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In welcher Position macht ihrs?

3 Dinge, die ihr über Intimrasur wissen müsst

Offiziell ist noch Winter, aber wir prophezeien: Bald reissen wir uns die Hosen vom Leib und knallen uns im Bikini in die Frühlingssonne. Aber kann man sich untenrum zu oft rasieren? In welcher Stellung klappt es am besten? Und wie kriegt man die Schamlippen kahl? Wer kein Gras über die Sache wachsen lassen will, liest jetzt weiter.

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Alles soll weg? 

Getty Images/Refinery29 RF

The Flaming Lips – das ist eine US-amerikanische Rockband aus den Achtzigern. Wir kennen das Phänomen aber auch aus der Dusche: Setzt man bei der Intimrasur nämlich das Messer an, kann da so einiges schiefgehen. Blut kann fliessen, wenn man nicht aufpasst. Es kann brennen und jucken, Pickelchen spriessen. Wer dann nicht nur im Bikini untätig auf der Sonnenliege, sondern sich reibend mit einem Lover auf der Spielwiese abhängen will, der sollte folgende Dinge wissen.
Hosen runter, los gehts!

How Many Licks – Gibt es ein «zu oft»?

Spoiler: Die richtige Antwort gibt es nicht. Wie bereits erwähnt, mögen es die meisten Hauttypen nicht sonderlich, mit der Klinge gequält zu werden. Die Haut ist schnell gereizt, oft entzündet – es entstehen Pickelchen und Ausschlag, Haare wachsen ein. Warum tut man sich das an? Genau das gilt es ernsthaft zu hinterfragen. Einfach, weil man es halt macht? Weil einem die Gesellschaft eintrichtert, Haare seien an gewissen Stellen eklig? Geht es ums eigene Wohlbefinden? Oder gar um das des Partners? Vielleicht kann man reduzieren? Zum Beispiel nur dann rasieren, wenn was ansteht? Ferien, ein Tag in der Badi, Sex? Ob überhaupt, wie häufig, wo etwas und wie viel wegkommt, entscheidet nur die Besitzerin und somit alleinige Gärtnerin des Intimbereichs. Die nämlich weiss am besten, wie oft das Ganze wirklich sein muss, wie stark der Haarwuchs ist und wie empfindlich die Haut. Generell gilt: Abends vor dem Schlafen ist Prime Time, da die Chance auf lästiges Reiben (in engen Hosen) und Bewegung dann geringer ist. 

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Okay Ladies, Now Let's Get In Formation: Wie positioniert man sich am besten?

Die Vulva ist nicht der zugänglichste Ort. Man muss sich verdrehen, sich recken und spreizen, um zu sehen, wo und was man rasiert. Der Frosch ist nicht die grazilste Stellung, zieht aber alles schön straff: Dabei gilt es, schlicht und einfach möglichst breitbeinig in die Hocke zu gehen. Eleganter ist der Flamingo. Hier wird ein Bein auf dem Badewannenrand abgestellt. Ergo: Das Ganze funktioniert in der Dusche nicht und eine Trockenrasur ist bei sensibler Haut keineswegs empfehlenswert. Faule setzen sich einfach im Schmetterling auf den Boden / in die Duschwanne, winkeln die Beine an und spreizen die Knie nach aussen.

Get Down: Was tun mit den Schamlippen?

Im Gegensatz zu Beinen und Achseln sind Vulvalippen eine eher wacklige Angelegenheit. So grast man am besten zuerst das Schambein in kurzen Zügen ab und arbeitet sich dann zu den äusseren Schamlippen vor, um dann mit einzelnen Haare auf der Innenseite der äusseren Vulvalippen abzuschliessen. Hier darf man gerne nachhelfen und die Haut mit den Fingern straff ziehen. Sensibelchen rasieren immer schön brav mit dem Strich – gegen den Strich kommt natürlich mehr mit, wer aber keine Reizungen riskieren will, bleibt besser genügsam.

Von Style am 09.03.2020
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