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Free your #foodbaby

Dieser Body-Trend normalisiert endlich ein Tabu

Der nächste Body-Trend erobert die sozialen Netzwerke. Doch bevor ihr nun die Hände über dem Kopf zusammenschlagt, geben wir Entwarnung: Unter dem Hashtag #foodbaby zeigen hunderte Frauen nämlich endlich, wie normal ein aufgeblähter Bauch nach dem Essen ist. 

Dieser Body-Trend normalisiert endlich ein Tabu
Instagram: @goodgutfeelings

Das Problem kennen wir alle: Nachdem die Pasta Carbonara am Mittag einfach ein bisschen ZU gut geschmeckt hat, würden wir am liebsten nach Hause und uns gemeinsam mit unserem Foodbaby auf der Couch verkriechen. Schliesslich soll niemand mitbekommen, wie aufgebläht wir nach dem Essen aussehen. Kommt dann noch eine Intoleranz dazu, kann es richtig übel werden: Wer etwa auf Fructose reagiert, kann schon nach dem Verzehr von einem Apfel (!) locker einer Schwangeren im sechsten Monat Konkurrenz machen.

Bei Fatimah Waheeb waren ein paar simple Wasabi-Nüsse schuld daran, dass ihr Bauch sich aufblähte – doch statt ihn zu verstecken, postete sie ein Foto auf ihrem Twitter-Account und fragte das Internet:

Ich kann nicht die Einzige sein, die extrem aufbläht und anfängt, sich vorzustellen, sie sei schwanger???

Mehr als 14.000 Retweets und über tausend Kommentare nur auf ihren Post beweisen: Sie ist nicht die Einzige. Stattdessen scheint die Internet-Community auf den Moment gewartet zu haben, der das Foodbaby zum Thema macht. Was bisher stets unter einem weiten Shirt versteckt wurde, darf nun endlich an die Luft und zeigt: Der Blähbauch ist – so lange er keine Schmerzen oder Krämpfe verursacht – etwas ganz Normales. Ein Phänomen, das Fitnessblogger, Models und Celebrities genauso erleben wie wir – das auf Social Media bisher aber kaum thematisiert wurde.

 

Nach dem enormen Feedback auf ihren Post meldet sich Fatimah via Twitter noch einmal zu Wort: «Ich liebe die Rückmeldungen!! Ich bin so froh, dass Bloating endlich normalisiert wird.» Das unterschreiben wir – und lassen uns das ausgiebige Dinner heute Abend gleich doppelt schmecken.

Von Malin Mueller am 24. Januar 2019