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Er starb ganz unerwartet

Marc Sway trauert um seinen jüngeren Bruder

Marc Sway trauert. Der Schweizer Sänger verlor vor zwei Wochen seinen jüngeren Bruder Daniel durch einen tragischen Unfall.

Marc Sway singt für die Kinderkrebshilfe von Samichlous und Schmutzli

Sänger Marc Sway trauert um seinen jüngeren Bruder Daniel.

RDB/Christian Lanz

«Er ist Abends aus dem Haus gegangen und einfach nicht mehr heimgekommen», sagt Marc Sway, 40, über den Tod seines jüngeren Bruders Daniel.

Im Interview mit dem «Sonntagsblick» spricht der Sänger erstmals über die wohl schwerste Zeit seines Lebens. Vor zwei Wochen verunglückte der Daniel am Bahnhof Glattbrugg ZH. Der 24-Jährige stürzte in der Nacht auf den 30. September acht Meter tief in eine Baugrube. 

Er wurde erst am nächsten Morgen gefunden. Die Polizei konnte nur noch seine Leiche bergen. 

Unfallursache ist unbekannt

Die Behörden gehen nicht von einem Verbrechen aus. «Ebenso ein Suizid», sagt Sway. «Die Baustelle ist kein Ort, wo sich ein Mensch absichtlich das Leben nimmt.» Warum Daniel in die Grube fiel, konnte die Obduktion noch nicht klären.

Viel mehr sei es wohl einfach ein tragischer Unfall gewesen, wie er jedem passieren könne. Den genauen Grund zu kennen, unter welchen Umständen sein Bruder verunglückte, würde ihn auch nicht wieder lebendig machen, so Marc Sway weiter. 

Marc Sway mit Schwester Carmen

Die Familie gibt sich nun gegenseitig Halt. Marc Sway hat ein enges Verhältnis zu seinen Geschwistern. Mit Carmen (links) steht er seit Jahren auf der Bühne.

Instagram/Marc Sway

«Mein Herz ist gebrochen»

«Ich kann es immer noch nicht glauben, dass er nicht mehr da ist. Mein Herz ist gebrochen», trauert der Vater zweier Kinder. Marc Sway hatte ein enges Verhältnis zu seinem Bruder. Ebenso zu seiner Mutter Ines, 64, und den Schwestern Lou, 43 und Carmen, 37. Mit letzterer steht er seit Jahren gemeinsam auf der Bühne. 

Die Familie ist jetzt das Wichtigste. «Wir geben uns aber gegenseitig viel Kraft», sagt der Sänger und ergänzt: «Der Tod gehört zu unserem Dasein, das muss man akzeptieren und das wird einem in einer solch schmerzhaften Situation besonders deutlich bewusst. Vom Tod wird niemand verschont.» Umso wichtiger sei es, tagtäglich die Kostbarkeit des Lebens zu erkennen und auch nie zu vergessen, dass nichts selbstverständlich sei, «vor allem nicht Glück und Gesundheit».

Von Berit-Silja Gründlers am 27.10.2019