Sale, pepe e pomodoro

Sale, pepe e pomodoro

Moderatorin Zoe Torinesi tauscht regelmässig Mikrofon gegen Kochlöffel.

Tanja Grandits Kaffee-Kunst

Auf Zoe Torinesi warten im November besonders viele Gourmet-Events. Zudem schafft unsere Foodbloggerin endlich den Gang ins Restaurant «Stucki» von Starköchin Tanja Grandits. Dort stösst sie auf ein Feuerwerk für Gaumen und Auge. 
Sale, pepe e pomodoro rezepte Zoe Torinesi
© ZVG

Kaffee-Elemente auch beim Dessert: Unsere Foodbloggerin geniesst ein Sellerie-Kaffee-Sorbet von Starköchin Tanja Grandits. 

Im November moderiere ich - als Foodie natürlich mit grosser Freude - zehn Events des «Excellence Gourmetfestival», bei dem jeweils ein Spitzenkoch oder eine Spitzenköchin (der Ausdruck «Köchin» soll seit Kurzem ja wieder erlaubt sein), die Gäste mit einem Gourmetmenu auf edlen Flussschiffen verköstigt, die von Basel nach Strassbourg und zurück fahren.

«Nespresso Gourmet Weeks»

Genau in dieselbe Zeit fallen die «Nespresso Gourmet Weeks», die das Ziel haben, Spitzengastronomie auch fürs etwas kleinere Portemonnaie zugänglich zu machen. Koch-Künstler wie Heiko Nieder aus dem Dolder in Zürich, Markus G. Lindner vom Sonnenberg oder die wunderbare Silvia Manser aus der «Truube» in Gais sind mit dabei.

Ihre Spezialmenus beinhalten Kaffee-Komponenten und das eben nicht nur beim Dessert, sondern durchaus auch mal beim Hauptgang, was für manche Ohren seltsam klingen mag, richtig kreiert und kombiniert aber wunderbar überraschend und passend schmeckt – sogar Lachs in Kombination mit Kaffee-Sauce wurde mir bereits einmal serviert, was unglaublich lecker war.

Zu Besuch bei Tanja Grandits

Als Frau finde ich es besonders spannend, bei erfolgreichen weiblichen Köchen zu essen. Ich habe festgestellt, auch wenn natürlich nicht das eine oder andere Geschlecht «besser» kocht, dass Frauen oftmals etwas anders kochen und anrichten. Etwas filigraner vielleicht, oftmals mit etwas mehr Liebe zum Detail.

Dieses Jahr wollte ich endlich einmal Tanja Grandits, die Köchin des Jahres 2004, im Basler «Stucki» besuchen (zwei Michelin-Sterne und 18 Gault-Millau Punkte), da ich schon so viel Gutes gehört hatte.

Fenchelblüten auch auf der Krawatte des Kellners

Fenchelblüten sind im Stucki, das übrigens mitten in einem Wohnquartier liegt, omnipräsent: Sie blicken dem Besucher von der Wand vis-à-vis des Eingangs entgegen. Man sieht sie schwarz auf schwarz gedruckt auf der Krawatte des Kellners und als Dekoration bringen sie die salzigen Sablés perfekt zur Geltung.

Sale, pepe e pomodoro rezepte Zoe Torinesi
© ZVG

Fenchelblüten sind im «Stucki» omnipräsent.

Das Restaurant wirkt leer, fast schon etwas kalt, in krassem Gegensatz dazu findet auf den Tellern ein Feuerwerk für Gaumen und Auge statt: das Geschirr ist perfekt gewählt, jedes Detail stimmt, alles wirkt gleichzeitig durchdacht und trotzdem leicht und sieht einfach wunderschön aus.

In der Fotogalerie seht Ihr, was wir gegessen haben: