken können», gibt der Royal zu. 

Dass ein Mitglied der Royal Family eine solche Begeisterung für ein «weibliches» Hobby pflegte, hielt den Palast aber nicht davon ab, es ihm trotzdem beibringen zu wollen. Denn bereits Charles Mutter, die Königin selbst, machte eine Ausbildung als Automechanikerin, was zu ihrer Zeit weit verbreitet als «männliche» Tätigkeit betrachtet wurde. Bei einer so fortschrittlichen Mutter verwundert es dann aber nicht weiter, dass es Charles gestattet war, sich beim Stricken auszutoben, wenn auch nicht sehr erfolgreich.

Gartenarbeit ist die grosse Leidenschaft

Nachdem sich Charles nun also nicht sehr geschickt mit der Stricknadel anstellte, legte er das Wollknäuel nieder und nahm stattdessen den Spaten in die Hand. Der Prinz von Wales fand nämlich eine neue Leidenschaft und zwar in der Gartenarbeit. Bis heute ist er begeisterter Gärtner und findet Ruhe und Entspannung in diesem Hobby.

Die Leidenschaft fürs Gärtnern scheint Prinz Charles nun auch an seinen Enkelsohn, Prinz George (10) weitergegeben zu haben. Wie Charles im Interview mit BBC Radio 4 «Gardener's Question Time» angab, half der älteste Sohn von Prinz William (39) und Herzogin Kate (40) seinem Grossvater sogar schon dabei, «ein oder zwei Bäume» im heimischen Garten in Highgrove in Gloucestershire.zu pflanzen. «Das Wichtigste ist, dass ich ihn dazu gebracht habe, hier ein oder zwei Bäume zu pflanzen, woraufhin wir sie gemeinsam eingepflanzt und die Erde darauf geschaufelt haben», erzählt Charles von seiner Gartenerfahrung mit George. 

Somit hoffe er, die Leidenschaft in George für die Gartenarbeit entflammen zu können, denn jedesmal, wenn sein Enkel zu Besuch komme, könne er ihm die Bäume zeigen und George könne sehen, wie sehr diese von Mal zu Mal wachsen.

 

Auch der Queen liegt die Natur am Herzen

Die Leidenschaft fürs Gärtnern und die Natur hat Charles wohl von seiner Mutter, der Queen geerbt. So rief die Monarchin anlässlich ihres 70. Thronjubiläums die Initiative «Green Canopy» ins Leben und pflanzte unter dem Motto «Plant a tree for a Jubilee» (zu deutsch: Pflanze einen Baum für das Jubiläum) mit Charles eine Eiche im Garten von Schloss Windsor. Zu diesem Anlass verkündete Charles damals: «Einen Baum zu pflanzen zeigt, dass man Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft hat.»

Auch weitere Mitglieder engagierten sich für die Initiative und pflanzten fleissig Bäume, wie etwa die Gräfin Sophie von Wessex (57), die Schwiegertochter der Queen.

Nach dem Aufruf der Königin wurden nun seit vergangenem Oktober bereits eine Million neue Bäume in ihrem Namen gepflanzt. Die Pflanzsaison neigt sich nun allerdings dem Ende zu und die Queen zeigt sich zutiefst gerührt über die rege Teilnahme an der Initiative. In einem öffentlichen Brief wandte sie sich jetzt an ihr Volk und bedankte sich bei allen, die mit angepackt hätten und sendet die Hoffnung aus, dass die gepflanzten Bäume aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch viele Jahre stehen und wachsen werden, damit auch künftige Generationen sich daran erfreuen können.

Ein Ende der Initiative ist allerdings mit der Beendigung der Pflanzsaison nicht in Sicht. Denn bereits im Oktober, wenn die nächste Saison beginnt, soll die Aktion fortgesetzt werden.

Von san am 4. April 2022 - 18:04 Uhr
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