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Wer sind wir, was brauchen wir

Vorsätze für jeden Myer-Briggs-Persönlichkeitstypen

Es ist wieder so weit! Am 1. Januar treten viele Fitnessstudios bei, beginnen neue Projekte und legen ihre Laster im Namen der Selbstverbesserung ab. Klappt meistens nicht? Vielleicht müssen wir da strategischer vorgehen. Der Myer-Briggs-Persönlichkeitstest gibt da einen Rahmen vor. Ah, und guets Nois euch allen!

Frau notiert

Heute werden Vorsätze formuliert – morgen sind sie schon wieder vergessen.

Getty Images/Westend61

Viele Vorsätze scheinen nur eine Sekunde zu halten. Gar nicht erst versuchen, ist aber keine Option. Sich ein Ziel zu setzen, ist sowohl ein Eingeständnis der eigenen Schwäche als auch eine Hoffnung auf persönliche Verbesserung. Beides wichtig. 

Jeder Myers-Briggs-Persönlichkeitstyp hat seine eigenen spezifischen Schwierigkeiten zu überwinden. Einige sind risikoscheu, andere sind bindungsscheu oder sonstwoscheu – und die meisten von uns können in diesem Jahr auf irgendeinem Gebiet Fortschritte machen. Unabhängig davon, ob sie sich Vorsätze setzen oder eine beständigere Entwicklung bevorzugen, würden wir jedem Typ vorschlagen, in diesem Jahr etwas für sein Wachstum zu tun. Dafür müssen wir erst mal herausfinden, welcher Typ ihr seid. Das könnt ihr hier direkt machen. Wenn ihr also wisst, ob ihr eher Denker*innen oder Fühler*innen, introvertiert oder extrovertiert seid, dann hier lang zu den entsprechenden Vorsätzen, die ihr euch setzen solltet:

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INTJ: Sind von Natur aus risikoscheu, weil sie glauben, die Zukunft vorhersagen zu können. Aber all diese Annahmen und voreiligen Schlüsse könnten sie davon abhalten, die aufregendsten und unerwartetsten Abenteuer ihres Lebens zu erleben. Scheitern ist besser als das Bedauern und im Nachhinein bereuen. 

ENTJ: Sie wissen schon, wie man sich entspannt, aber Beziehungen und Privatleben leiden oft unter ihrer unermüdlichen Arbeitsmoral. Wenn man sich nie eine Auszeit gönnt, schränkt das irgendwann die Produktivität ein. Also: Dieses Jahr in den Aufbau engerer Beziehungen investieren, sich häufiger mit den Liebsten treffen.

ENTP: Wollen am liebsten alles auf einmal machen. Aber manchmal muss man sich entschieden, sich auf seine grösste Leidenschaft konzentrieren, die die einem langfristig gesehen am meisten lernen lässt. Nicht auf allen Hochzeiten tanzen.

INTP: Deren Achillesferse ist der Umgang mit den Gefühlen anderer. Geduldig und empathischer zu werden, könnte also ein Ziel sein. Nicht einfach hoffen, dass jemand von alleine über eine schwierige Phase hinwegkommt, sondern mal fragen, wie man helfen kann. Zum Beispiel.

INFJ: Klug und fleissige Typen. Kreativ und analytisch. Alles in allem, ganz gut. Das Problem ist das Tiefstapeln – zu schüchtern sein, um für das was man kann, den gebührenden Respekt einzufordern. Also: Beförderung verlangen, sich besser verkaufen.

ENFP: Die Impulsivität macht einen zu einem fantastischen Freund, einer fantastischen Freundin, wenn sich jemand Würze im Leben wünscht. Aber ein wenig Geduld zu haben bei Entscheidungen und es auch mal ruhiger angehen zu lassen, schadet manchmal nicht.

ENFJ: Ein*e richtige*r Vollstrecker*in. Alles wird terminiert, geordnet, geplant. Es ist aber auch in Ordnung, wenn man sich mal einen Tag (oder eine Woche) Zeit nimmt, um nichts Nennenswertes zu erreichen, vor allem, wenn man in der Pause etwas macht, was man gerne tut.

INFP: Sind oft von Selbstzweifeln geplagt – grundlos, denn eigentlich sind sie ziemlich fähig. Aber klappt schon. Ziel ist Selbstvertrauen.

ISTJ: Das pflichtbewusste Rückgrat der Gesellschaft. Man könnte sagen, dass die Entscheidung immer etwas auf die zu sichere Wahl fällt. Beim Studienfach. Beim Job. Beim Kochen folgt man genau dem Rezept. Das Leben beginnt ausserhalb der eigenen Komfortzone, sagt man. Warum dieses Jahr also nicht mal was wagen?

ISTP: Bitten selten um Hilfe. Sie sind autark. Um Hilfe zu bitten ist aber nichts, wofür man sich schämen muss. Ausserdem baut das den emotionalen Schutzwall ab, der einen davon abhält, anderen wirklich nahe zu kommen.

ESTJ: Geborene Chef*innen. Effizient, besitzen Führungsqualitäten. Verlangen aber manchmal zu viel. Es ist okay, Dinge langsam, dafür methodisch zu erledigen. Die Stärken von jedem und jeder kennenzulernen und seine Erwartungen danach auszurichten, ist wichtig.

ISF: Sind selbstlos. Die eigenen Emotionen stauen sich auf. Es ist in Ordnung nein zu sagen, müde zu sein, eine Pause zu machen. 

ESFP: Jagen allem nach. Hobbys, Reisen, Karrieren, neuen romantischen Interessen, etc. Trotzdem: Tief im inneren wissen sie, was sie wirklich wollen. Die Leidenschaft (davon gibts eine Menge) also am besten in einen bestimmten Bereich stecken und auf den Überfluss verzichten.

ESFJ: Haben ein grosses Herz. Wollen gewollt werden. Es ist wie eine Sucht. Sie vergessen dabei sich selbst. 2022 könnte Zeit sein, um sich mal auf sich zu konzentrieren. Die Energie in eigene Interessen zu stecken. Dazu auch mal alleine sein.

ISFP: Haben viele Themen, die sie motivieren. Machen sich vor allem für andere stark. Darum sollte sich mal darauf konzentriert werden, seine eigenen Bedürfnisse (privat und auf der Arbeit) klar zum Ausdruck zu bringen. Nur so bewirkt man Veränderungen.

Von zin am 29. Dezember 2021 - 11:00 Uhr
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