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Biken in Gstaad – purer Genuss!

Als Cheftrainer brachte Martin Rufener die Schweizer Skistars zum Erfolg. Dann wanderte er nach Kanada aus. Jetzt ist er zurück – als CEO beim Gstaad Airport. Uns verrät der Berner Ober­länder Helikopterpilot seine liebsten Bikerouten im Saanenland.

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Martin Rufener auf dem Weg zum Lauenensee. Er kennt die Gegend auch vom Helikopter aus bestens.

Kurt Reichenbach

Martin Rufener pedalt ganz locker um den ­idyllischen Lauenensee. Der Ausblick: auch für ­einen Berner Oberländer immer wieder be­rau­schend. Der 61-Jährige wird die Schönheit der Region nun wieder öfter vom Bike herab bewundern können: Seit dem 1. Mai ist er CEO des ­Flugplatzes Gstaad-Saanen. «Reizvoll und spannend» nennt der so dynamische wie umgäng­liche Rufener den neuen Job.

Den Schweizer Sportfans ist er eher als Skitrainer bekannt – zwischen 2004 und 2011 coachte er als Cheftrainer Fahrer wie Didier Cuche oder Didier Défago zu Erfolgen. Doch in all der Zeit war er immer auch als Helikopterpilot unterwegs. Und packt nun mit dem 2018 ausgebauten Flughafen in Saanen eine Chance. Waren früher auf dem Flugplatz vor allem kleine Sportflieger anzutreffen, ist er heute ein fixer Teil des Tourismus. «In der ­Saison geht die Post ab, es herrscht Hochbetrieb, und der Flugplatz ist wichtig für die Destination», sagt Rufener. «Damit steigen auch die Anforderungen an den Flugplatz.»

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Seit 1. Mai arbeitet Rufener als CEO beim Gstaad Airport. Dieser wurde vor zwei Jahren ausgebaut.

Kurt Reichenbach

Herrliche Aussicht auf die Gastlosen

So komfortabel die Anreise, so erholsam ist der Aufenthalt in der Region. Steigt man aufs Bike, ist man in null Komma nichts in einem abgelegenen Tal oder an einem schönen Bergsee. Rufener, in Blumenstein bei Thun aufgewachsen, kennt die Gegend aus allen Perspektiven: von regionalen Skirennen im Winter über Transportflüge mit dem Helikopter bis zu Konditions-­Trainigslagern mit den Skifahrern.

Neben der ­Feierabendrunde zum Lauenensee gefällt ihm vor allem die Tour über den Mittelbergpass aufs ­Rellerli und zurück nach Saanen. «Die Tour ist sehr abwechslungsreich und bietet eine herrliche Aussicht auf die Gastlosen», schwärmt er, «und die verschiedenen Alpwege sind super zu fahren.»

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Herrlich! Nach der Biketour die Füsse ins kühle Nass des Lauenensees tauchen ist der verdiente Lohn.

Kurt Reichenbach

Ein Gefühl von Heimat

Noch ist Rufener hier alleine. Seine Frau und die beiden Töchter – 19 und 21 Jahre alt – sind noch in Kanada und organisieren den Umzug zurück. Beruflich empfand er sein Engagement beim kanadischen Skiverband als interessante Aufgabe – und privat waren die sieben Jahre in Canmore ein grosses Abenteuer.

«Zu Beginn trauten wir uns kaum zu wandern, weil Pumas und Bären bis ins Dorf kamen.» Dann aber gewöhnte sich die Familie daran, entdeckte die Gegend, reiste zum Beispiel in den Yukon, Alaska. Rufener sitzt auf dem Steg des Lauenensees, die Füsse im Wasser. «Ich bin so weit gereist, und hier habe ich ein Gefühl von Heimat», sagt Rufener. «Es ist wahr. Es hat einfach Flair.»

Gemütliche Tour zum Lauenensee

Eine einfache, aber genussvolle E-Bike-Tour ab Gstaad. Die Aussicht auf den Lauenensee lässt sich wunderbar bei einem Glas auf der Restaurant-Terrasse geniessen. Danach dem Louwibach Trail entlang wieder zurück nach Gstaad. 24,2 Kilometer, 362 Meter Steigung, 2:30 Stunden Fahrzeit.

Sonntagstour Mittelberg-Rellerli

Diese E-Bike-Tour spannt den Bogen zwischen dem verträumten Dorf Abländschen mit dem mondänen Gstaad. Zuerst gehts durch das abgelegene Grischbachtal, dann über den Mittelbergpass. Teils anspruchsvoll. 24,62 Kilometer, 903 Meter Steigung, 3:15 Stunden Fahrzeit.

Ferien in der Schweiz

Die Serie #auf&davon ist ein Reise-Extra von Redaktion & Verlag der Schweizer Illustrierten zusammen mit Destinationen und Reiseveranstaltern.

Von EB am 25.05.2020
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