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  4. Immunsystem bei Kindern stärken dank Dreck

Neue Studie macht klar

Lasst die Kinder im Dreck wühlen!

Euer Kind ist ein Dreckspatz? Gut so! Eine finnische Studie zeigt den positiven Einfluss von Dreck auf das Immunsystem. Und wir zeigen euch, wie ihr auch als Stadtmenschen mehr Dreck ins Familienleben reinbringt.

Kind mit schmutzigen Händen

Dreckeln macht Spass und stärkt das Immunsystem.

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Fröhlich hüpft der kleine Bub von Pfütze zu Pfütze. Dazwischen wühlt er begeistert in der tiefnassen und schweren Erde, betrachtet fasziniert die Erdklumpen an den Händen und fährt sich damit übers Gesicht und durchs Haar. Ein Dreckspatz wie aus dem Bilderbuch und das ist gut so, wie eine finnische Studie belegt.

Dreck schützt vor Allergien und Asthma

Kinder, die viel im Kuhstall spielen, sind besser vor Allergien und Asthma geschützt, sagt die Bauernhofstudie. Ihr müsst deswegen aber nicht gleich alle Zelte in der Stadt abbrechen und aufs Land ziehen. Der Dreck-Effekt gilt nämlich auch in der Stadtwohnung: Schmutz, zum Beispiel von Strassenschuhen reingebracht, stärkt das Abwehrsystem ebenfalls.

7 Tipps für mehr Dreck im Stadtleben

  • Schuhe nicht mehr regelmässig reinigen und eine Ecke für besonders dreckige Exemplare reservieren
  • Matsch-Ecke auf dem Balkon einrichten zum Freestyle dreckeln
  • Verwandelt euren Balkon in einen Garten
  • Sandkästen sind das reinste Bakterien-Paradies. Lasst die Kinder munter drin buddeln
  • Kauft Bio-Gemüse, z.B. einen Bund Rüebli, auf dem Markt und esst es ungewaschen
  • Fantasie-Znacht mit Tannenzapfen-Mais, Gras-Spaghetti und Stein-Steak 
  • Und zum Dessert gibts Erdkuchen mit Regenwurm-Vermicelles

Wir wünschen euch viel Spass und weitere vergnügliche Drecksideen!

Von Maria Ryser am 9. August 2019