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Auf Keimen gebettet

Sind unsere Kissen der Grund für unreine Haut?

Wenn trotz religiöser Pflegeroutine und gesunder Ernährung immer wieder Pickel in eurem Gesicht spriessen, dann … haben wir leider schlechte Nachrichten. Ihr müsst jetzt ganz stark sein!

Kopfkissen und unreine Haut

Zieht mit euren Kissen in die Schlacht.

Getty Images

Wissen ist bekanntlich Macht. Aber habt ihr auch schon Erkenntnisse gemacht, die ihr im Nachhinein lieber nicht gewusst hättet? Dass euer Lieblings-Brot-Topping, die Avocado, ein böser Umweltsünder ist, zum Beispiel? Dass der Hersteller der leckersten aller Hafermilchsorten, die ihr ja gekauft hattet, um endlich keine Kuhmilch mehr zu konsumieren, ein Unternehmen finanziert, das sowohl den Regenwald abholzt, als auch Trump unterstützt? Oder, dass Handtücher absolute Keimschleudern sind und wir sie am besten jeden Tag wechseln sollten? 

Zur letzten Kategorie hört die Liste eigentlich kaum auf. Haushaltsgegenstände, die wir tagtäglich wie selbstverständlich benutzen, entpuppen sich als das pure Böse. Besagte Handtücher, der Duschvorhang, das Wasserglas neben unserem Bett, … Und jetzt auch noch unser Kopfkissen? Jap. Haben wir unser winter-müdes Haupt da eben noch raufgesehnt, sieht die Welt gleich garantiert ganz anders aus. Denn: Auch unser Kopfkissen ist ein Tummelplatz für Bakterien und Keime.

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Darum bekommen wir von unserem Kopfkissen Pickel

Schuld ist der ganze Dreck, der uns den lieben langen Tag so um die Ohren weht. Dazu kommen abgestorbene Hautschüppchen, Talg, Schweiss, Produkt-Rückstände. Muckeln wir uns also abends ganz gemütlich in die Federn, entsteht aus alledem über Nacht ein vorwitziger Keim-Cocktail, der unsere Poren verstopft und kleine Entzündungen auslöst, die sicher wiederum am nächsten Morgen als Pickel zu erkennen geben.

Was hilft gegen unreine Haut?

Ekelhaft, wir wissen das. Aber ganz ausweglos ist die Situation zum Glück nicht:

  1. Reinigt euch vor dem Schlafgehen jeden! Abend! ganz! gründlich! das Gesicht. Ohne Ausnahme und egal, wie müde ihr seid!
  2. Legt euch nicht unmittelbar mit der aufgetragenen Pflege aufs Kissen. Lest noch ein bisschen im Sitzen oder erledigt noch ein paar Kleinigkeiten in der Wohnung, bis alle Produkte in eure Haut einziehen konnten.
  3. Wechselt eure Bettwäsche mindestens einmal in der Woche und wascht sie heiss genug (mindestens 60°), um alle Keime abzutöten.
  4. Kissenbezüge aus Seide haben temperatur-regulierende Eigenschaften und sorgen ausserdem für weniger Hautirritationen.
  5. Auch morgens das Gesicht gründlich von Schweiss, Staub und dem Keim-Cocktail reinigen.

Folgt ihr all diesen Tipps so hingebungsvoll wie euren abonnierten Insta-Accounts (auch Smartphones gehören übrigens zu den Alltags-Pickel-Quellen Nummer 1), sollte sich euer Hautbild schon bald verbessern. Und dann hat sich zumindest diese Erkenntnis doch schon gelohnt.

Seid ihr eurer Haut schon auf die Schliche gekommen? Welche Angewohnheiten lassen bei euch die Pickel spriessen?

Von sll am 26.10.2020
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