Bussi, Bussi - der Schickeria-Blog

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Zwischen Cüpli, Bier und Blitzlichtgewitter: Eine Schweizerin mischt sich unter die deutsche Prominenz.

Bambi, Baby!

Für ein goldenes Reh reisten Mega-Stars und Super-Prinzessinnen nach Berlin. Zu gewinnen gab es aber nicht nur den Bambi als «Newcomer», «Schauspieler National» oder «Entertainment» - Bloggerin Deborah Neufeld kürte ihre eigenen Celebs...

Heiliger Bim-Bam(-bi)! Ein kleines Rehkitz war letzte Woche der Star in Berlin und sorgte dafür, dass Prominente wie Prinzessin Mary aus Dänemark, Bono von U2 oder Helene Fischer sich aufrüschten und für den Medien- und Fernsehpreis in die deutsche Hauptstadt kamen. Wer zu den offiziellen Gewinnern gehörte, ist bekannt. Aber wisst Ihr, wer den besten Look, das grösste Pech und den besten Spruch brachte? Eben. Ladys and Gentlemen: Gerne präsentiere ich die ultimative Debbie-Award-Show zur diesjährigen Bambi-Verleihung:

  • Herausragende des Abends geht an Uma Thurman. Mit ihren 1 Meter 81 und Schuhgrösse 43 (!!!) wirkte sie wie von einem anderen Stern. Schön aber war ihr schwarzes Kleid von Versace.
  • Spruch des Abends geht an The Edge: Der Gitarrist von der Band U2 - die einen Bambi für «Musik International» bekamen - wartete Ewigkeiten auf Bono, der auf dem Roten Teppich fleissig Autogramme verteilte und dabei totally die Zeit vergass. Kein Problem für The Edge. Sein Kommentar: «Seit 38 Jahren kennen wir uns jetzt - seitdem warte ich auf ihn. Ich bin es mir gewohnt.»
  • Nerv des Abends geht an Maria Höfl-Riesch: Die ehemalige Skifahrerin wurde etwa eine Million Mal gefragt, ob sie schwanger sei. Irgendwann wollte sies nicht mehr kommentieren. Kein Wunder: Ihr weisses Kleid von Georg et Arend lenkte unfreiwillig alle Blicke auf ihren Bauch. «Erst kürzlich wurde nach einem unvorteilhaften Foto von mir in der Presse gemunkelt, ich wäre wieder schwanger. Das ist gar nicht schön, wenn man das im Nachhinein sieht.» Arme Maria. Offenbar hat sie so gar keine Pläne, in nächster Zeit ein Baby zu machen.
  • Objekt der Begierde des Abends geht an Bastian Schweinsteiger, Elyas M'Barek und Toni Garrn. Alle sahen super aus, alle mussten für unzählige Selfies hinhalten, doch hatte nur eine diesen sexy Ausschnitt: Toni. Auch wenn die Rede nicht das Wahre war - und Fragen zu Leonardo DiCaprio entnervt zurückgewiesen wurde - das Outfit machte alles wieder wett!
  • Enttäuschung des Abends geht an Hans Sigl. Der «Bergdoktor» war für den Bambi nominiert und ging dann leer aus. Dabei wollte er als Dankesrede doch unbedingt singen. Und dann kam niemand in den Genuss... (PS: Verwechselt ihn NIE mit dem «Landarzt», gespielt von Wayne Carpendale - das ist mir mal passiert und dafür habe ich von seiner Frau fast eine Schelle kassiert.)
  • Verwechslung des Abends geht an Jennifer Knäble. Die hübsche RTL-Moderatorin hatte wohl nicht mit so einem Geschrei gerechnet, als sie zur Show kam. Blöd nur, dass alle meinten, sie sei Helene Fischer. Auch wenn sie in ihrem pinken Kleid viel schöner aussah, als Pailletten-Dompteurin Helene.
  • Männerlook des Abends geht an David Coulthard, der in seinem Schottenrock recht hot aussah. Noch besser als ein Sebastian Vettel, der wie ein Schuljunge aussah, der das erste Mal eine Fliege umgebunden bekommen hat...
  • WTF des Abends geht an Uwe Ochsenknecht. Eine Freundin von mir fragte ihn, was er mit dem Bambi verbinde. Seine Antwort: «Den Disney-Film.» Hä?
  • Paparazzi des Abends geht an Mario Testino. Der berühmte Starfotograf stand auf dem Roten Teppich und lichtete mit seiner Cam Toni Garrn und Uma Thurman ab.
  • Sorry des Abends geht an Bambi-Gewinnerin Josefine Preuss, die bei ihrer Dankesrede auf der Bühne gegen Helene Fischer äzte: «Wenn nachher ‹Atemlos› gespielt wird, dann bitte nur einmal und in der Version von Samu Haber.» Die Entschuldigung dafür folgte auf ihrer Facebook-Seite: «Ich wollte mit meinen Kommentaren bei der Bambi-Verleihung wirklich niemanden vor den Kopf stossen, geschweige denn beleidigen oder verletzen. Dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen!», so die Schauspielerin. «Helene Fischer ist eine grossartige Künstlerin, leistet Unglaubliches für die deutsche Musiklandschaft und verdient dafür den allergrössten Respekt.» Ja ja, beruhig dich mal...
  • Upps des Abends No. 1 geht an Florian David Fitz: Er latschte Philipp Lahms Frau Claudia auf das Kleid. Offenbar schon fast ein Running-Gag. Einer Journalistin sagte er: «Ich trete jedes Mal in dasselbe Fettnäpfchen - ich trample ständig auf Kleiderschleppen.»
  • Upps des Abends No. 2 geht an Andreas Bourani, der auf dem Roten Teppich erschien, als alle schon im Saal waren. Er komme immer zu spät, verriet er meiner Freundin. Ich glaube, er war froh, überhaupt noch reinzukommen.
  • Überrascher des Abends geht an Samu Haber von «The Voice», der Helene Fischers «Atemlos» sang und danach noch bis vier Uhr feierte und nicht nach Hause wollte.
  • Tanzmaus des Abends geht an Barbara Schöneberger, die wie Samu, als die meisten schon im Bett lagen, um vier Uhr noch immer über die Tanzfläche rockte.


Recht hat sie.

Bussi, Bussi aus München

Im Dossier: Alle Blogs von Deborah Neufeld