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Der Finalist aus Team Noah im Interview

«TVOS»-Favorit Remo: «Das war ein Schlag ins Gesicht»

Remo Forrer, Finalist im Team Noah bei «The Voice of Switzerland», hat harte Zeiten hinter sich. Bereits seit Januar weiss er, dass er im Finale der Show steht, ob dieses aber stattfinden würde, ist erst seit Kurzem klar. Wie es ihm vor seinem grossen Auftritt geht, erzählt Remo im Interview mit schweizer-illustrierte.ch.

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Remo Forrer musste lange um das Finale von «The Voice of Switzerland» bangen.

3+

Remo, wie überraschend kam die Meldung für dich, dass das Finale doch stattfindet?
Ja, das war schon eine grosse Überraschung. Ich freue mich, dass wir jetzt endlich einen Sieger küren können. Es war schon eine lange und aufreibende Zeit bis dahin, weil wir nicht wussten, wie es weitergeht. Darum ist es auch gut zu wissen, dass wir jetzt auch abschliessen können. Ich freue mich sehr auf das Finale und glaube, dass es eine gute Show geben wird. Ich bin gespannt, was 3+ daraus macht. Ich vertraue dem Sender da.

Wie war die Zeit, in der nicht klar war, wie es weitergeht?
Ich wusste ja schon Anfang Jahr, als die Aufzeichnungen in Köln zu Ende waren, dass ich im Finale bin und habe mich riesig auf eine grosse Liveshow mit allem Tamtam wie dem Publikum und der Band gefreut. Wir waren auch fleissig am Proben und als dann die Grenzen zugingen und wir realisiert haben, dass es schwer wird, war das schon ein Schlag ins Gesicht. 

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Wie hat deine Familie reagiert, als klar war, dass das Finale jetzt bei euch im Wohnzimmer stattfinden wird?
Sie freuen sich natürlich. Aber auch sie waren schon voll auf eine grosse Liveshow in Deutschland vorbereitet. Die Reisen waren gebucht und einige mussten mit ihrem Arbeitgeber sprechen, um freinehmen zu können. Daher war es auch für sie keine einfache Zeit.

Konntest du dich überhaupt ausreichend vorbereiten oder wird es jetzt stressig?
Nein, ich bin jemand, der sich immer sehr gut vorbereitet und da wir ja schon vor langer Zeit begonnen haben, uns auf die geplante Liveshow vorzubereiten, habe ich meine Songs sehr gut im Griff. Ich habe aber, nachdem das ursprüngliche Finale abgesagt wurde, die Lieder mal einen Moment auf die Seite gelegt. Sie waren in den ersten Tagen für mich eine traurige Erinnerung. Jetzt hab ich natürlich wieder angefangen zu proben. 

Wie hilft dir dein Coach Noah dabei? 
Noah, Sidecoach Gabriel von Pegasus und ich haben uns noch vor dem Lockdown mehrmals zum Proben getroffen. Das hat mir wahnsinnig viel gebracht. Seitdem sich die Coronasituation verschärft hat, haben wir unser Coaching angepasst. Ich nehme Videos von meinen Proben auf und sie geben mir per Whatsapp Feedback.

Was gefällt dir an deinem Coach Noah?
Er ist ein sehr cooler und offener Typ und ich konnte viel von ihm lernen. Er ist in der Schweiz ja auch ein grosser Star und von so jemandem Tipps zu bekommen, ist mega wertvoll. Früher habe ich ihn vor der Bühne bejubelt und jetzt kennt er meinen Namen und coacht mich. Das ist super. Es geht aber nicht nur um die Musik, er fragt auch sonst oft wie es mir geht oder wie es in der Schule läuft.

Wer ist dein grösster Konkurrent, deine grösste Konkurrentin?
Ich denke, das sind Lorena und Mary. Lorena und ich haben es zwar mega gut miteinander, aber wir haben schon lange einen kleinen Konkurrenzkampf. Sie nimmt bei derselben Gesangslehrerin Unterricht wie ich und wir kennen uns schon seit vielen Jahren. Mein allererster Auftritt war ein Duett mit Lorena (lacht). Sie hat halt eine Hammerstimme und sieht sehr gut aus, darum ist sie schon eine grosse Konkurrenz. Und bei Mary mag ich das Rauchige in der Stimme sehr. Sie ist aber auch eine echte Erscheinung. Die hast du einmal gesehen und vergisst sie so schnell nicht mehr.

Hast du bei «TVOS» auch Freunde gewonnen? 
Ja, auf jeden Fall. Mit meiner Battle-Partnerin Desirée verstehe ich mich nach wie vor sehr gut. Wir haben auch noch oft Kontakt. Aber auch mit Diego, der für DJ Antoine im Finale steht, hat sich eine Freundschaft entwickelt. Eigentlich hat sich «TVOS» schon allein wegen der Freundschaften gelohnt.

Was planst du für die Zeit danach?
Das hängt natürlich sehr davon ab, ob ich gewinne oder nicht. Ausserdem ist auch sonst noch vieles offen. Ich bin im Endspurt meiner Ausbildung als Sportartikelverkäufer, aber die LAP steht auf der Kippe wegen Corona. Im Moment weiss ich gar nichts. Ich möchte auch gerne nochmal auf Reisen gehen. Die USA entdecken und dort Musik machen. Auch Schauspiel interessiert mich sehr, darum wäre auch eine Musicalschule denkbar.

Von Berit-Silja Gründlers am 04.04.2020
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