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Präsentiert von Toyota

7 neue Yoga-Trends und für wen sie gut sind

Yoga zählt seit Jahren zu den Trend-Sportarten. Viele Menschen schwören auf die Übungen, um sich fit und entspannt zu fühlen. Doch wie jeder Trend entwickeln die sowieso schon unzähligen Stile des Yoga laufend weiter. Hier erfährst du, welche Yoga-Formen weltweit immer beliebter werden.

Yoga im Schnee

Beim «Snowga» handelt sich um eine Kombination aus bekannten Yoga-Übungen und einem Aufwärm-Training für die Ski-Piste.

Getty Images/Aurora Open

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Hormon-Yoga

Hormon-Yoga ist speziell auf Frauen zugeschnitten. Es soll bei Menstruationsbeschwerden, Problemen in den Wechseljahren und Kinderwunsch helfen und einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel, den Kreislauf und das Immunsystem haben. Eine Lektion in Hormon-Yoga besteht aus Asanas aus dem klassischen Yoga, die direkt auf die hormonerzeugenden Drüsen und Organe wie Eierstöcke und Schilddrüse wirken und so den Hormonhaushalt in Balance halten. Spezielle Atemübungen dienen dazu, die Effekte zu verstärken. Einen wichtigen Teil des Hormon-Yogas bilden auch Entspannungsübungen, da Stress negative Auswirkungen auf die weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron hat. Als Erfinderin des Konzepts gilt die Brasilianerin Dinah Rodrigues.

Broga
Yoga, Mann

Immer mehr Männer schwören auf Yoga-Übungen.

Getty Images/EyeEm

Den Grundstein für das Yoga, wie wir es heute kennen, legte vor über 2000 Jahren Patanjali, ein indischer Gelehrter. Die Körperlehre zu praktizieren, war lange nur Männern erlaubt. Hierzulande galt Yoga trotzdem bis vor einigen Jahren als «Frauensport». Dieses Klischee wurde mittlerweile aufgebrochen. Broga – der Name entstammt dem Wortspiel aus Brother und Yoga – ist klar auf dem Vormarsch. Auch in der Schweiz bieten verschiedene Studios Yoga exklusiv für Männer an. Dabei wird oft eher auf Kraftübungen, denn auf Beweglichkeit und Meditation gesetzt und die dynamischen Übungen sind stärker auf Männerkörper ausgerichtet. Ausserdem wird im Broga das Gemeinschaftsgefühl gross geschrieben, die Anteil an Spiritualität in den Kursen jedoch meist auf ein Minimum beschränkt.

Das Body & Health Lab

Im Body & Health Lab beschäftigen wir uns mit Gesundheit und Lifestyle aus dem Blickwinkel der Innovation. Welche Technologien, Trends und Therapien sind echte Gamechanger? Was tut sich gerade in der Forschung? Und wer sind die Menschen dahinter? Fundiert recherchierte Artikel geben Auskunft. Unterstützt werden wir dabei von unserem langjährigen Partner Toyota. Auch Toyota ist stets bestrebt, neue Lösungen zu finden und Innovationen voranzutreiben mit dem Ziel, unser Leben und unsere Zukunft besser und nachhaltiger zu machen.

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Yoga für Kinder
Yoga, Kinder

Yoga-Übungen haben auch auf Kinder eine wohltuende Wirkung.

Getty Images

Genauso, wie Yoga kein Frauensport ist, handelt es sich auch nicht um einen reinen Erwachsenensport. Die vielfältigen Yoga-Übungen haben auch auf Kinder eine wohltuende Wirkung. Für die Kleinen werden diese meist in abenteuerliche Geschichten verpackt. Generell ist Kinderyoga spielerischer und fantasievoller als Yoga für Erwachsene. Dadurch werden fast nebenbei die Muskeln gestärkt, die Balance gefördert und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert. Kinderyoga eignet sich besonders gut für kleine Sportmuffel, da es beim Yoga nicht um Leistung geht und es weder Gewinner noch Verlierer gibt. Verschiedene Studios haben schon seit längerem Yogakurse für Kinder im Angebot. Gerade während der Pandemie, als viele Sporttrainings nicht durchgeführt werden durften, hat sich Kinderyoga dank diverser Online-Angebote noch stärker verbreitet.

Snowga
Yoga im Schnee

Bei Snowga – dem Yoga im Schnee – wird die Balance besonders gefördert.

Getty Images/Aurora Open

Überlegen wir uns, Yogaferien zu buchen, denken wohl die meisten von uns an einen Retreat in Indien, Bali oder Ibiza – hauptsache warme Temperaturen und Meeresrauschen im Hintergrund. Yoga lässt sich aber auch super in winterlicher Umgebung praktizieren. Und so heisst einer der neuesten Yoga-Trends auch «Snowga». Es handelt sich dabei um eine Kombination aus bekannten Yoga-Übungen und einem Aufwärm-Training für die Ski-Piste. Die Sporteinheit soll nicht nur die Muskeln lockern, sondern auch Ski-Schülerinnen und Ski-Schülern die Nervosität vor anspruchsvollen Abfahrten nehmen. Dadurch, dass die Übungen im Schnee – also auf unebenem Grund – ausgeführt werden, wird auch gleich die Balance gefördert. Im Skigebiet Corviglia bei St. Moritz gibt es sogar eine ganze Piste, die dem Snowga gewidmet ist.

Roga

Roga steht für Yoga for Runners und ist für Läufer aller Leistungsklassen geeignet. Es soll ihnen nicht nur als Ausgleich zum Ausdauersport dienen, sondern auch zu einer gleichmässigeren Atmung und mentaler Stärke verhelfen, sowie die beanspruchten Muskeln dehnen und kräftigen. Zudem fördern die Übungen die Haltung und Beweglichkeit, was zu einem verbesserten Laufstil führen soll. Ein weiteres Plus: Das Stretchen nach dem Joggen hilft, Muskelkater vorzubeugen.

Chromayoga
Chromayoga

Yoga-Kurse bei blauem Licht sorgen für einen extra Energiekick.

Instagram / Chromayoga

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Farben einen Einfluss auf unsere Psyche haben. Dies macht sich Chromayoga zu Nutze. In den entsprechenden Kursen werden Elemente aus der Licht- und Farbtherapie mit Yoga kombiniert und die Räume unterschiedlich beleuchtet. Die Kurse wählt man also nicht nach Yoga-Stil, sondern nach Farbe aus. Blaues Licht gilt etwa als Muntermacher. Die Kurse bei blauem Licht sind also super für einen Energie-Kick über den Mittag. Abends werden sie hingegen nicht mehr angeboten, weil sie sich negativ auf den Schlaf auswirken können. Dann ist Yoga bei rotem Licht empfehlenswert, da dieses den Melatoninspiegel erhöht und somit das Einschlafen fördert. Oft wird zusätzlich mit Duftstoffen und Klängen gearbeitet, um alle Sinne anzusprechen.

Clubbing Yoga

Diese Yoga-Form hat ihren Ursprung in New York und die Kurse finden tatsächlich in Clubs statt. Allerdings beginnen sie in der Regel nicht zu später Stunde und während Partys, sondern am Morgen. Die Yoga-Übungen werden aber durchaus zu dröhnenden Elektro- oder Hip-Hop-Beats durchgeführt. Das Ende der Kurse ist jedoch sanfter gestaltet: Oft schliessen Mantra-Gesänge und Massagen die Lektionen ab, damit die Yogis völlig entspannt in den Tag starten können.

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am 22. September 2022 - 10:49 Uhr