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Präsentiert von Volvo

5 schwedische Wohntipps für einen gemütlichen Winter

Wenn Funktionalität, Gemütlichkeit und tolles Design aufeinandertreffen, sind wir schon mittendrin im nachahmenswerten Scandi-Style, wie ihn nur die Schweden so schön vorleben können. Ob Sommer oder Winter: Diese Tricks sorgen fürs grosse – und äusserst entspannte –  Wohnglück. 

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Küche und Esszimmer

Draussen liegt Schnee, drinnen sorgen fröhliche Farbtupfer und ein grosser Esstisch aus Holz für Behaglichkeit.

Getty Images

Draussen in der Natur Energie tanken und drinnen in den eigenen vier Wänden Gemütlichkeit feiern: In Schweden lebt man ganz selbstverständlich im Rhythmus der Jahreszeiten. Lichtdurchflutete Sommer und dunkle Winter erzeugen auch beim Wohnen einen einzigartigen Spannungsbogen, aus dem sich ein ganz eigener Einrichtungsstil ergeben hat. 

Was den schwedischen Wohnstil ausmacht? Ein tiefer Respekt für die Natur, gepaart mit einer Vorliebe für klare Linien und funktionale Designs. Da gibt es durchaus ein paar einfache Tricks, die wir uns von unseren nördlichen Nachbarn abschauen können, um das Wohnen im Winter auch bei uns zu einem noch gemütlicheren, stets stilsicheren Highlight zu machen. 

1.  Die (winterliche) Natur ins Haus holen

Für viele Schweden bedeutet der Winter, die Natur in ihrer fast schönsten Form zu geniessen. Ausserhalb der Städte locken schneebedeckte Landschaften zum Langlaufen, Winter-Mountainbiking oder Schneeschuhwandern ein, und das Aufwärmen am Feuer danach verspricht immer Geselligkeit. Und auch wer nicht zum Outdoor-Abenteuer aufbrechen kann, bemüht sich, die kostbaren wenigen Stunden Tageslicht für einen Mittags-Spaziergang zu nutzen. 

Beim Einrichten lässt sich die Natur aber auch wunderbar ins Haus holen: Zimmerpflanzen, winterliche Äste und Zweige, ob getrocknet oder frisch, aber auch Materialien wie Holz, Stein oder Schafwolle sorgen für ein Wohlgefühl, das wunderbar zu den klaren Formen und hellen Farben Skandinaviens passt und auch einer eher kühlen Einrichtung eine natürliche Wärme schenkt.

2. Fass mich ruhig an! Materialien, die zum Streicheln einladen

Wie bitte? Du hast deine perfekte Kuscheldecke für den Winter noch nicht gefunden? Wohndecken und Plaids sind die Musthaves des langen schwedischen Winters. Hier setzt man bevorzugt auf warme Wolle, die ideal Wärme speichert – und bitte auch bei der Grösse nicht knausern: Zu zweit lässt es sich unter der Decke noch viel besser kuscheln. 

Warme, flauschige Wohntextilien aus Wollstrick, aber auch Lammfell oder Fake Fur sind nicht nur angenehm zum Anfassen, sondern sorgen auch optisch sofort für mehr Gemütlichkeit. Genauso beliebt und ideal gegen kalte Füsse sind in Schweden auch Teppiche. In hellen Naturtönen gehalten oder in Form eines Vintage-Perserteppichs wirken diese besonders modern – und isolieren auch noch prima gegen Kälte, insbesondere auf Holz- oder Steinböden. Nachhaltigkeits-Tipp: Teppiche im Brockenhaus oder auf Second-Hand-Plattformen suchen!

Skandinavisches Design und Nachhaltigkeit vereint
Volvo Concept Recharge
ZVG

Volvo setzt auf recycelte Materialien im Innenraum

Klimaneutral bis 2040 – Volvo Cars verfolgt eine ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie. Auch wenn es um das Fahrzeuginterieur geht: Der Volvo Concept Recharge vereint schwedische Wohnzimmeratmosphäre und nachhaltige Materialien im lederfreien Innenraum. Durch den Einsatz von verantwortungsvoll beschaffter schwedischer Wolle und recycelten Materialien spiegelt das Interieur die zeitlose Eleganz des skandinavischen Designs wider. Der Concept Recharge ist ein Blick in die Zukunft von Volvo Cars und zeigt, wie sich Design und Nachhaltigkeit im Fahrzeug vereinen lassen.

Mehr über die gesamte Nachhaltigkeitsstrategie von Volvo auf volvocars.com

3. Gedecktes Farbschema, aber unbedingt mit fröhlichen Farbtupfern

Der schwedische Wohnstil ist schon seit jeher definiert von sanften, gedeckten Farben aus der Natur – von Ecru über Taupe bis hin zu softem Salbeigrün oder Grau. Diese wirken unglaublich beruhigend, können aber gerade in den lichtkargen Wintermonaten auch etwas trist wirken. Hier kommen die Kontraste ins Spiel, für die wir die Schweden so lieben! 

Schwarz lässt Naturtöne sofort dramatisch wirken (besonders, wenn man es mit Metall-Accessoires kombiniert), aber auch knallbunte Farbtupfer in Form von Zierkissen, unerwarteten Blumen-Prints oder überraschenden Deko-Objekten sorgen im Winter für Energie und Fröhlichkeit. Willst du dich in Sachen Farbe nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, kannst du auch mit günstiger Wall Art für einen neuen Look sorgen: Online gibt es unter «free printable wall art» viel Neues für die Wände zu finden, und das erst noch gratis. 

4. Voll auf dem Holzweg... und zwar fürs Leben

Mit 31 Millionen Hektaren (fast 70% der gesamten Fläche des Landes!) verfügt Schweden über die grössten Waldflächen Europas. Nicht erstaunlich, dass sich die Naturverbundenheit der Bevölkerung auch in ihrem Wohnstil widerspiegelt, denn: Holz spielt hier auch rein historisch gesehen eine grosse Rolle. Möbel aus heimischen Hölzern wie Birke, Kiefer und Fichte schenken Wärme und kommen in praktischen, zeitlosen Designs besonders stimmig zum Ausdruck. So werden sie zu Lieblingsstücken fürs Leben.

Für die Schweden ist übrigens ein grosser Esstisch aus Holz ein Muss, damit immer auch spontane Gäste Platz finden. Die warmen Farbnuancen von Holz erinnern auch mitten im Winter an die Sonne und lassen jeden Raum warm und hell wirken, auch ohne den Einsatz greller Farbtöne. Besonders frisch zum Holz-Look wirkt puristisches Weiss! 

5. A propos hell: Die Schweden setzen Licht gekonnt ein

So sehr sich Schweden über fast endlose Sommertage freuen können, wird es im Winter dafür ziemlich dunkel: In Stockholm gibt es im Dezember immerhin von rund 9 bis 15 Uhr Tageslicht; in Kiruna, einem der nördlichsten Orte Schwedens, wird es am kürzesten Tag des Jahres, am 21. Dezember, gar nicht erst hell. Weil Licht einen direkten Einfluss hat auf die Stimmung, nutzen die Schweden im Winter verbreitet Tageslichtlampen – oft auch in Büros – und verbringen selbst bei schwachem Sonnenschein so viel Zeit wie möglich draussen. 

So spielt eine richtige Beleuchtung auch beim Wohnen eine grosse Rolle: Ein optimales Lichtkonzept ist beim Einrichten genauso wichtig wie die Möblierung – und Stimmungslicht in Form von Kerzen oder kleineren Leuchtobjekten sorgen auch in den dunkelsten Januarnächten für ein Gefühl der Geborgenheit. 

6. Mit allen Sinnen auf Gemütlichkeit eingestellt, auch mit Düften

Die Schweden wissen, dass Düfte die Sinne aktivieren und so auf clevere Art für mehr Wohnatmosphäre sorgen, denn oft nimmt man den Duft nur unbewusst wahr: ob als Duftkerze, Diffusor oder auch in Form von frischen Tannenzweigen oder einem duftenden Bund Eukalyptuszweige.

Der Duft-Trick lässt sich auch wunderbar bei uns nachmachen. Aromen wie Orange, Zitrone oder Bergamotte schenken Energie, grüne «Kräuterdüfte» wie Rosmarin, Thymian oder Fichte beruhigen und würzige Noten wie Sandelholz, Zimt oder Safran sorgen für eine sinnliche, einladende Stimmung. Ganz wichtig beim schwedischen Duftkonzept: Auch hier gilt nordische Zurückhaltung – weniger ist mehr – und in der Nähe von Esstisch oder Küche haben diese duftenden Deko-Helden nichts verloren, da sie sonst den köstlichen Aromen des Essens Konkurrenz machen.

6 Insta-Accounts für Scandi-Style-Fans

@myscandinavianhome 

Die Londonerin Niki lebt seit über 20 Jahren in Schweden und teilt auch ihre Wohn-Abenteuer seit 2011 auf ihrem gleichnamigen Interior Blog. 

@liljencrantzdesign 

Ein bisschen Drama darf auch mal sein, wie das Design-Kollektiv um Louise Liljencrantz perfekt beweist.

@fantasticfrank 

Der Insta-Account der Immobilienfirma ist ein bisschen wie «Selling Sunset», einfach mit skandinavischem Flair und ohne Botox.

@pellahedeby 

Eleganter Purismus: Innendekorateurin Pella Hedeby gehört zu den Stars des Scandi Styles.

@34kvadrat

In Emelie Ekmans wunderschönes Landhaus in einem Vorort Stockholms würden wir am liebsten gleich einziehen.

@kronfoto

Interior-Fotograf Adam Helbauoi fängt den modernen schwedischen Look auf superschöne Art ein.

am 28. Oktober 2022 - 10:41 Uhr