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  4. Glow-Detox mit Knochenbrühe wirkt gegen Falten

Grosi knows best

Abgebrüht: Unser Glow kommt aus dem Suppentopf

Unsere Grossmutter weiss Bescheid, sämtliche Topmodels ebenso: Brühe ist das primitive Botox. Wir servieren euch die gute alte Fleischsuppe mal anders.

Cooking pot with beef bone broth or stock on dark rustic table background with ingredients, bowls, knife and kitchenware , top view. Cooking preparation , step by step

Omas Fleischsuppe reloaded.

Getty Images

Es klingt ein bisschen barbarisch, ist aber nur vernünftig: Um wirklich ein ganzes Tier verwerten zu können, kochen wir schon seit jeher ein würziges Gebräu aus Knochen und Mark. Die Knochensuppe wurde uns schon früh verabreicht, wenn wir krank waren, und ist heute in Zeiten des Diät-Wahns (man denke an Paleo und Keto) oft Grundnahrungsmittel.

Zu Recht, denn Brühe ist nährstoffreich, leicht verdaulich, reich an Aroma und heilungsfördernd – egal, ob man nun Rind, Poulet, Fisch oder Lamm auskocht. Wichtig ist, dass man die Sache langsam angeht. Das wusste schliesslich schon das Grosi. Dabei lässt man beispielsweise Geflügel bis zu achtzehn Stunden brodeln, um möglichst viele Nährstoffe zu gewinnen. Eine Vielzahl an Vitaminen, Nährstoffen und bis zu 23 Aminosäuren springen dabei heraus. Und was genau machen die jetzt mit uns?

Brühe als natürliches Botox für glatte Haut

Den Aminosäuren darf man für die Kollagenbildung danken, denn die wiederum ist massgeblich am Entstehen von Elastin und anderen Verbindungen beteiligt. Und die, ja die, sorgen für ein jugendliches Aussehen und eine geschmeidige Textur der Haut. Falten werden quasi von innen aufgepolstert. Heisst: In den Zellen wird emsig gegen das Altern angearbeitet. Und zwar fleissiger, als Kosmetika das von aussen je könnten. Das Ergebnis: ein knochenharter Glow.

Brühe stärkt Haare und Nägel

Jaja, was die Kollagene alles können. Klar, dass Knochen gut für die Knochen sind. Wer also neben fahler Haut richtige Probleme hat, mit den Gelenken zum Beispiel, sollte auch auf das fleischhaltige Süppchen setzen. Das im Zaubertrank zudem enthaltene Spurenelement Silicium kann ausserdem ganz wunderbar mit Horn und sorgt so für kräftige Haare und Nägel.

Brühe fightet erfolgreich gegen Cellulite

Zum Schluss wirds jetzt noch schnell wissenschaftlich: Die Universität Göttingen berichtet von einem Rückgang der Orangenhaut beim Konsum von kollagenhaltigen Lebensmitteln. Und zack! Da sind wir wieder bei der Brühe.

Wieviel Brühe braucht es, um sich glatt zu schlürfen?

Wichtig ist, die Brühe schön selber zu brauen. Um täglich aus dem Suppentopf löffeln zu können, empfiehlt es sich, wöchentlich eine grosse Portionen zu kochen und in kleinen Portionen einzufrieren. Jeden Tag 200g vom Zaubertrank zu schlucken, sollte reichen. Profi-Tipp: In Form von Eiswürfeln kann die Brühe easy in Smoothies gemixt werden.

Von Style am 22. Juli 2019