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«Familie ist ein Thema, aber das hat noch Zeit!»

Bachelorette Yuliya und ihr Yuri im grossen Liebesinterview

Bachelorette Yuliya Benza ist verliebt. Der Glückliche: Yuri Natale, der Sieger der achten Staffel. Im grossen Liebesinterview verraten sie, wie es war, sich im TV zu verlieben, wie es um die Familienplanung steht und was sie am anderen besonders nervt.

Yuliya Benza und Yuri Natale

Schweben auf Wolke Sieben: Bachelorette Yuliya Benza und ihr Sieger Yuri Natale

Schweizer Illustrierte

Yuliya Benza (28), die achte Schweizer Bachelorette hat sich entschieden: Ihr Herz gehört Yuri Natale (27), ihm gab die gebürtige Ukrainerin die letzte Rose. Der Installateur aus Graubünden konnte sein Glück kaum fassen und nahm diese voller Freude an. Jetzt dürfen die frisch Verliebten ihre Liebe also endlich öffentlich machen und sprechen im grossen Liebes interview mit der Schweizer Illustrierten über ihre Beziehung und wie sie sich die gemeinsame Zukunft vorstellen.

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Nach langem Warten dürft ihr eure Beziehung nun öffentlich machen. Seid ihr happy?
Yuliya: Mega! Endlich! Erleichtert, glücklich und froh! Wir freuen uns, dass wir uns endlich zu zweit zeigen können. Jetzt müssen wir nichts mehr bei den Interviews überlegen, dass ich nicht irgendwie etwas falsches sage. 

Wann habt ihr denn gemerkt, dass es zwischen euch gefunkt hat?
Yuri: Ja, also bei mir war es eigentlich schon so beim zweiten Date und beim ersten Kuss. Yuliya ist mir dann einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ab dem Augenblick wusste ich es.
Yuliya: Bei mir war es eigentlich auch so. Ab dem zweiten Date hab ich schon so ein Kribbeln im Bauch gehabt und bin schon langsam verliebt gewesen. Es gab aber halt auch ganz viele Momente hinter der Kamera und jedes Mal, wenn ich ihn gesehen habe, merkte ich, wie ich angefangen habe zu strahlen – und er auch. Aber so richtig gefunkt hat es so ab der Mitte, doch ich wusste bis am Schluss nicht, wie es bei ihm aussah. Darum wollte ich bis zum Ende allen Kandidaten eine Chance geben. 

Jetzt seid ihr wieder daheim und es ist offiziell – wie sieht euer Beziehungsalltag inzwischen aus?
Yuliya: Beziehungsalltag … Puh … Also jetzt ist ja einfach eine schwierige Zeit gewesen, weil wir uns verstecken mussten. Es war es keine leichte Situation, um Yuri wirklich kennenzulernen oder halt uns gegenseitig kennenzulernen.
Yuri: Ja, es war schon den Umständen entsprechend schwierig, weil man sich in der Öffentlichkeit halt nicht zeigen durfte und man allem immer ausweichen musste. Darum haben wir uns auch immer nur daheim getroffen, aber dafür mehrmals pro Woche, also sicher dreimal die Woche und so konnten wir es ein bisschen lösen. Aber je länger es ging, desto schwieriger wurde es, weil je länger die Show ging, desto mehr Leute haben einen halt auch gekannt. Und umso grösser wurde dadurch das Interesse, wer von den Jungs Yuliya nun bekommen hat. Das hat die Situation für uns einfach noch schwieriger gemacht, aber ich denke, wir haben es gut gemeistert.

Yuri, wie war es für dich, während des Drehs, aber auch, wenn du die Folgen geschaut hast, wenn Yuliya mit anderen geflirtet hat oder andere sogar geküsst hat?
Yuri: Ich wusste ja, worauf ich mich einlasse und die Frage war vor allem, wie ich damit umgehe, wenn ich für jemanden Gefühle entwickle. Das war halt dann tatsächlich so der Fall und ich habe dann einfach probiert, das auszublenden und mich auf das zu konzentrieren, was zwischen uns beiden ist. Das hat mir so ein bisschen Hoffnung gegeben. Und wenn ich es sehe, so wie ich Yuliya kenne und wie ich sie einschätze, wusste ich ein bisschen, was echt und was eher weniger echt gewesen ist. Unsere Momente, die wir miteinander hatten, waren für mich die relevanten Momente
Yuliya: Also, wahrscheinlich hast du mehr gemerkt, für wen ich mehr Gefühle habe. Echt war ja schon alles. 
 

 

Yuliya Benza und Yuri Natale

Jetzt muss Yuri nicht mehr um seine Yuliya kämpfen, denn sie hat sich im Finale für ihn entschieden.

Schweizer Illustrierte

Ihr wart oft zusammen an Public Viewings – wie schwer war es da, eure Liebe zu verheimliichen?
Yuliya: Wir haben uns bewusst separat gesetzt, weil wenn wir nebeneinander gesessen hätten, wären wir die ganze Zeit so touchy gewesen und hätten wohl angefangen zu heulen…
Yuri: Wir sind schon ab und zu zusammen gewesen, aber wir haben ja trotzdem beide gewusst, dass wir nichts zeigen durften und es sind ja auch noch die anderen dabei gewesen und Freunde und Familie von mir. Und da konnte man dann eh zwischen allen immer mal hin und her wechseln und drum ist das dann gar nicht so aufgefallen
Yuliya: Beim Finale war es auch voll schwierig, da habe ich mich extra nicht zu ihm gestellt. Das war halt einfach so ein emotionaler und schöner Moment, dass ich ihn da beim Zugucken bewusst ausgeblendet hab.
Yuri: WAS??! 
Yuliya: Ja, nein, ich meine, du standest ja mit Peter hinter mir und ich hab halt einfach das Finale geschaut, weil neben dir… das wäre zu viel gewesen.
Yuri: Ja sicher, wir wollten ja beide nicht, dass es vorher raus kommt. Weil wir wollen ja auch, dass die Leute mitfiebern und wenn man es vorher schon weiss, dass ist die Überraschung halt versaut. Das wollten wir ja auch nicht.

Yuri, war dir ab irgendeinem Zeitpunkt klar, dass du die letzte Rose bekommen wirst oder musstest du bis zum letzten Moment zittern?
Yuri: Wissen kann man so nicht sagen, weil ich habe sie jetzt nicht privat zur Seite genommen und gefragt «Hey, Yuliya, wie siehts aus? Gibst du mir die letzte Rose?» Also nein, ich habe es nicht gewusst. Schlussendlich habe ich einfach versucht, Ruhe zu bewahren und habe Vertrauen in Yuliya gesetzt. Und das ist ja jetzt zum Glück auch gut raus gekommen.

Aber Yuliya, wie hättest du denn reagiert, wenn er dich so platt gefragt hätte, ob er die letzte Rose bekommt?
Yuliya: Ich hätte es ihm nicht gesagt. 
Yuri: Nein, gell?!
Yuliya: Nein, keine Chance. Extra nicht. Weil ich hab ja auch nicht gewusst, was du für mich fühlst. Nur weil du immer so gestrahlt hast, heisst das ja nichts. Er strahlt ja bei jedem. Bei mir war ja jetzt nicht ein extra Strahlen oder so. Also wenn jetzt der Peter zum Beispiel plötzlich so strahlen würde, würde ich mir auch denken «Ui, jetzt aber!» Bei dir hab ich aber echt bis zum Schluss nicht gewusst, ob du die Rose jetzt annimmst oder nicht.

Viele können sich ja wahrscheinlich nicht vorstellen, im Fernsehen zu daten. Wie habt ihr es empfunden, euch vor Publikum zu verlieben?
Yuri: Was heisst Publikum? Es war ja jetzt nicht so, dass ein Publikum live vor Ort gewesen wäre. Also die Momente, die wir miteinander zu zweit hatten, das waren wirklich unsere Momente. Natürlich sind es ganz andere Umstände, aber mein Gedanke war nie, dass jetzt die ganze Schweiz sieht, dass ich da meinen Weg mit Yuliya so gehe. Es ging wirklich darum, jemanden kennenzulernen.
Yuliya: Ich find es im Fall fast schöner, wenn ich jetzt so vergleiche zu allen anderen, die sich so im Alltag kennenlernen. Im Alltag denkt man immer, man hat Zeit. Aber während der Sendung hat man eine begrenzte Zeit, man hat Challenges, jeder gibt alles. Da sehe ich auch, wer geduldig ist, wer schneller die Nerven verliert. So kann ich die Männer viel schneller einschätzen und konnte sehen, wer Durchhaltevermögen hat und wer nicht mehr mag. So hab ich euch alle mega gut kennengelernt auf ganz verschiedene Arten und durch alle Emotionen durch.
Yuri: Kurze intensive Zeit!
 

«Ich fand es so fast schöner, sich so zu verlieben, als im Alltag.»

Bachelorette Yuliya Benza

Yuliya, wie hast du den Konkurrenzkampf zwischen den Männern mitbekommen und Yuri, wie war es für dich, mittendrin zu sein?
Yuliya: Ich hab keinen Konkurrenzkampf mitbekommen. Aber das wollte ich ja auch nicht unbedingt. Aber darum konnte ich es halt auch nicht so gut einschätzen. Es war am Schluss mega schwierig für mich herauszufinden, wer Gefühle für mich hat und wer nicht so. Und alle waren halt auch so «Hauptsache du bist glücklich, Yuliya!» und darum konnte ich es echt nicht einschätzen.
Yuri: Also dadurch, dass ich ja wirklich vom Anfang bis zum Ende dabei gewesen bin und alle kennengelernt hab – die Finalisten umso mehr – kann ich wirklich sagen, dass ich jetzt die anderen nie so als Konkurrenten gesehen hab, sondern einfach als Jungs, mit denen man zusammen was erlebt. Warum sollte ich da eine schlechte Zeit verbringen? Von dem her habe ich nie jemanden als Konkurrent gesehen, ganz im Gegenteil: wir sind alle mega gut befreundet gewesen, mir ist auch wichtig gewesen, dass ich mich mit allen gut verstehe und für mich muss es einfach harmonieren. Weil auch im Privatleben meide ich lieber Konflikte. Darum war es grad aufs Ende zu umso schöner, weil wir drei Finalisten waren, die so ähnlich, aber trotzdem so unterschiedlich sind. Die sind mir auch ans Herz gewachsen, es ist nicht nur so, dass ich mich halt jetzt in Yuliya verliebt hab, sondern die Jungs sind auch wirklich Freunde fürs Leben geworden. Und das ist doch das Schönste, was man aus so einer Erfahrung mitnehmen kann.

Was sagen eure jeweiligen Familien und Freunde zu eurer Beziehung und die Art und Weise, wie ihr euch kennengelernt habt?
Yuliya: Bei mir gibt’s nur positives Feedback. Es freuen sich alle und sagen, dass Yuri eine super Wahl war und wir gut zusammen passen. Sie sind auch stolz und freuen sich einfach, dass wir sowas gemacht haben und uns dadurch gefunden haben.
Yuri: Es ist wirklich so viel Positives von der Familie gekommen und man hat nur Unterstützung von allen. Das ist einfach schön.

Und wie sieht jetzt für euch die gemeinsame Zukunft aus bezüglich Wohnort, Familienplanung und so weiter?
Yuri: Also wir haben schon vor, zusammenzuziehen. Wir sind das jetzt auch so ein bisschen am planen wie, wo was…
Yuliya: Wo ist klar!
Yuri: Ja, wo ist schon klar. Also dass ich nach Zürich komme, ist schon offiziell. Da hab ich nichts gross beeinflussen können, da hat Yuliya gesagt «Du kommst nach Zürich!» Für mich persönlich ist es jetzt ein neuer Abschnitt in meinem Leben, ich freue mich drauf und ich freue mich vor allem darauf, mehr Zeit mit Yuliya zu verbringen und was Familie anbelangt – das ist sicher ein Thema, aber das hat wirklich noch Zeit, das eilt nicht.
Yuliya: Wir müssen erst einmal ein bisschen reisen.
Yuri: Und herausfinden, welches Land den besten Kaffee hat!

Yuri, wenn du dann nach Zürich ziehst – geht das denn beruflich für dich?
Yuri: Ah ja, ohne Probleme. Einen Job finde ich schlussendlich überall, das wird sicher gehen. Also – hoffe ich zumindest.

Aber wenn wir jetzt schon bei Familienplanung sind, kommen wir doch direkt zum naheliegenden Thema: Wie lange habt ihr gewartet, bis ihr miteinander geschlafen habt? Hattet ihr überhaupt schon Sex miteinander?
Yuliya: Ja, nach den Dreharbeiten.

Ihr kennt euch ja inzwischen auch ein bisschen besser. Was würdet ihr sagen ist eure grösste Gemeinsamkeit? Warum findet ihr, dass ihr so gut zusammenpasst?
Yuri: Die Lebensfreude!
Yuliya: Ja, sicher das. 
Yuri: Wir sind beide so gleich. Wir sind einfach auf der gleichen Wellenlänge. Das hab ich so noch nie erlebt, das ist einfach super. 
Yuliya: Ja, die Lebensfreude ist sicher die grösste Gemeinsamkeit. Und dass wir auch an Kleinigkeiten Freude haben.
 

Yuliya Benza und Yuri Natale

Yuri und Yuliya kommen vor lauter Verliebtheit aus dem Strahlen nicht mehr raus.

Schweizer Illustrierte

Und euer grösster Unterschied zueinander?
Yuliya (zu Yuri): Du machst dir ein bisschen schneller Sorgen, gell? Ich bin eher so «Ja, ja komm, ist doch easy!»
Yuri: Ja genau, für mich muss es halt einfach geplant sein. Yuliya ist eher spontan und ich bin eher durchgeplant. 
Yuliya: Ich bin einfach ein Mensch, der seinem Bauchgefühl folgt. Wenn mir jemand sagt ich soll das und das jetzt machen und ich fühl das einfach nicht – ich kann das dann nicht, ich schaff das nicht! Ich mache die Sachen genau dann, wenn es sich für mich richtig anfühlt. Und Yuri einfach dann, wenn er es geplant hat.

Ihr seid ja jetzt noch sehr in der Honeymoon-Phase. Aber gibt es denn trotzdem schon etwas, was euch am anderen mega nervt?
Yuliya: Hmm…also mega nerven nicht, nein.

Und ein bisschen nerven?
Yuliya: Das sieht man glaube ich dann wahrscheinlich besser, wenn wir zusammenziehen. Du schläfst ein bisschen viel, aber das ist nicht so schlimm. Bist halt ein bisschen müde, das ist ja okay.
Yuri: Vielleicht schläfst du auch einfach mega wenig. Ich schlaf einfach normal, aber für sie ist das mega lang. Ich liege dann so da und bin am schlafen, dann wache ich auf und sie ist in der Wohnung am rumlaufen und irgendwas machen und dann schlaf ich wieder ein und eine halbe Stunde später wache ich wieder auf, dann liegt sie so neben mir und ist so «Halloooo?!» Das ist mega herzig!

Von Silja Anders am 28. Juni 2022 - 18:00 Uhr
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