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Das waren die Sports Awards 2025

Ditaji Kambundji und Marco Odermatt: Zwei Blitze an der Spitze

An den Sports Awards wurden die grossen Sportmomente von 2025 gefeiert. Doch auch abseits der Pisten, Rennstrecken und Schwimmbecken erlebten die Sportlerinnen und Sportler letztes Jahr grosse Emotionen, fanden die Liebe und vergossen Tränen.

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<p>Marco Odermatt und Ditaji Kambundji sind Sportler des Jahres!</p>

Marco Odermatt und Ditaji Kambundji sind Sportler des Jahres!

David Biedert

Die Sports Awards holen das Jahr 2025 noch einmal auf die Bühne – verspätet, aber nicht mit weniger Glanz. Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana wurde die Preisverleihung vom SRF auf Ende März verschoben. Über den goldenen Teppich schreiten nun jene, die dieses Sportjahr geprägt haben.

<p>Sind seit etwas mehr als einem Jahr verliebt: die italienische Schwimmerin Anna Chiara Mascolo und der Tessiner Vize-Weltmeister Noè Ponti.</p>

Sind seit etwas mehr als einem Jahr verliebt: die italienische Schwimmerin Anna Chiara Mascolo und der Tessiner Vize-Weltmeister Noè Ponti.

David Biedert

Einer von ihnen ist der Tessiner Noè Ponti (24). Im Oktober kehrt der Schwimmer als doppelter Vizeweltmeister über 50 und 100 Meter Schmetterling von der WM in Singapur zurück. «Es war wirklich ein wunderbares Jahr für mich», sagt er. Doch wie schon die letzten vier Jahre geht die Trophäe als Sportler des Jahres wieder an Ski-Überflieger Marco Odermatt (28). Ponti bleibt gelassen. Er strahlt – nicht nur wegen seiner Leistungen. Anfang 2025 kommt er mit der italienischen Schwimmerin Anna Chiara Mascolo (24) zusammen. Beide starteten in Singapur. «Wir haben uns gegenseitig unterstützt – das war wunderschön», sagt sie. «Danach sind wir zusammen an die Côte d’Azur und nach Sizilien gereist», erzählt er.

<p>Für Ski-Überflieger Franjo von Allmen (r.) reicht es dieses Jahr nicht zu einem Titel. Der Berner kam mit Kollege Kevin Wälti nach Zürich.</p>

Für Ski-Überflieger Franjo von Allmen (r.) reicht es dieses Jahr nicht zu einem Titel. Der Berner kam mit Kollege Kevin Wälti nach Zürich.

David Biedert
Sports Awards 2025

Ditaji Kambundji, Franjo von Allmen & Co. verraten ihre Ticks

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Die Sports Awards 2025 sind vergeben. Bei den Männern gewinnt mit Marco Odermatt der Seriensieger, bei den Frauen gibts eine Premiere: Ditaji Kambundji holt sich erstmals den Titel der Sportlerin des Jahres. Die beiden haben eines gemeinsam: Um im Sport erfolgreich zu sein, sind sie strikt und diszipliniert. Doch auch unsere Schweizer Sport-Stars sind nur Menschen. Auf dem goldenen Teppich verraten Franjo von Allmen, Ditaji Kambunji, Armon Orlik und Co. ihre Ticks, schlechten Gewohnheiten und erzählen, welches «Cheat Meal» sie sich hin und wieder gönnen. Sina Albisetti

Abfahrtsweltmeister Franjo von Allmen (24) kommt mit seinem besten Freund Kevin Wälti (25). «Es ist sehr cool, Franjo an solchen Anlässen zu begleiten», sagt Wälti. Von Allmen sind seine Freunde und die Familie sehr wichtig. «Meine Siege mit ihnen zu teilen, bedeutet mir am allermeisten», sagt der Berner Oberländer. Als Hommage an seine Halbglatze, die er sich nach der WM-Abfahrt rasierte, lässt er während der Show von Moderatorin Fabienne Gyr (38) seine Glücksnummer 42 in den Hinterkopf rasieren. «Nie im Leben hätte ich gedacht, dass Franjo das mitmacht!», sagt Gyr nach der Show. «Das war mein nervösester Moment der ganzen Sendung.»

<p>Moderatorin Fabienne Gyr kommt ordentlich ins Zittern, als sie Franjo von Allmen am Hinterkopf die Tondeuse ansetzt.</p>

Moderatorin Fabienne Gyr kommt ordentlich ins Zittern, als sie Franjo von Allmen am Hinterkopf die Tondeuse ansetzt.

KEYSTONE/Alexandra Wey

Fussballerin Géraldine Reuteler (26) darf sich als erste Frau im Schweizer Teamsport «MVP des Jahres» nennen. Mit der Frauen-Nati erreichte die Mittelfeldspielerin den EM-Viertelfinal. Den Preis widmet sie ihrem Mami. «Ich liebe dich über alles.» Evelyne Reuteler sitzt derweil im Publikum und hat Tränen in den Augen.

<p>Fussballerin Géraldine Reuteler zu ihrer Mutter Evelyne: «Dieser Award ist auch für dich!»</p>

Fussballerin Géraldine Reuteler zu ihrer Mutter Evelyne: «Dieser Award ist auch für dich!»

Stefan Bohrer

Während im Fussball eine Einzelspielerin im Rampenlicht steht, sorgt im Eishockey das Kollektiv für den nächsten grossen Moment des Abends. Die Nationalmannschaft der Männer wird für ihr WM-Silber als Team des Jahres geehrt. Patrick Fischer (49) bekommt obendrauf den Titel als Trainer des Jahres. «Ich danke meiner Frau für ihre Geduld, wenn ich müde nach Hause komme», sagt er. Im Sommer heiratete er Madeleine Fischer in Griechenland. «Von diesem Moment des Glücks zehre ich noch heute.»

<p>Der Headcoach der Eishockey-Nationalmannschaft wird als bester Trainer geehrt. Patrick Fischer: «Neben dem Sport war die Hochzeit mit Mädy der schönste Moment im 2025.»</p>

Der Headcoach der Eishockey-Nationalmannschaft wird als bester Trainer geehrt. Patrick Fischer: «Neben dem Sport war die Hochzeit mit Mädy der schönste Moment im 2025.»

David Biedert

Sportminister Martin Pfister (62) gesteht, dass er im Vorjahr bei einem Sportereignis besonders emotional wurde. «Als ich sah, dass Ditaji in Tokio als erste Schweizer Leichtathletin WM-Gold gewann und weinen musste, kam mir auch eine Träne», sagt der Bundesrat.

<p>FIS-CEO Urs Lehmann mit Frau Conny Kissling und Cacilda Giacometti Pfister mit ihrem Mann, Bundesrat Martin Pfister (v. l.).</p>

FIS-CEO Urs Lehmann mit Frau Conny Kissling und Cacilda Giacometti Pfister mit ihrem Mann, Bundesrat Martin Pfister (v. l.).

David Biedert

Kein Wunder, wird Hürdenläuferin Ditaji Kambundji als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Zur Gala kommt die 23-jährige Weltmeisterin in einem selbst genähten blauen Kleid – und in Begleitung der Eltern und ihrer ältesten Schwester Mujinga Kambundji (33) welche die Wahl 2019 und 2022 für sich entschied. Dass zwei Schwestern den Titel gewinnen, ist ein Novum in der Geschichte der Sports Awards. Für Ditaji Kambundji schliesst sich an der diesjährigen Preisverleihung somit ein Kreis: «2019 war ich hier, um Mujinga zu begleiten – jetzt ist sie für mich da.»

<p>Safuka und Ruth Kambundji haben jetzt zwei Töchter, die Sportlerin des Jahres geworden sind. Sie freuen sich mit ihrer Jüngsten, Ditaji.</p>

Safuka und Ruth Kambundji haben jetzt zwei Töchter, die Sportlerin des Jahres geworden sind. Sie freuen sich mit ihrer Jüngsten, Ditaji.

Stefan Bohrer
Silvana Degonda
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Von Silvana Degonda am 3. April 2026 - 12:00 Uhr