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Es braucht gar nicht viel

Wie wir den inneren Schweinehund kleinkriegen

Für viele ist «morgen» scheinbar DIE Gelegenheit, einen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. So überwinden wir die ewige Aufschieberitis und den inneren Schweinehund. 

Innerer Schweinehund Adé
Getty Images

Einfach machen

Sobald wir denken «ich sollte mal wieder laufen gehen» – SOFORT in die Joggingschuhe steigen; und ebenso den Berg an schmutzigem Geschirr asap in Angriff nehmen. Das Geheimnis: Dem ersten Gedanken an etwas, das ein Vorsatz werden könnte, schnellstmöglich Taten folgen lassen. Ansonsten kommt etwas dazwischen oder es rückt aus dem Fokus.

Mit Listen arbeiten

Wer sich zu viel auf einmal vornimmt, fängt an zu schwimmen. Besser ist es, eine Liste aufzusetzen und die To-Dos nacheinander abzuarbeiten. Darauf haben auch vermeintliche Kleinigkeiten Platz. Jedes einzelne Abhaken motiviert und nichts geht vergessen.

Richtig motivieren

In puncto Sport ist es viel erfolgsversprechender mit etwas anzufangen, das uns auch liegt. Also zuerst einmal überlegen, ob man eher der Typ für etwas Actiongeladenes ist oder doch beispielsweise mit Yoga mehr anfangen kann. Dann wird das Gesundheitspflichtprogramm zum Hobby. Extra-Tipp: Im Team trainieren! Wer regelmässig zum Sport verabredet ist, hat mehr Spass und kann sich gegenseitig motivieren.

Die 5-Tage-Regel einführen

Es ist nicht schlimm, den Sport (oder auch kontinuierliches Bewerbungen schreiben während der Jobsuche) ein- oder zweimal ausfallen zu lassen. Fünf Tage sind aber die absolute Obergrenze, länger darf man NIEMALS – höchstens bei Krankheit – untätig sein. Wer diese Regel einhält, verhindert zuverlässig, dass der Schlendrian einkehrt.

Klein denken

Unrealistische Ziele sind ein gefundenes Fressen für den inneren Schweinehund – der bleibt beim nächsten Anlauf einfach liegen, wenn er einmal bravurös gescheitert ist. Viel motivierender: kleine Schritte zum Erfolg. So machen 15 Minuten auf dem Laufband eher Lust das Trainingspensum gemächlich zu steigern, als wenn man sich vom ersten Mal sehr lange erholen musste.

Belohnen

Den inneren Schweinehund zu überwinden, bringt nur so lange etwas, wie man bei der Stange bleibt. Und das gelingt mit der Aussicht auf etwas Schönes im Anschluss – wie einen gemütlichen Serienabend oder ein Treffen mit einer Freundin – gleich viel besser. Wetten?

Von Laura Pomer am 8. Februar 2019