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Oma knows best

Kylie Jenners Glow kommt aus dem Suppentopf

Unsere Grossmutter weiss Bescheid, sämtliche Topmodels ebenso: Brühe ist das primitive Botox. Auch Kylie Jenner serviert euch die gute alte Fleischsuppe in ihren Insta-Stories mal anders – als wahren Zaubertrank nämlich.

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Omas Fleischsuppe reloaded.

Getty Images

Es klingt ein bisschen barbarisch, ist aber nur vernünftig: Um wirklich ein ganzes Tier verwerten zu können, kochen wir schon seit jeher ein würziges Gebräu aus Knochen und Mark. Die Knochensuppe wurde uns schon früh verabreicht, wenn wir krank waren, und ist heute in Zeiten des Diät-Wahns (man denke an Paleo und Keto) oft Grundnahrungsmittel. Das geht natürlich auch am Jenner-Kardashian-Clan nicht vorbei. So liess uns Kylie jetzt in ihren Kochtopf schauen:

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Kylie Jenner und ihr brodelnder Knochenjob.

Instagram/kyliejenner
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Kylie braut sich völlig zurecht ein Süppchen, denn Brühe ist nährstoffreich, leicht verdaulich, reich an Aroma und heilungsfördernd – egal, ob man nun Rind, Poulet, Fisch oder Lamm auskocht. Wichtig ist, dass man die Sache langsam angeht. Das wusste schliesslich schon das Grosi. Dabei lässt man beispielsweise Geflügel bis zu achtzehn Stunden brodeln, um möglichst viele Nährstoffe zu gewinnen. Eine Vielzahl an Vitaminen, Nährstoffen und bis zu 23 Aminosäuren springen dabei heraus.
Und was genau machen die jetzt mit uns? Genau dieses Rätsel löste nun Kylie Jenner in ihrer Insta-Story:

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Ein Lehrstück à la Kylie.

Instagram/kyliejenner

Die 22-Jährige hat die Weisheit mit Löffeln gegessen. Wir haben für euch mal alles aufgeschlüsselt, was es über den Zaubertrank zu wissen gibt.

Brühe als natürliches Botox für glatte Haut

Den Aminosäuren darf man für die Kollagenbildung danken, denn die wiederum ist massgeblich am Entstehen von Elastin und anderen Verbindungen beteiligt. Und die, ja die, sorgen für ein jugendliches Aussehen und eine geschmeidige Textur der Haut. Falten werden quasi von innen aufgepolstert. Heisst: In den Zellen wird emsig gegen das Altern angearbeitet. Und zwar fleissiger, als Kosmetika das von aussen je könnten. Das Ergebnis: ein knochenharter Glow.

Brühe für einen Darm mit Charme

Wer was auf sich hält, hat ja heutzutage eine Lebensmittelunverträglichkeit. Auch da springt die Knochenbrühe in die Bresche: Die darin enthaltenen Gelatine und Proteine helfen, die Darmflora in Einklang zu bringen, reduzieren Entzündungen, bauen die Darmwand auf, mindern also die Durchlässigkeit des Darms und kurbeln ausserdem den Verdauungsprozessen an. Zudem unterstützt sie den Wachstum von Probiotika.

Mit Brühe wird keiner mehr krank

Ein heisse Brühe stärkt das Immunsystem und hilft gegen Erkältung. Schlürft man genügend davon, schränkt sie bei Atemwegsinfektionen die Bewegung der Neutrophile ein. Das übrigens sind die weissen Blutkörperchen, die unsere Immunabwehr bei Erkältungssymptomen und grippalen Infekten rausschickt. Fazit: Das Knochengebräu stärkt bei Erkältung, wärmt, liefert Flüssigkeit und befeuchtet so auch die Atemwege. Es lohnt sich, das mal bei Halsschmerzen zu probieren.

Natürliches Detoxen mit Brühe

Wollen wir nicht alle den perfekten, gereinigten Körper? Brühe hilft dabei, den ganzen Müll raus zu transportieren und unterstützt den Entgiftungsprozess der Leber.

Brühe stärkt Haare und Nägel

Jaja, was die Kollagene alles können. Klar, dass Knochen gut für die Knochen sind. Wer also neben fahler Haut richtige Probleme hat, mit den Gelenken zum Beispiel, sollte auch auf das fleischhaltige Süppchen setzen. Das im Zaubertrank zudem enthaltene Spurenelement Silicium kann ausserdem ganz wunderbar mit Horn und sorgt so für kräftige Haare und Nägel.

Brühe fightet erfolgreich gegen Cellulite

Zum Schluss wirds jetzt noch schnell wissenschaftlich: Die Universität Göttingen berichtet von einem Rückgang der Orangenhaut beim Konsum von kollagenhaltigen Lebensmitteln. Und zack! Da sind wir wieder bei der Brühe.

Wieviel Brühe braucht es, um sich glatt und gesund zu schlürfen?

Wichtig ist, die Brühe schön selber zu brauen. Um täglich aus dem Suppentopf löffeln zu können, empfiehlt es sich, wöchentlich eine grosse Portionen zu kochen und in kleinen Portionen einzufrieren. Jeden Tag 200g vom Zaubertrank zu schlucken, sollte reichen. Profi-Tipp: In Form von Eiswürfeln kann die Brühe easy in Smoothies gemixt werden.

Von Style am 25.11.2019
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