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Kühler Kopf und Körper

7 Tipps gegen Nachtschweiss

Wenn mitten in der Nacht das Pyjama nass am Körper klebt, und die Temperaturen nicht tropisch sind, sollte man dem Schwitzen auf den Grund gehen. Sind Krankheiten ausgeschlossen, gibt es nämlich ein paar einfache Tricks dagegen.

Frau schläft in weissem Bett

Manchmal braucht es nur die passenden Bettlaken, damit man während der Nacht nicht übermässig schwitzt.  

Getty Images

Ums Schwitzen kommt niemand herum. Wollen wir auch nicht, denn auf diese Weise leitet der Körper überschüssige Wärme von innen nach aussen und gleicht so die Temperatur aus. Das passiert auch in der Nacht und ist ganz natürlich. Blöd wirds nur, wenn man Bäche schwitzt und deswegen sogar das Pyjama wechseln muss. Bestimmte Faktoren können die nächtliche Temperaturregelung begünstigen. Zum Beispiel, wenn es draussen besonders heiss oder die Decke zu dick ist.

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Manchmal ist auch eine Erkrankung wie zum Beispiel ein Infekt, eine Autoimmunkrankheiten (z.B Rheuma) oder Krebs der Auslöser. Schwitzt man sich mehr als drei Wochen durch die Nacht, sollte man deshalb einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.

Häufig sind auch hormonelle Veränderungen der Grund. In den Wechseljahren produzieren die weiblichen Geschlechtshormone nur noch in geringen Mengen Progesteron und Östrogen. Dafür nimmt das Stresshormon Adrenalin zu und sorgt häufig für eine verstärkte Schweissproduktion. Auch hier sollte man sich professionell behandeln lassen.

Sind Krankheiten ausgeschlossen, kann man mit folgenden praktischen Tipps versuchen, die Bettlaken im Trockenen zu halten:

Viel Trinken, nicht Rauchen
Klingt zuerst paradox, ist aber wichtig. Wer in der Nacht patschnass ist, sollte sich tagsüber an Wasser halten und viel trinken. Das gleicht den Verlust in der Nacht aus. Alkohol und auch Kaffee hingegen, sollte man möglichst meiden, weil beide Getränke können die Schweissproduktion fördern. Auch Rauchen gehört in diese Kategorie.

Die richtige Umgebung schaffen
Im Schlafzimmer sollten es idealerweise 18 Grad kühl sein. Da kann man die Heizung im Winter auch getrost mal auf Minimum stellen. Am besten wechselt man je nach Jahreszeit auch die Bettdecke. Welche am besten passt, lest ihr hier.

Vorsicht mit Gewürzen
Bestimmte Gewürze bringen uns ins Schwitzen. Wir sprechen von Chili und Pfeffer, also allem, was scharf ist. Denn der Körper interpretiert die Schärfe als Hitze und will ihn durch die vermehrte Schweissproduktion abkühlen.

Leichter werden
Personen mit Übergewicht schwitzen häufig etwas stärker. Weil man mit ein paar Kilos mehr einen höheren Grundumsatz hat, produziert man auch mehr Wärme. Die Folge? Genau: mehr Schweiss.

Die richtige Nachtwäsche
Das Pyjama sollte luftig sein und nicht zu eng anliegen. Am besten wählt man natürliche Materialien. 

Entspannt euch vor dem Schlafengehen
Nicht umsonst heisst es: Ins Schwitzen kommen. Sind wir gestresst, arbeiten die Schweissdrüsen auch Hochtouren. Dagegen hilft eine entspannte Atmosphäre vor dem Schlafengehen. Zum Beispiel mit einem Ritual, einem Buch oder einer beruhigenden Meditation.

Schlummertrunk
Salbei ist eine der bekanntesten Heilpflanzen gegen starkes Schwitzen. Für den Tee übergiesst man 2 bis 3 Teelöffel getrockneten Salbei mit 250 Milliliter Wasser und lässt ihn dann 15 Minuten ziehen.

Von lm am 28.08.2021
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