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Auf immer und ewig

Diese Blumen eignen sich zum Trocknen

Regelmässig frische Schnittblumen in der Wohnung zu haben, ist in der Theorie eine tolle Sache. Nur geht das nicht nur ganz schön ins Geld, auch aus nachhaltiger Sicht sind «Einwegpflanzen» nicht wirklich empfehlenswert. Umso besser also, dass die French Girls jetzt den Trockenstrauss zurück in Mode (und zu Instagram) bringen.

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Getrocknete Sträusse sind aktuell DER Like-Garant bei Instagram. 

instagram/jeandammas

Jetzt mal ehrlich: Frische Blumen mögen hübsch aussehen und gut duften, wirklich praktisch und pflegeleicht sind sie aber nicht gerade, oder? Um den kostspieligen Strauss so lange wie möglich vor dem Blütentod zu bewahren, müssen wir nämlich Zeit aufbringen – viel Zeit. Mindestens alle zwei Tage muss das Wasser gewechselt, die Stiele gekürzt, die abgefallenen Blätter entsorgt und gegebenenfalls sogar der Tisch gewischt werden. Und ganz egal, wie viel Mühe wir uns auch geben, früher oder später landen die Blümchen sowieso verschrumpelt in der Tonne. Ein Struggle, den wohl auch die viel beschäftigten und interior-liebenden French Girls kennen. Und so tauschen sie den frischen Strauss neuerdings vermehrt gegen einen schier unsterblichen aus – den Trockenstrauss.

Welche Sorten am schönsten erstarren?

Gut zu wissen: Dafür eignet sich nicht jede beliebige Blume. Welche Sorten sich am besten für die Ewigkeit eignen? Dazu müssen sie zwei Kriterien erfüllen. Nämlich a.) keine welkende Blüte besitzen und b.) nur leicht an Farbe verlieren. Neben dem alten Klassiker, der Rose, qualifizieren sich zum Beispiel Nelken, Schleierkraut, Lavendel, Hortensien, Strandflieder, Disteln und Rittersporn. Die kombinieren wir für den perfekten Mix, ganz french-girl-like, am besten mit langen Gräsern oder Zweigen wie Eukalyptus, Ähren oder Pampasgras.

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DIY-Trocknen

Wer faul ist, rennt einfach in den nächsten hippen Blumenladen – Fachgeschäfte bieten den Trend nämlich schon länger fix und fertig zu kaufen an. Wer lieber selbst kreativ werden will, muss beim Trocknen auf ein, zwei Dinge achten.

Schritt 1: Die Blumenwahl

Welche Sorten sich zum Trocknen am besten eignen, hätten wir ja schon geklärt. Wichtig ist aber auch noch der Zustand der Blüte. Ist die schon weit geöffnet, sehen sie zwar schön aus, werden aber nicht mehr lange halten. Ausserdem darf der Stiel nicht nass oder, oh oh, schon faulig sein.

Schritt 2: Das Band

Um den Strauss zusammenzubinden, ist ein Gummi vielleicht auf den ersten Blick praktisch. Das führt allerdings dazu, dass die Stiele darunter schnell schimmeln. Besser: Naturbast oder Jutekordel verwenden.

Schritt 3: Der Raum

Grosse Sonneneinstrahlung bei der Trocknung lieber vermeiden – das würde die Blüten nur unnötig strapazieren. Den Bund lieber in einem dunklen und nicht allzu warmen Raum kopfüber aufhängen.

Schritt 4: Versiegelung

Wer die Farbkraft der Blüte so gut es geht erhalten möchte, sprüht die Blumen vor dem Trocknen mit Haarspray ein. Das speichert übrigens nicht nur die Pigmente, auch die Blüte bleibt so besser in Form.

Schritt 5: Wartezeit

Bis die Blüten vollständig trocknen, kann es schon mal bis zu vier Wochen dauern. Dabei gilt: Lieber etwas länger hängen lassen statt was zu überstürzen. Das Warten lohnt sich schliesslich: Anschliessend könnt ihr euch 4 ever über euren DIY-Trockenstrauss freuen. 

Von Denise Kühn am 13.01.2020
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