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Harvard-Studie

Wie man ungesundes Bauchfett los wird

In der breiten Brust der Hobbysportler*innen schlägt ein Herz der Verzweiflung. Subjektiv gesehen überschüssige Pfunde halten sich jeweils hartnäckig. Und die, die wissenschaftlich gesehen weg müssen, weil sie ungesund sind, am meisten. Eine Harvard-Studie hat nun aber rausgefunden, wie wir dem Bäuchlein zu Leibe rücken.

Sportplatz

Besonders das Fett am Bauch ist hartnäckig. 

Getty Images/EyeEm

Wichtig: Mehrgewichtig ist nicht gleich krank. Entscheidend ist nämlich, wo das Fett sitzt. Sorgen macht Mediziner*innen vor allem das sogenannte Hüftgold: Denn im Gegensatz zum harmlosen Unterhautfettgewebe produziert das Fettgewebe im Bauchbereich krankmachende Hormone. Diese Botenstoffe fördern hohen Blutdruck und unterschwellige Entzündungen. Zudem lösen sich aus dem Bauchfett leichter Fettsäuren, die in den Blutkreislauf übergehen: Das ist schlecht für das Herz. Weg damit also. Und zwar folgendermassen.

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Effektiv für einen flachen Bauch

Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass Schwitzen beim Sport die beste Lösung zum Abnehmen ist. Dabei ist der effektivste Weg, um Fett zu verbrennen – besonders Bauchfett – Krafttraining mit Gewichten. Die Harvard School of Public Health hat das bestätigt. Tägliche 20-minütige Krafttrainingseinheiten führten zu einer geringeren Zunahme am Bauch, verglichen mit Cardio-Routinen. Und Frauen wiesen nach den Wecheljahren weniger Bauchfett auf, wenn sie konsequent Krafttraining praktiziert hatten.

Die Erklärung, die die Expert*innen für diese Schlussfolgerungen geben, ist, dass Krafttraining hilft, den Grundumsatz an Kalorien hochzuhalten, und das führt wiederum dazu, dass Fett effizienter verbrannt wird. Das soll nicht heissen, dass Cardio jetzt komplett gestrichen werden soll. Das hilft nach wie vor. Ist gesund für die Haut, hilft der kardiovaskulären Gesundheit und unserem emotionalen Wohlbefinden. Die Mischung macht es wohl – serviert mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung.

Von zin am 18. Dezember 2021 - 15:00 Uhr
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