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«Wir waren nur zu fünft»

Musical-Star Eveline Suter feiert Mini-Hochzeit

Sie sind bereits Eltern des zehnmonatigen Findley – und jetzt auch Mann und Frau. Die Schweizer Musical-Darstellerin Eveline Suter und der US-Filmproduzent Danny Stillman haben sich in Mohonk in einer Zeremonie unter freiem Himmel das Jawort gegeben.

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Die 41-jährige Zugerin Eveline Suter lernte ihren amerikanischen Mann Danny Stillman in New York kennen. 

Ulysses Photography

Eveline Suter, herzliche Gratulation zur Hochzeit!
Dankeschön. Wir haben am 25. Juli in einer zauberhaften Gegend in Mohonk im Hinterland von New York geheiratet. Wir kannten den Ort zuvor nicht, aber ich bin mir sicher, dass wir eines Tages dorthin zurückkehren werden und es ein Wallfahrtsort für unsere Ehe wird.

Wann entschieden Sie und Danny zu heiraten?
Wir wussten schon lange, dass wir heiraten möchten. Doch der Lockdown kam uns dazwischen und dann während des Lockdowns erhielten wir nicht einmal mehr das nötige «Marriage Certificate» in New York. Als es dann lockerer wurde, haben wir uns entschieden, zu heiraten, auch wenn die Familie nicht dabei sein kann. Wir waren nur zu fünft, da meine Freundin Jimibeth die Zeremonie leiten konnte, da sie die Lizenz besitzt. Ihr Partner war unser Trauzeuge. Und ehrlich gesagt, haben wir diesen kleinen Rahmen sehr genossen, auch wenn natürlich unsere Familien und Freunde gefehlt haben.

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Vor zehn Monaten ist Eveline Suter Mutter von Sohn Findley geworden.

Ulysses Photography

Was konnten Sie geniessen?
Wir mussten uns um niemanden sonst kümmern, ausser um uns selbst. Wir mussten bei keinem Amt und in keiner Kirche um eine bestimmte Zeit ankommen, da wir unsere Zeremonie im Freien hatten und unsere Priesterin auch mit uns und daher flexibel war. Der ganze Tag war sehr entspannt, keine grosse Organisation, keine Fragen, wie wer neben wem am Tisch sitzt.

Aber auf ein Hochzeitskleid haben Sie nicht verzichtet?
Nein, wobei es kein typisches Hochzeitskleid, sondern eher ein Sommerkleid war. Dieses habe ich online bestellt, wie man es während des Lockdowns tun musste. Ich hatte keine Ahnung, dass es von London verschickt wird, und daher traf es erst zwei Tage vor der Hochzeit ein. Die Änderungen wurden just in time fertig. (Lacht)

«Wir sind beide Personen, die an sich und an der Beziehung arbeiten wollen»

Werden Sie Ihre Liebe auch noch mit der Familie feiern?
Ich denke, dass wir schon mal noch ein Fest machen mit seiner Familie in den USA und meiner Familie hier. Vielleicht im nächsten Frühling im Garten.

Wie hat sich Ihr zehnmonatiger Sohn Findley während der Zeremonie verhalten?
Er war bei uns auf dem Arm, danach liessen wir ins Gras, wo er gespielt hat. Anschliessend hatten wir eine kleine Fotosession. Der Zeitplan war überhaupt nicht gesprengt. Noch am Morgen gingen wir baden und Findley war das erste Mal im Wasser. Es war nur unsere eigene kleine Familie und fertig. Und das war wunderschön so. 

Wieso haben Sie in den USA und nicht in der Schweiz geheiratet?
Wir hatten uns natürlich vorher überlegt, ob es auch in der Schweiz möglich wäre. Aber wir waren in den USA und unter den momentanen Einreisebestimmungen hätte Danny gar nicht in die Schweiz einreisen dürfen – nur Findley und ich. Jetzt, da wir verheiratet sind, durfte Danny mit in die Schweiz ziehen. Das ist natürlich nicht der Grund, weshalb wir geheiratet haben, aber es ist doch ein wichtiger Aspekt für uns als Familie. Wir wollen einfach zusammenbleiben.

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Das Paar lernte sich in New York kennen und ist vor kurzen in die Schweiz gezogen. 

Ulysses Photography

Wieso ist Danny Ihr Mann fürs Leben?
Wir liessen uns Zeit beim Kennenlernen. Als wir uns das erste Mal trafen, war er nur für drei Tage in New York und musste dann für Dreharbeiten nach Afrika. Ich reiste zwischen der Schweiz, New York und Deutschland hin und her – trotzdem gab es keinen Tag, an dem wir uns nicht gehört haben. Diesen Test gleich zu Beginn hatten wir super überstanden. Eigentlich haben wir es einfach irgendwie schon seit Beginn gewusst. Wir sind beide Personen, die an sich und an der Beziehung arbeiten wollen. Wir haben beide eine Scheidung hinter uns und wissen, dass eine Ehe ein stetiges Arbeiten ist, an sich und an der Beziehung.

Mittlerweile wohnen Sie in der Schweiz. Was sind Ihre Pläne?
Zuerst einmal möchten wir als Familie hier ankommen und uns fertig einrichten. Danny arbeitet von Daheim aus und ich möchte jetzt auch langsam wieder einsteigen, auch wenn ich die Mutterschaftszeit sehr genossen habe, vermisse ich das Singen schon sehr. Und erste Angebote flattern trotz Corona bereits wieder rein.

Apropos singen: Welches Lied lief an Ihrer Hochzeit?
Da die Zeremonie in der Natur stattfand, haben wir nicht viel gebraucht. Aber am Abend davor dachten wir, dass wir vielleicht doch noch ein Lied spielen sollten und so lief Ray Charles «You are my Sunshine».

Von Aurelia Robles am 06.10.2020
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