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  4. Gesunde Ernährung: Vorsicht vor diesen Fehlern

Von wegen healthy Lifestyle

5 Fehler, die unsere gesunde Ernährung ruinieren

Ihr setzt auf eine ausgewogene Ernährung, esst reichlich Früchte und Gemüse und Zucker sowie Milchprodukte habt ihr längst von eurem Speiseplan gestrichen? Klingt schon mal ganz gut. Aber ist eure Ernährungsweise tatsächlich so gesund, wie ihr meint?

Hands of a girl putting freshly harvested vegetable in a basket

Ihr denkt, ihr ernährt euch gesund? Wir verraten euch fünf Fehler, die eurem healthy Lifestyle einen Strich durch die Rechnung machen. 

Getty Images

Gesunde Ernährung ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Doch wie sieht diese eigentlich genau aus? Auf diese Frage gibt es unzählige Antworten. Dass Vitaminbomben zum täglich Brot gehören und wir nicht gerade jeden Abend eine Tüte Chips vor dem TV verdrücken sollten, ist klar. Wer seinen Fokus auf unverarbeitete Lebensmittel legt und ausgewogene Mahlzeiten zaubert, macht sicher schon einiges richtig. Denn eine gesunde Ernährung hält uns fit, macht uns leistungsfähig und hilft unserem Körper, seine Aufgaben optimal auszuführen. Trotzdem können sich auch hier kleine Fehlerchen einschleichen, auf die ihr achten solltet.

1. Fehler: Ihr esst zu viele Omega-6-Fettsäuren

Omega-6-Fettsäuren stecken in Wallnüssen, Sojabohnen oder Sonnenblumenöl und gehören zu einer gesunden Ernährung dazu. Isst man Omega-6-Fettsäuren in einem Verhältnis von 3:1 mit Omega-3-Fettsäuren (also Leinsamen, Chiasamen oder Lachs), können sie dem Körper bei der Regeneration sowie bei der Regulierung des Blutdrucks helfen. Eine zu hohe Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren kann dagegen Entzündungen im Körper fördern und Symptome wie Kopfschmerzen auslösen. Die Devise lautet also: Alles im Mass – selbst bei Lebensmitteln, die als Superfood gelten.

2. Fehler: Ihr ersetzt Zucker durch Süssstoffe

Zucker steckt bekanntlich zwar in allem drin, was lecker ist, gilt aber auch als kleiner, weisser Teufel unter den Lebensmitteln. Deshalb verzichten viele Hersteller bei ihren Produkten darauf. Damit scheint das Produkt auf den ersten Blick erst einmal ganz gesund. Aber Achtung! In vielen Fällen werden hier statt Kristallzucker einfach andere Süssungsquellen wie Saccharose oder Maltodextrin verwendet. Hier lohnt es sich also zweimal hinzuschauen – oder direkt ganz auf Fertigprodukte zu verzichten.

3. Fehler: Ihr esst zu viel Vollkorn

Statt einem Gipfeli setzt ihr morgens auf ein Vollkornbrötchen und mittags kommt bei euch statt Tortellini eine leckere Dinkelpasta auf den Tisch? Voll gut, denn Vollkorn ist garantiert die gesündere Alternative zu Weissmehl und hält uns länger satt. Aber auch hier solltet ihr es nicht übertreiben. Denn zu viele Vollkornprodukte überlasten das Verdauungssystem und aufgrund der hohen Kohlenhydratgehalte auch Bauchspeicheldrüse und Leber. Daher solltet ihr euch auf eine Vollkornmahlzeit pro Tag beschränken und bei den Beilagen auch mal auf braunen Reis, Kartoffeln oder Mais setzen.

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4. Fehler: Ihr snackt zu oft

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – das gilt auch für unseren Körper. Denn eine gesunde Ernährung bedeutet nicht nur, hochwertige Lebensmittel zu sich zu nehmen, sondern dem Körper auch eine gewisse Routine zu vermitteln. So sollte euer Tag aus drei bis maximal fünf Mahlzeiten bestehen. Ansonsten kann es nämlich schnell passieren, dass man seinen täglichen Kaloriengehalt unbewusst übersteigt und mehr zu sich nimmt, als man verbrennt. Der Körper gewöhnt sich so an einen gewissen Rhythmus und ist weniger gestresst.

5. Fehler: Ihr streicht gewisse Lebensmittel vom Menüplan

Für viele sind Kohlenhydrate ein absolutes Tabu. Der Verzicht auf Kartoffeln, Reis, Pasta und Co. kann aber zu Heisshungerattacken und Unzufriedenheit führen. Deshalb sollten sie auch bei einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen. Erst recht nicht, wenn ihr noch regelmässig Sport treibt. Denn Kohlenhydrate liefern euch die nötige Energie für euer Workout. Grundsätzlich gibt es keine «schlechte» oder «böse» Lebensmittelgruppe. Alles ist auch in diesem Punkt eine Frage des Masses.

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Von Nadine Schrick am 12.02.2021
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