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Vorbei mit der ewigen Verzweiflung

Der grosse Jeans-Guide für jede Figur

Es ist der Albtraum jeder Frau: Die Suche nach der perfekt passenden Jeans. Wir klären ein für alle mal auf, welche Formen Frauen mit kleinem oder grossem Füdli, langen oder kurzen Beinen am besten stehen.

PARIS, FRANCE - MARCH 06:  Pernille Teisbaek wears a green pull over, blue jeans, a bag, blue shoes, outside Miu Miu, during Paris Fashion Week Womenswear Fall/Winter 2018/2019, on March 6, 2018 in Paris, France.  (Photo by Edward Berthelot/Getty Images)

Eine gut sitzende Jeans zu finden, in der man sich gleichzeitig wohl fühlt, ist gar nicht mal so leicht. 

Getty Images

Die Passformproblematik von Bekleidung – und vor allem von Jeans – ist in aller Munde. Konfektionsgrössen liefern inzwischen keinerlei Massstab mehr, an dem wir Frauen uns orientieren können. Bei Brand A passt man in eine solide 38, bei Brand B hingegen nur in eine ungewohnte 40 und bei wiederum anderen Brands rutschen wir direkt zwei Nummern auf der Skala nach oben. Statt sich blind auf eine Konfektionsgrösse zu versteifen, empfehlen wir das Bewusstmachen des eigenen Körpertypen. Wer weiss, welche Passform vorteilhaft ist, der kommt schneller voran. Und damit meinen wir enorm viel schneller. Achja, und glücklicher.

Kurze Beine

Klein bedeutet nicht gleich unproportioniert. Dennoch wirkt der Oberkörper bei kürzeren Beinen meist länger. Um das zu verhindern, müssen wir einfach die Beine optisch verlängern. Das funktioniert gut mit weit auslaufenden Wide Leg Jeans, die in der Taille sitzen. Knöchellange und auf Hüfte geschnittene Hosen stauchen die Beine optisch eher. Wer trotzdem nicht auf gekürzte Boyfriend Jeans verzichten möchte, sollte darauf achten, dass das gesamte Bein bedeckt und am Knöchel keine Haut zu sehen ist. Schuhe mit Absatz schaffen zusätzlich Länge.

Lange Beine

Jeansform lange Beine
getty images; Bildmontage: style

Ja, von aussen betrachtet sind lange Beine ein Segen. Wer gleichzeitig jedoch recht dünn ist, kann sich schnell schlaksig fühlen. Um das zu verhindern und den Fokus nicht NUR aufs Bein zu setzen, solltet ihr auf super schmale Skinny Jeans lieber verzichten. Dafür – ding, ding, ding, herzliche Gratulation – sieht so ziemlich jede andere Jeansform an euch fantastisch aus. Besonders cool: Flared Cropped Jeans.

Kurvig

Jeansform Kurvig
getty images; Bildmontage: style

Eure Figur ist schön weiblich, aber in Jeans fühlt ihr euch nicht so richtig wohl? Statt zu hellen Waschungen und ausgestellten Slouchy Jeans zu greifen, solltet ihr lieber auf dunklere und engere Modelle setzen. Im Gegensatz zu hellen Jeans tragen diese nicht auf, sondern mogeln optisch sogar ein paar Pfunde weg. 

Androgyn

jeansform androgyn
getty images; Bildmontage: style

Die Beschreibung «kurvig» trifft nicht wirklich auf euren Körper zu? Macht gar nichts. Mit der richtigen Jeans könnt auch ihr ein bisschen schummeln. Welche die wäre? Eine gute alte Mom-Jeans. Die betont dank hohem Bund die Taille und zaubert euch so die fehlenden Rundungen dazu. Auf was ihr lieber verzichten solltet, ist die leicht zu verwechselnde Boyfriend-Jeans. Die sorgt mit ihrem lockeren, burschikosen Schnitt nämlich leider genau für das Gegenteil und lässt euren Körper noch androgyner wirken.

Von Denise Kühn am 13.09.2019