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Okay cool

5 Tipps für heisse Tage in kleinen Wohnungen

36 Grad und es wird noch heisser? Dann heisst es Fenster zu, Storen runter und sicherstellen, dass durch die dicken Steinwände ja keine Hitze kommt. Was aber, wenn wir statt in der klimatisierten Riesenvilla in einer Mini-Wohnung hausen? Unsere Tipps befolgen!

The interior of a tiny house with large glass windows, showcase the kitchen, part of the living room and loft bedroom.

Die Mini-Wohnung wird plötzlich zur Schwitzkammer? Das muss nicht sein.

Getty Images

Geht es um erholsamen Schlaf, empfehlen Experten eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad. Lustig. Wir wissen nicht, wie bei es bei euch aussieht, aber in unseren Stadtwohnungen (im schlimmsten Fall im Dachgeschoss) herrschen aktuell eher so um 30. Die Sonne, die draussen für schönstes Badi-Wetter sorgt, ist nämlich gar nicht so leicht davon abzuhalten, auch in unsere Gemächer zu kriechen und Schlafen zur Unmöglichkeit zu machen – es sei denn, man weiss sich klug zu helfen. Wir verraten die besten Tipps, um eure Wohnungen ein paar Grad herunterzukühlen

So halten wir es drinnen konstant:

  1. Fenster und Storen den Tag über unbedingt geschlossen halten. Rolläden oder Rollos fehlen bei euch ganz? Dann hilft nur Abhängen. Grosse Handtücher oder – Geheimtipp – Rettungsdecken eignen sich super. Mit der silbernen Seite nach Aussen reflektieren sie die Wärme und halten die Temperatur innen konstant. Auf lange Sicht kann auch eine Sonnenschutzfolie auf den Fenstern Sinn machen. Die sieht man kaum – spürt man dafür aber umso mehr.

  • Alle elektrischen Geräte, die ihr gerade nicht unbedingt benötigt, ausstecken. Fernseher, Laptop, Handy und alles, was sonst noch so bei euch an Kabeln hängt, produziert unnötige Wärme, die ihr nicht so leicht wieder raus bekommt. Und übrigens: Wer am Abend ein Buch liest (oder auch einen Podcast hört) statt fernzusehen, spart ebenfalls Energie und damit Gradzahlen ein. 

  • So kühlen wir weiter runter:

    Die konstante Temperatur ist immer noch viel zu heiss? Das hilft statt der Klimaanlage:

    1. Zwischen vier und sieben Uhr ist es draussen gut abgekühlt – die perfekte Zeit zum Lüften (jap, das heisst Wecker stellen). 
    2. Sagt dem Wäschekeller Adé und trocknet eure Wäsche direkt im Schlafzimmer. Die Verdunstungskälte tut dem Raumklima gut. Den gleichen Effekt habt ihr mit einem nassen Handtuch vor einem Ventilator. Profi-Tipp: Ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf dem Tuch gaukeln uns zusätzlich Kälte vor und helfen beim Entspannen. 

  • Eine Plastikbox mit Eis (gefrorenes Wasser, keine Naschereien) neben dem Bett kühlt über Nacht den Raum und hilft uns so beim Einschlafen.

  • Von Malin Mueller am 27.06.2019