1. Home
  2. Style
  3. Lifestyle
  4. 8 Gewohnheiten, die unsere Kleidung ruinieren

Falsch gepflegt ist auch vorbei

8 Gewohnheiten, die unsere Kleidung ruinieren

Hängen oder falten, Trockner oder Schongang? Die Pflege unserer Kleidung birgt so einige Tücken, die sie im schlimmsten Fall ruinieren können. Wir verraten, wie wir die häufigsten Fehler vermeiden.

8 Gewohnheiten, die unsere Kleidung ruinieren
Gewusst wie, bleiben uns unsere Lieblingsstücke lange erhalten.  Getty Images

Jeder hat es: Dieses eine bestimmte Kleidungsstück, dessen Verlust einer mittelschweren Katastrophe gleichkommen würde. Was also tun, um den Tag der Apokalypse, an dem wir besagtes Piece um die Hälfte geschrumpft aus dem Tumbler ziehen, bis in alle Ewigkeit abzuwenden? Vorbereitet sein! Wir verraten acht häufige Gewohnheiten, die unsere Kleidung ruinieren können – und wie wir sie vermeiden.

Ordnung in der gesamten Wohnung? Marie Kondo zeigt, wies geht >

1. BHs fein säuberlich falten

Zugegeben, schön ordentlich sehen unsere BHs ja aus, wenn wir die Körbchen ineinander drehen und sie dann hintereinander aufreihen. Eine gute Idee ist die Falterei dennoch nicht: Die Bügel laufen Gefahr zu verbiegen und die Polster geraten leichter ausser Form. Die bessere Lösung: Die BHs einfach hintereinander in eine Schublade legen. Dann leidet auch die Ordnung nicht.

2. Es mit der Hygiene bei Bikinis übertreiben

Wir warnen schon mal, bevor die Badesaison beginnt: Wer seinen Bikini nach jedem Sprung in den See in die Wäsche schmeisst, wird nur kurz Freude an ihm haben. Form und Farbe sind bei Bademode sehr empfindlich und machen schnell schlapp, wenn die Teile zu oft geschleudert und gewaschen werden. Daher: Öfter mal unter fliessendem Wasser ausspülen und den einen oder anderen Waschgang auslassen.

3. Auf schicke Draht-Kleiderbügel setzen

Ja, es stimmt, auf filigranen Drahtbügeln aufgereiht kommen unsere Lieblingsstücke im Schrank besonders gut zur Geltung. Genau die ruinieren aber empfindliche Stoffe wie Seide oder Kaschmir besonders schnell: Durch den dünnen Draht sind Beulen und verformte Schulterpartien vorprogrammiert. Breitere Holzbügel leisten einen besseren Dienst und wirken – in einer einheitlichen Farbe gehalten – ebenso elegant.

4. Alle Kleidungsstücke aufhängen

Noch so ein Problem mit dem Look innerhalb des Kleiderschranks: So schön es auch aussieht, wenn jedes einzelne Stück im Schrank auf einem Bügel hängt – manche Teile bevorzugen die liegende Position. Sweatshirts und Pullover etwa leiern hängend gelagert schnell aus. In einer Schublade gefaltet sind sie besser aufgehoben. Hosen – egal ob Jeans, Culottes oder Leder-Pants – sollten hingegen immer auf Klemmbügeln aufgehangen werden. Das vermeidet unschöne Knickfalten mitten durchs Bein.

5. Edle Stücke trocknen

Waschen und trocknen ist eine Kunst für sich. Ein wichtiger Punkt: Wolle, Seide und Kaschmir sollten den Tumbler nie von innen sehen! Die Teile nach der Wäsche lediglich in ein weiches Handtuch wickeln und leicht auswringen, anschliessend auf einem Wäscheständer ausbreiten und liegend trocknen lassen.

6. Sportswear gleich in die Wäschewanne werfen

Es ist verlockend und erscheint irgendwie auch sinnvoll: Nach dem anstrengenden Workout wandern die verschwitzten Sportklamotten schnurstracks ab in die Wanne mit dreckigen Klamotten. Das Problem: Bis zum nächsten Waschgang dauert es meist noch ein paar Tage. So hat die feuchte Kleidung eingesperrt im Korb Zeit, einen fiesen Modergeruch zu entwickeln, der nur schwer wieder zu entfernen ist. Besser: Die Kleidung nach dem Tragen trocknen lassen und erst dann zur restlichen Wäsche legen.

7. Staubbeutel ignorieren

Einmal aus dem Geschäft mit nach Hause genommen, landen Taschen, Kleider und Schuhe im Schrank und die passenden Staubbeutel in einer dunklen Ecke? Gerade bei edlen Stücken sollte man mehr Vorsicht walten lassen. Die Beutel tragen ihre Namen nicht umsonst und schützen zuverlässig vor einer Staubschicht, die nur schwer wieder zu entfernen ist. Deshalb gilt: Alles, was den Schrank nur selten verlässt, extra geschützt aufbewahren.

8. Schuhe einstauen

Kaum kommt die Sonne raus, machen die Winterschuhe Platz im Schrank und ziehen gemeinsam in eine grosse Box unterm Bett? Achtung: Wer die Paare zu eng stapelt, riskiert Risse und Kratzer im Leder und Verformungen im Schuh. Besser ist die geordnete Aufbewahrung im Schuhschrank. Ausserdem sollten die Paare vor dem Einlagern gereinigt werden – ein halbes Jahr später ist Schmutz kaum noch zu entfernen.

Von Malin Mueller am 27. Februar 2019