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Diese fünf Promis sind unsere Vorbilder

Schenken wir den Mama-Körpern mehr Liebe!

Zuerst bringen wir Kinder zur Welt und sind entzückt über dieses Wunder, das da in uns entstanden ist. Danach nörgeln wir am Körper, der dies alles möglich gemacht hat, rum. Schluss damit! Von diesen fünf Promi-Mamas können wir was lernen.

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Narben, Besenreisser oder Hängebrüste: Eine Schwangerschaft verändert den Körper. Getty Images

Ein Kind zur Welt zu bringen ist eine krasse Sache. Dass unser Körper so etwas schafft, ist der Wahnsinn. Unglaublich ist auch, dass wir unsere Kinder lieben, aber den Blick aufs nackte Post-Baby-Spiegelbild lieber meiden. Ja, die Schwangerschaftsstreifen gehen nicht mehr weg. Ja, die Kilos purzeln nicht mehr so leicht wie früher. Aber sich dafür schämen? Total absurd!

Jetzt ist der richtige Moment, um mit einem liebevollen Blick auf unsere Dellen, Narben und Hängebusen zu schauen. Damit dies noch besser klappt, haben wir fünf Promi-Mamas für euch, die eine tolle Einstellung zu ihrem «Mom-Bod» haben.

Alexandra Maurer
Die 36-jährige Moderatorin und Mama eines Mädchens postete kürzlich dieses Foto auf Instagram. Dazu schreibt sie: «Ich bin auf jede Narbe stolz. Sie erinnert mich an das, was mein Körper Unfassbares geleistet hat und ich finde ihn schöner denn je.» Und zu den Schwangerschaftsstreifen auf ihrem Po sagt sie nur: «I couldn't care less!»

Drew Barrymore
In einem Interview mit dem Glamour Magazin verrät die 40-jährige Schauspielerin und Zweifachmama, dass es ihr nicht immer leicht falle, ihren Körper zu lieben. Doch: «Die Spuren beweisen, dass ich glücklich genug war, meine Babys zu haben und der schwabblige Bauch zeigt, dass ich hart daran gearbeitet habe, so viele Pfunde wie möglich wieder loszuwerden.»

Reese Witherspoon
Auch die 43-jährige Dreifachmama und Oscarpreisträgerin hat eine wichtige Nachricht für alle Frauen: «Mein Körper ist voll mit Schwangerschaftsstreifen und Cellulite. Er wird nie mehr so aussehen wie früher, aber es ist mir egal.»

Andrea Jansen
In ihrem ehrlichen Post zum Thema Mama-Körper gibt die 38-jährige Mutter von drei Kindern zu, dass es mit der Selbstliebe manchmal hapert. Doch sie fragt auch: «Warum feiern wir den schwangeren Körper zehn Monate lang und lassen ihn danach fallen, finden ihn hässlich, schämen uns für ihn?» Ihr Plan für die Zukunft ist klar. Sie wolle versuchen, ihrem Körper gegenüber «endlich nicht mehr so verdammt undankbar zu sein». «Er verdient meinen Respekt. Und Liebe, viel davon.»

Chrissy Teigen
Die Zweifachmama und Model macht mit ihren Posts auf Social Media immer wieder klar, warum sie das Vorbild so vieler Frauen ist. Sie teilt fleissig Bilder von ihren Schwangerschaftsstreifen, grauen Haaren und Mom-Bod. Da wird der Bauch nicht eingezogen, sondern er wird im Tanz zum Wackeln gebracht. Die 33-Jährige spricht auch offen über ihre Postpartale Depression.

Serena Williams
In einem Interview spricht das Tennis-Ass über ihren Post-Baby-Körper. «Ich habe in Wibledon gespielt und ja, ich habe einen Bauch. Es ist, was es ist. Und ich bin stolz darauf.» Es sei wenig hilfreich, Frauen glauben zu lassen, dass es normal sei, zwei Tage nach einer Geburt besser auszusehen als davor.

Inspiration gibts genug – jetzt sind wir dran mit der Selbstliebe.

Von Edita Dizdar am 26. März 2019