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Bern an der Spitze, Zürich das Schlusslicht

Schweizer Städte sind super, um eine Familie zu gründen

In einer neuen Studie wurden 130 europäische Städte auf ihre Familienfreundlichkeit untersucht. Besonders gut schnitten zwei Orte in Portugal ab. Doch auch die Schweizer Städte schwingen oben auf. Bern, Genf, Lausanne und Basel schafften es unter die Top 20. Als schlechteste Schweizer Stadt, um Kinder grosszuziehen, wurde Zürich ermittelt.

Familie, Stadt

Gemäss einer neuen Studie lassen sich Kinder in Schweizer Städten besonders gut grossziehen.

Getty Images/Maskot

In Portugal müssen die Kinder besonders glücklich sein. Besonders diejenigen, die in Funchal auf der Insel Madeira oder in der Hauptstadt Lissabon aufwachsen. Gemäss einer Studie der Sprachlern-App «Preply» sind die beiden Orte besonders gut geeignet, um Kinder grosszuziehen. Funchal belegte im Gesamtranking von über 130 analysierten europäischen Städten den Spitzenplatz, Lissabon holte sich die Bronze-Medaille.

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Die Studie untersuchte in den drei Kategorien «Bildung», «Gesundheit und Sicherheit» und «Freizeit und Lebensstil» verschiedene Faktoren wie das Angebot an Bildungsinstitutionen und Erholungsgebieten, die Dauer der Elternzeit und die Gesundheitsversorgung.

 

Zürich schnitt am schlechtesten ab

Auch Schweizer Städte wurden im Rahmen der Studie darauf geprüft, wie geeignete Orte sie dafür sind, eine Familie zu Gründen. Bern, Genf, Lausanne und Basel klassierten sich unter den Top 20. Zürich wurde als schlechteste Schweizer Stadt für das Grossziehen von Kindern ermittelt – landete aber zumindest unter den Top 30 der untersuchten Städte.

Was bei allen Städten in der Schweiz negativ ins Gewicht fiel, sind die hohen Lebenshaltungskosten. Bern schaffte es gemäss Preply dank der extrem tiefen Kriminalitätsrate, dem guten Bildungsangebot und der guten Luftqualität auf den elften Platz im Ranking und ist damit die geeignetste Stadt der Schweiz, um Kinder grosszuziehen. 

Genf und Lausanne liegen in der Rangliste dicht beieinander: Genf belegt den 15., Lausanne den 17. Platz. Beide können gemäss der Studie mit einem guten Bildungs- und Freizeitangebot punkten. Dicht hinter den Westschweizer Städten liegt Basel auf Rang 19. Basel zeichnet sich vor allem durch die beste Luftqualität in der Schweiz aus.

Zürich – das Schlusslicht unter den Schweizer Städten – findet sich in der Studie auf Platz 26. Das liegt gemäss Preply unter anderem daran, dass Zürich die schlechteste Luftqualität in der Schweiz und die zweithöchsten Lebenshaltungskosten in Europa hat.

Die Top 5 der analysierten Städte
  1. Funchal - Portugal
  2. Triest - Italien
  3. Lissabon - Portugal
  4. Reykjavik - Island
  5. Prag - Tschechische Republik

In der Kategorie «Bildung» schnitt Italien am besten ab. Den ersten Platz belegt Florenz, den zweiten Triest. Bei «Gesundheit und Sicherheit» ist Trondheim in Norwegen top. Doch hier mischt auch die Schweiz ganz vorne mit: Basel liegt auf Platz vier, Bern auf Platz fünf und Zürich auf Platz neun. In der Kategorie «Freizeit und Lifestyle» dominiert Grossbritannien. Den ersten Platz ergatterte Aberdeen, den dritten Newcastle Upon Tyne. 

Von fei am 20. Mai 2022 - 06:04 Uhr
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