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«Hesch es Hoorgümmeli?»

Das passiert, wenn wir immer Pferdeschwanz tragen

Er ist praktisch, simpel und sieht gut aus. Stecken wir unsere Haare in die Lüfte, tun wir uns damit einen Gefallen. Aber was sagen eigentlich unsere Haare und die empfindliche Kopfhaut dazu? Wir klären über das tägliche Zähmen unserer Mähne auf.

PARIS, FRANCE - JULY 04: A guest wears gold earrings, a gold large chain necklace , outside the Schiaparelli show, during Paris Fashion Week - Haute Couture Fall Winter 2022 2023, on July 04, 2022 in Paris, France. (Photo by Edward Berthelot/Getty Images)

Besonders im Sommer können wir nicht auf den Pferdeschwanz verzichten. 

Getty Images

Beim Sport, während schweisstreibender Hitzeperioden oder für einen sleeken Bürolook – der Rossschwanz zählt zu unseren besten Freund*innen. Zurecht, denn er erleichtert uns den Alltag und dient in stressigen Situationen als Notfallfrisur. Ein wahres Urgestein, diese hochgesteckte Haarikone. Sind wir aber ehrlich, sitzt das Ding oft sehr eng am Kopf, und das Öffnen gleicht einer angenehmen Erlösung. Sollten wir unseren Haaren also vielleicht mal eine Pause gönnen?

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Das passiert, wenn wir täglich einen Pferdeschwanz tragen

Auch wenn die Frisur für Bad Hair Days gemacht ist, sollten wir sie nicht jeden Tag tragen. Durch den Rossschwanz entsteht eine enorme Spannung am Haaransatz. Folglich wird viel Druck auf die Follikel, die unsere Haarwurzeln umhüllen und schützen sollen, ausgeübt. Die Struktur wird beschädigt und das kann sich äusserlich zeigen. 

Folgen vom täglichen Hochbinden

Durch den ständigen Druck und die Beschädigung der Follikel wird das Haar strapaziert und somit auch brüchiger. Es folgt die Traktionsalopezie, d. h. die Haare werden immer dünner und die Wachstumsphase verkürzt sich. Mit der Zeit fallen die Haare nacheinander aus, was sich schlussendlich auch am Ansatz bemerkbar macht.

Mähne bändigen, aber schonend

Nein, wir müssen nicht komplett auf unseren geliebten Pferdeschwanz verzichten. Mit drei einfachen Tricks können wir die Haare ganz ohne schlechtes Gewissen zusammenbinden.

(Richtiger) Gummi 
Locker, weich und ohne Metallverschluss sollte das Zopfband sein – das vermeidet das Ausreissen. Scrunchies oder grosse Haarbänder eignen sich hierfür sehr gut.

Öfter mal was Neues
Wenn wir nicht auf den Pferdeschwanz verzichten können, sollte dieser an abwechselnden Stellen getragen werden, damit nicht immer am gleichen Ort Druck ausgeübt wird. 

Freien Lauf lassen
Grundsätzlich ist die Lösung für unser Haar-Dilemma aber ganz simpel: Wollt ihr den Wurzeln und der Kopfhaut etwas Gutes tun, solltet ihr tatsächlich am besten eine Zopf-Pause einlegen. Dadurch können sich strapazierte Stellen erholen und eure Mähne ist wieder bruchsicher.

Von Anja Schäublin am 23. Juli 2022 - 10:00 Uhr
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