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Ein Hoch auf Pontresina

Sie sind gerne in der Vertikalen unterwegs? Für alle Fans von Klettern, Bouldern und Wandern steht Pontresina hoch im Kurs: Hier können die Gäste Berge erklimmen, den Seilgarten erkunden und Gletscher bestaunen.

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Pontresina ist ein idealer Ausgangsort, um die höchsten Berggipfel der Ostalpen zu besteigen.

Romano Salis

Als der Morteratschgletscher in Pontresina sich in den letzten Jahren zurückzog, hinterliess er einige Schätze – zumindest in den Augen von Lea Bärfuss. Die unzähligen Steinblöcke im Wald entlang der Bernina-Bahnlinie sind heute ihr Spielplatz. «Ich bin in einer Kletterfamilie aufgewachsen und bouldere mein halbes Leben lang», sagt die 21-jährige Engadinerin. «Für mich ist hier das perfekte Boulder-Paradies.»

Beim Bouldern ist man mindestens zu zweit, denn man klettert ungesichert. Eine Person hievt sich die Wand rauf, die andere behält alles im Blick und schiebt die Matte an den richtigen Ort, sodass es bei einem Fall zu keinen Verletzungen kommt. «Ich muss definitiv mehr überlegen als beim normalen Klettern», sagt Lea Bärfuss mit einem Augenzwinkern.

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 Der neue Wasserfallweg ist Naturspektakel und Lehrpfad in einem.

Pontresina Tourismus / Mattias N

Die Berge in Pontresina gehören auf die Bu­cket-­List eines jeden Alpinisten. Mit Pickel und Steigeisen ausgerüstet, können sie mit einem Bergführer zum Piz Bernina (4048 m) aufsteigen. Die Bergsteigerschule Pontresina bietet Aus­bil­dungskurse und Klettertouren an. Wer es ruhiger angehen will, überwindet in luftiger Höhe Seilbrücken, Seilrutschen und Schwebebalken im Hochseilgarten.

Hoch hinaus kommen Bergfreunde auch mit den Wanderschuhen: Mit ihrem 580 Kilometer langen Wanderwegnetz zählt die Region zu den beliebtesten Wandergebieten der Schweiz. Zu den Highlights gehört der Muottas Muragl – Postkartenblick auf die Oberengadiner Seenlandschaft und den Piz Bernina inklusive. Oder die Höhenwanderung zur Alp Languard. Diese führt durch das Revier der grössten Steinbockkolonie der Schweiz.

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Lea Bärfuss (l.) und ihre Freundin Marina Jud, 18, bouldern im Wald am Morteratschgletscher.

Filip Zuan

In Pontresina liegen die Gletscher quasi vor der Haustüre. Der Morteratschgletscher ist bequem auf einem 50-minütigen Spaziergang erreichbar. Der Gletscherweg führt vom Bahnhof Morteratsch direkt zur Zunge des drittlängsten Gletschers der Ostalpen.

«Ich bin ein gechillter Typ», sagt Lea Bärfuss. Das passe zum Bouldern. «Die Bewegung in der Natur und gleichzeitig mit coolen Leuten zu­sammen zu sein – das gefällt mir bei diesem Sport am besten.» Am Ende des Tages zeigen sich die Spuren des Boulderns: Die Finger schmerzen nach einigen Stunden an den Blöcken – das gehöre dazu, sagt Lea, packt alles zwischen ihre Matte, nimmt sie auf den Rücken und verlässt den Wald am Morteratschgletscher für heute.

Rauschendes Spektakel

Pünktlich zur Wandersaison 2020 eröffnet der Wasserfallweg «Cascada da Bernina» in Pontresina. Der Pfad führt ­hinauf zu mehreren Wasserfallplattformen, begleitet vom Aus­blick auf das Bernina­massiv und seine Gletscherwelt.

Nebst dem Naturspektakel eröffnet der Lehrpfad Besuchern auch technische Pionierleistungen. Die Rhätische Bahn etwa ­windet sich um enge Kurven und meistert die Höhenunterschiede ohne Zahnrad. Die ­Eisenbahnstrecke der Berninalinie gehört zum Unesco-Welterbe und überquert hier jeweils den Wasserfall. Der ­Zustieg befindet sich zwischen Bahnstation Morteratsch und dem öffentlichen Parkplatz. www.pontresina.ch

Ferien in der Schweiz

Die Serie #auf&davon ist ein Reise-Extra von Redaktion & Verlag der Schweizer Illustrierten zusammen mit Destinationen und Reiseveranstaltern.

Von SD am 07.06.2020
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