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Plötzlich (wieder) Prinzessin

Taylor Swift im Wechselbad der Gefühle und Kleider

Taylor Swift hat mal wieder eine zuckersüsse Kaugummiblase ausgespuckt: Mit «ME!» kommt neben der neuen Single auch ein pastellfarbenes Image inklusive Schmetterlinge in Bauch und Luft herbeigeflogen. Wo ist die wütende Superhero-Taylor, die die strahlende Country-Tay-Tay verschluckt hat? Wir schauen nach.

«Ich habe das Schreiben stets als eine Art beschützende Rüstung betrachtet. Was seltsam ist, weil du normalerweise denkst, dass es dich verletzlich macht, wenn du über dein Leben schreibst. Aber ich denke, dass es dir die Fähigkeit verleiht, dein Leben zu verarbeiten», so Taylor Swift jüngst auf der Time 100 Gala in New York. Yep, Gefühle hat Taylor viele. Schon immer. Da sie zehnmal einen Grammy gewonnen hat, kommt an denen auch niemand vorbei. Die Swift’schen Gefühle röhren aus Radios und nölen durch Supermärkte. Sie ist oft wütend (sie wechselt auch dementsprechend ihre Männer. Was ok ist, aber die Reaktionen darauf machen sie dann wieder dementsprechend wütend. Es ist ein Teufelskreis ...), sie ist dramatisch, es ist immer alles furchtbar romantisch oder schrecklich traurig. Die Emotionen kommen nicht nur von innen, sie senden auch optische Signale. Ist Taylor sauer, turnt sie in schwarzem Lack durch Musikvideos. Bei Trauer machen sich historische Kleider gut. Freude glitzert.
Grade eben scheint alles gut. Woher wir das wissen? Es gibt eine neue Single mit Panic!-At-The-Disco-Sänger Brendon Urie. Das versöhnliche und vor allem motivierende Stück heisst «ME!» und zelebriert ... sich selbst und somit Body Positivity. Ausserdem erschien sie zu besagter Time 100 Gala in einem Elfen-Burgfräulein-Traum in Zuckerwatterosa mit zitronenfaltergelben Akzenten. Hach. Wer Taylors bisherige Phasen nachvollziehen möchte, der klickt sich durch unsere Galerie oben. 
Ansonsten: Geniesst es, dass Taylor ausnahmsweise nicht motzt.

am 26. April 2019