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  4. Pickel: Das verrät die Lage über die Ursache

Stress, Hormone oder schlechte Ernährung?

Was euch die Lage eines Pickels verrät

Ganz egal, wo sie in unserem Gesicht auftauchen, Pickel sind alles andere als erwünscht. Wusstet ihr aber, dass die Lage sehr viel darüber aussagt, weshalb sich der Störenfried überhaupt bei euch eingeschlichen hat? Wir verraten warum und was ihr dagegen tun könnt.

Shot of an attractive young woman inspecting her face in the bathroom mirror

Gründe für Pickel gibt es viele. Die Stelle eurer Break-outs sagt aber ne Menge über deren Ursachen aus.

Getty Images

Das Glück einer makellosen und reinen Haut haben die Wenigsten. Denn von Pickeln, Mitessern oder Akne sind keinesfalls nur Teenager geplagt. Auch im Erwachsenenalter können sie uns das Leben echt schwer machen. Gründe für die lästigen roten Punkte gibt es unzählige. Allerdings lassen die sich relativ einfach herausfinden. Ganz nach dem Motto «Zeig mir deine Problemzone und ich verrate dir den Grund für deine Unreinheiten» kann uns nämlich die Lage eines Pickels im Gesicht verraten, weshalb wir ihn überhaupt haben. Glaubt ihr nicht? Dann passt mal auf!

1. Pickel an Kinn, Kieferpartie und Hals
Hormone können bekanntlich oft ein Auslöser für Unreinheiten sein. Besonders vor der Menstruation durchströmt eine Flut davon unseren Körper. Dadurch kommt es zu einer Stimulation der Talgdrüsenzellen und daraufhin zu einer erhöhten Talgproduktion. Die Folge können Pickel an Kinn und Hals sein. Viel dagegen tun könnt ihr leider nicht wirklich. Unterstützen könnt ihr eure Haut aber mit einer gründlichen Reinigung, damit weniger Bakterien in die Talgdrüsen gelangen, welche Entzündungen begünstigen können.

2. Pickel am Haaransatz
Was unseren Haaren zur Traummähne verhilft, lässt unserer Haut die Haare zu Berge stehen. Denn auch Stylingprodukte und Haarpflege können Pickel auslösen. Wer also in dieser Zone besonders empfindlich ist, sollte darauf achten, dass die Haut nicht mit Haarwachs, -spray oder -gel in Berührung kommt. Achtet zudem darauf, dass ihr Shampoo und Conditioner immer gründlich ausspült.

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3. Pickel an Mundwinkel und Mund
«Man ist, was man isst» – so lautet ein bekanntes Sprichwort, das durchaus seine Berechtigung hat. Denn auch unsere Ernährung kann einen entscheidenden Einfluss auf unser Hautbild haben. Das empfindliche Gleichgewicht unserer Hormone wird vom Blutzuckerspiegel beeinflusst. Wenn der nämlich steigt, kommt es zu einem plötzlichen Insulinausstoss und gleichzeitig zur Ausschüttung von Hormonen. Diese kurbeln wiederum die Talgproduktion an und unsere Poren können leichter verstopfen. Gewisse Lebensmittel (besonders saure Produkte wie Essig), können aber auch beim Essen die Haut reizen und Entzündungen begünstigen. Behaltet also eure Ernährung im Auge und merkt euch, bei welchen Lebensmitteln eure Haut besonders reagiert. Notfalls müsst ihr dann wohl oder übel gewisse Produkte vom Speiseplan streichen.

4. Pickel auf den Wangen
Klassische Akne zeigt sich oft auf der Wangenpartie. Hier hilft meistens nur eine Behandlung bei einem Dermatologen. Sündenbock für Pickel an dieser Stelle könnte aber auch unser Smartphone sein. Auf dem Display sammeln sich unzählige Bakterien. Und nicht nur dort! Auch Tastaturen sind echte Keimschleudern. Die verfrachten wir dann mit unseren Händen in unser Gesicht und lassen lästige Pickelchen erst recht spriessen. Was dagegen hilft? Etwas, das wir seit knapp einem Jahr sowieso öfters tun: Händewaschen – und zwar richtig. Wie das geht, wissen wir ja mittlerweile alle.

5. Pickel auf Nase und Stirn
Oft von Pickeln betroffen, ist auch unsere T-Zone. Sie reagiert besonders bei Stress. Denn Hormone wie Adrenalin bewirken an der dortigen Stelle ebenfalls eine starke Talgproduktion. Was da hilft? Genau, den Stress reduzieren. Das ist natürlich meist einfacher gesagt als getan. Mithilfe von Entspannungstechniken oder Pflegeprodukten mit Kamille, Zink oder Teebaumöl können wir unserem Körper und der Haut helfen, sich zu beruhigen.

Was ist eure Problemzone und somit wohl häufigste Ursache für Unreinheiten?

Von Nadine Schrick am 27.01.2021
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