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  3. Nik Hartmann über seinen Job bei CH Media: «Zwischenzeitlich Überforderung gespürt»

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Publikumsliebling Nik Hartmann wandert seit rund einem Jahr nicht mehr fürs SRF durch die Schweiz, ist dafür bei CH Media hinter der Kamera strategisch tätig. Im SI.Talk verrät der Zuger, weshalb ihm der Wechsel schlaflose Nächte beschert hat, was der neue Job für seine Familie bedeutet und erzählt, warum er noch immer kein Fan von «Trash»-Sendungen ist. Sina Albisetti
Nik Hartmann im SI.Talk

«Schweissgebadet zu erwachen, war etwas Neues für mich»

Vor etwas über einem Jahr hat Nik Hartmann seine letzte «SRF bi de Lüt»-Sendung moderiert und ist zu CH Media abgewandert. Im SI.Talk zieht er nun Bilanz über seinen neuen Job, verrät, weshalb ihn dieser bisweilen überfordert hat – und warum er den Wechsel doch keinesfalls bereut.

Mitten im ersten Corona-Lockdown vermochte einen wenig zu schocken. Doch dann kam die eine Meldung. «Nik Hartmann verlässt SRF», teilte der Sender Anfang April 2020 mit. Nach 20 Jahren kehrte der beliebte «SRF bi de Lüt»-Moderator dem Leutschenbach dem Rücken – und sorgte damit für grosses Bedauern bei den Fans.

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Seine Zelte schlug Hartmann bei CH Media wieder auf, wo er seit November vergangenen Jahres Co-Leiter Eigenproduktionen TV National ist. In dieser Position verantwortet er Formate wie «Der Bachelor», «Bauer, ledig, sucht …» oder «Die Bachelorette». Nicht alles davon würde sich der 49-Jährige auch privat anschauen. «Ich musste den Trash schätzen lernen», gibt er lachend zu.

Viele Veränderungen

Auch sonst hat sich mit dem Stellenwechsel einiges für Hartmann verändert. «Es war ganz vieles neu», erzählt der dreifache Familienvater. Nicht nur in der Organisation zuhause. Unumwunden gibt er zu, dass er zwischenzeitlich «eine gewisse Überforderung gespürt» habe. «Es ist ganz vieles auf mich zugekommen in einer Geschwindigkeit, die ich so nicht erwartet hätte.» 

«Ich musste den Trash schätzen lernen»

Nik Hartmann

Mit der neuen Herausforderung kamen für Hartmann auch neue Erkenntnisse. «Ich habe nicht gewusst, dass man durchaus auch mal schlecht schlafen kann. Dass man ein Problem mit ins Bett nimmt und es nicht einfach innerhalb eines Tages lösen kann.» Er habe vorher schon einen anspruchsvollen Job gehabt. «Aber schwierige Entscheidungen musste ich selten treffen – wenn, dann für mich, aber nicht für ein Unternehmen.» Und auch Verantwortung habe er «im Kleinen» gekannt, als Familienvater. «Aber schweissgebadet zu erwachen, war etwas Neues für mich.»

Trotz der grossen Herausforderung bereut Nik Hartmann seinen Entscheid keineswegs. «Ich glaube, diesen Wechsel hat es gebraucht.» Inwiefern sein Alter in die Entscheidung hineingespielt hat, was der neue Job für seine Familie bedeutet und wie er sein TV-Gspänli Claudio Zuccolini, 50, bisweilen so richtig auf die Palme bringt, verrät das TV-Gesicht im SI.Talk.

Von Sina Albisetti am 01.09.2021
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